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Zähneputzen: 16 Irrtümer über Zahnpflege

Wir machen es täglich, mindestens zweimal - und bestimmt schleicht sich trotz aller Gewohnheit hier und da ein Fehler ein. Oder gerade deswegen! 16 Irrtümer über das Zähneputzen und warum Schallzahnbürsten wahrscheinlich die beste Wahl sind.

Zahnnspangen erschweren die Zahnpflege
Zahnnspangen erschweren die Zahnpflege (1/18) iStock

Zahnnspangen erschweren die Zahnpflege

Jein – es ist in der Tat so, dass man mithilfe von Zahnseide die Zwischenräume aufgrund der Drähte nicht gründlich pflegen kann. Anstatt drei Minuten kann die Pflege mit Spange auch mal gute fünf Minuten betragen, da Zahnbelag und Essensreste gründlich entfernt werden müssen. Für die Zahnpflege mit festsitzenden Zahnspangen gelten trotzdem dieselben Grundsätze wie für die normale Zahnpflege. Es gibt spezielles Equipment, mit dem man trotz Zahnspange seine Zähne bakterienfrei halten kann.

Gefährlicher Trend: Laut einer aktuellen Studie der American Association of Orthodontists (AAO) korrigieren sich immer mehr Menschen ihre Zahnfehlstellung selbst mit Stricken, Gummibändern oder auch Büroklammern. Die Folgen liegen auf der Hand: Gelockerte Zähne, massive Zahnfleischverletzungen und eingewachsene Materialien führen nicht nur zu hohen Kosten beim Zahnarzt, sondern können die Zähne mitunter noch schiefer machen. Lassen Sie die Do-it-yourself-Methode lieber sein!

Zähneputzen
Zähneputzen (2/18) Getty Images

Zähneputzen: Gleich nach dem Frühstück?

Beim Biss ins Frühstücksobst oder beim Genuss von Früchtejoghurts werden Säuren frei, die den pH-Wert des Speichels verändern und den Zahnschmelz angreifen. "Wer zu früh zur Zahnbürste greift, verstärkt diesen Effekt noch. Besser ist, den Mund zunächst mit Wasser auszuspülen, die Speisereste mit Zahnseide zu entfernen und frühestens 20 Minuten nach dem Frühstück mit dem Zähneputzen zu beginnen", rät Dr. med. dent. Sebastian Michaelis.

Zähne putzen
Zähne putzen (3/18) Getty Images

Zähne putzen: Je kräftiger, desto besser?

Zu rabiates Reinigen schädigt Zahnschmelz und Zahnfleisch! Putzen Sie lieber mit sanftem Druck. Das können Sie mithilfe einer Küchenwaage üben, die beim Druck mit der Bürste nicht mehr als 150 bis 200 Gramm Belastung anzeigen darf. Benutzen Sie am besten eine mittelharte oder bei schon geschädigten Zahnhälsen eine weiche Zahnbürste.

Nur von Rot nach Weiß putzen?
Nur von Rot nach Weiß putzen? (4/18) Getty Images

Nur von Rot nach Weiß putzen?

Auf diese Art kommt man mit den Borsten nicht unter den Zahnfleischrand. Zahnärzte empfehlen deshalb zusätzlich die Rütteltechnik: Dabei wird die Bürste im 45-Grad-Winkel am Zahnfleischrand angesetzt und leicht auf der Stelle gerüttelt. Das löst Speisereste und Beläge. Anschließend die Bürste langsam in Richtung Zunge rotieren lassen.

Kaugummi anstatt Zähneputzen
Kaugummi anstatt Zähneputzen (5/18)

Kaugummi anstatt Zähneputzen

Nein, das Zähneputzen nach dem Frühstück ist unerlässlich, weil nur damit Speisereste und Beläge gründlich entfernt werden. "Kaugummis wie CB12 boost können aber eine sinnvolle Ergänzung zur Zahnbürste und Zahnseide sein, weil sie den Speichelfluss anregen und damit das Säuremilieu regulieren", erklärt Jutta Heim-Buchner, Medical Manager von CB12.

Nach dem Putzen gründlich mit Wasser nachspülen
Nach dem Putzen gründlich mit Wasser nachspülen (6/18)

Nach dem Putzen gründlich mit Wasser nachspülen

Wer das macht, spült dabei auch die kariesprophylaktischen Inhaltsstoffe der Zahnpasta weg. Eine optimale Ergänzung stellen fluoridhaltige Mundspül-Lösungen dar.

Gelbe Zähne
Gelbe Zähne (7/18) Thinkstock

Gelbe Zähne durch Tee?

Besonders schwarzer Tee führt zwar oft zu unschönen Verfärbungen, enthält aber andererseits viele zahnfreundliche Stoffe wie Fluorid oder Tannine, die die Zuckerproduktion im Speichel hemmen. Teegenuss am Morgen dient also der Zahngesundheit. Gleiches gilt für Milchprodukte, die mit ihren Mineralstoffen den Zahnschmelz stärken.

Nicht blutendes Zahnfleisch ist gesund
Nicht blutendes Zahnfleisch ist gesund (8/18) Thinkstock

Nicht blutendes Zahnfleisch ist gesund

So einfach ist das leider nicht. Bei Rauchern beispielsweise verengt der Nikotinkonsum die Blutgefäße derart stark, dass lediglich kleinste Blutungen auftreten, die leicht zu übersehen sind.

Zahnseide verletzt das Zahnfleisch
Zahnseide verletzt das Zahnfleisch (9/18)

Zahnseide verletzt das Zahnfleisch

Ganz im Gegenteil - wer einmal täglich Zahnseide oder Interdentalbürsten in der Kombination mit Mundwasser einsetzt, kann Entzündungen in den Zahnfleischtaschen vorbeugen.

Zahnschmerzen
Zahnschmerzen (10/18) Getty Images

Zahnschmerzen: Erst jetzt zum Zahnarzt?

Wenn es wehtut, ist der Nerv bereits massiv von Karies geschädigt. Deshalb ist bei Erwachsenen eine regelmäßige Kontrolle mindestens einmal im Jahr geboten. Kinder und Jugendliche sollten mindestens zweimal pro Jahr zum Check-up. Das hilft, Zahnschäden schnell zu erkennen und wirksam zu beheben.

Brauner Zucker
Brauner Zucker (11/18) Thinkstock

Ist brauner Zucker besser für die Zähne?

Wie alle stark zuckerhaltigen Speisen, liefert auch brauner Zucker den Kariesbakterien neue Nahrung. Deshalb sollte das Frühstück möglichst wenig Zucker enthalten. Greifen Sie morgens am besten zu zuckerfreien Müslis und Milchprodukten.

Zahnversiegelung: Ja oder Nein?
Zahnversiegelung: Ja oder Nein? (12/18) Thinkstock

Zahnversiegelung: Ja oder Nein?

Gute Vorsorge bei Karies: eine Zahnversiegelung. Bei dieser prophylaktischen Maßnahme werden kleine Fissuren auf einzelnen Zähnen, die bei den meisten auf den Kauflächen der Backenzähne auftreten können, versiegelt. Die zu behandelnde Stelle wird zunächst gereinigt und dann mit einem säurehaltigen Gel aufgeraut. Mit einer speziellen Lampe wird das Versiegelungsmaterial ausgehärtet und abschließend poliert.

Ob eine Zahnversiegelung sinnvoll ist oder nicht - darüber gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. Bei kleinen Kindern oder Jugendlichen, die noch wenig bis keine Karies haben, kann sie durchaus vorbeugend helfen. Fragen Sie in jedem Fall Ihren Zahnarzt, ob diese Prophylaxe für Sie in Frage kommt.

Schallzahnbürsten
Schallzahnbürsten (13/18) PR

Schallzahnbürsten

Putzen Sie Ihre Zähne eigentlich noch mit der Hand? Oder haben Sie sich bereits eine elektrische Zahnbürste zugelegt? Oder vielleicht sogar eine Schallzahnbürste? Letztere wird von Zahnärzten besonders häufig empfohlen, weil sie deutlich mehr Schwingungen in der Minute erzeugen kann, als eine herkömmliche elektrische Zahnbürste und dadurch noch mehr Zahnbelag entfernt wird.

  • Oral-B Pulsonic Slim mit zwei Reinigungs-Modi, um 85 Euro
  • Hydrosonic Black is White von Curaprox mit bis zu 42'000 Schwingungen pro Minute, um 260 Euro
  • Issa von Foreo mit Silikon-Bürstenkopf für besonders schonende Reinigung, um 170 Euro
  • Philips Sonicare DiamondClean HX9352/04 Black Edition mit extra Ladeglas, um 230 Euro
  • Schallzahnbürste EW-DL82 von Panasonic mit extra-starkem Akku für drei Wochen Putzen ohne Aufladen, um 140 Euro
  • Sonic Black Whitening von megasmile mit aufhellenden Aktivkohle-Borsten, um 100 Euro

Kaugummi für weißere Zähne
Kaugummi für weißere Zähne (14/18) PR

Kaugummi für weißere Zähne

Neben der schwarzen Zahnpasta gibt es nun auch den pechschwarzen Kaugummi von Curaprox, der die Zähne weißer machen soll. Mit Hilfe von Aktivkohle beseitigt der Kaugummi Verfärbungen, ohne den Zahnschmelz anzugreifen. "Aktivkohle nimmt Schmutz- und Verfärbungspartikel einfach in sich auf, wie eine Art Staubsauger", bestätigt der Chemiker Dr. Christoph Fiolka von Curaden. Die Aktivkohle sorgt für die schwarze Farbe des Kaugummis, ergänzt wird die Whitening-Wirkung durch ein optisches Mittel: Ein Blaufilter reduziert Gelbverfärbungen: Die Zähne strahlen sofort in einem hellen Weiß!

Der Kaugummi ist zuckerfrei, vegan und frei von Gentechnik.

Packung 12 Stück, ca. 5 Euro

Schwarze Zahnpasta
Schwarze Zahnpasta (15/18)

Schwarze Zahnpasta

Schwarze Zahnpasta? Was erst einmal ziemlich schräg klingt, soll einen nachhaltigen Effekt haben - auch wenn die Wirkung laut eines aktuellen Berichts von "Stiftung Warentest" nicht endgültig belegt ist: Mithilfe von Aktivkohle werden Verfärbungen schonend entfernt, ohne dabei die Zähne zu bleichen (z.B. bei der "Black is White" Zahnpasta von Curaprox, um 25 Euro).

Zahnbürste mit Aktivkohle
Zahnbürste mit Aktivkohle (16/18) PR

Zahnbürste mit Aktivkohle

Nicht nur Zahnpasta enthält die fabelhaften Weißmacher, auch die Borsten-Enden einer Zahnbürste verhelfen nun zu weißeren Zähnen. Die speziell entwickelten Borsten von DONTODENT Zahnbürste Black Shine sorgen für eine sanfte und zugleich zuverlässige Reinigung und fördern das natürliche Zahnweiß der Zähne. Extrafeine Borstenenden gelangen tief in die Zahnzwischenräume. Das Beste: Für unter einem Euro gibt es diese Zahnbürste bei dm - wir haben sie quasi schon gekauft!



dm, Zahnbürste ca. 1 Euro

dm, Zahnpasta, ca. 1,50 Euro


Noch mehr Zahnpasta

Und hier noch mehr Zahnpasta, die man nicht in jedem Drogeriemarkt findet ...

  • Teebaum Zahncreme Meleudent von Bergland mit Myrrhe, Salbei und natürliche Mineralien
  • Basische Zahncreme von Droste Laux mit den Dreikönigs-Gaben Goldwasser, Weihrauch und Myrrhe
  • Zahncreme Sensitiv von lavera mit Kamille und Hamamelis - ideal für empfindliche Zähne und Zahnhälse
  • Ratanhia Zahncreme von Weleda mit natürlichen ätherischen Öle von Pfefferminze und Krauseminze
  • Zahncreme von Marvis in den Geschmacksrichtungen Jasmin Mint, Cinnamon Mint und Ginger Mint
  • Sensitive Zahncreme Sole von Dr. Hauschka
  • Zahnpasta von Ecodenta für empfindliche Zähne mit Kamillen-, Nelkenextrakt und Kalident
  • Zahncreme Tutti Frutti von Urtekram - perfekt für Kinder

Wie bekommen unsere Zähne eigentlich ihre Farbe? Und was kann man gegen Verfärbungen tun? Alle Infos hier: Weiße Zähne

Weiße Zähne Hausmittel
Weiße Zähne Hausmittel (18/18) Thinkstock

Weiße Zähne Hausmittel: Mit diesen Lebensmitteln klappt's

Natürlich kann man sich vom Experten über ein professionelles Bleaching informieren lassen. Allerdings gibt es auch ein paar Hausmittel, mit denen die Zähne auf natürliche Weise optisch weißer wirken.

Weiße Zähne - Diese zwölf Lebensmittel gehören dazu:

1) Erdbeeren (reich an Apfelsäure, einem natürlichen Bleichmittel)

2) Samen und Nüsse (entfernen Plaque)

3) Zwiebeln (verfärben die Zähne nicht und animieren zum Zähneputzen)

4) Äpfel (reich an Apfelsäure, entfernt beim Essen außerdem Bakterien)

5) Backpulver (entfernt Verfärbungen und Plaque)

6) Karotten (regen den Speichelfluss an, Vitamin A stärkt den Zahnschmelz)

7) Brokkoli (hoher Eisengehalt stärkt den Zahnschmelz)

8) Käse (Calcium und Phosphor sorgen für gesundes Zahnfleisch und Remineralisierung)

9) Orangen (Zitronensäure macht Zähne weißer)

10) Wasser (beugt Verfärbungen vor)

11) Birnen (bekämpfen Bakterien und Mundgeruch)

12) Milch und Joghurt (hoher Calciumgehalt stärkt die Zähne)