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Wirkstoff Lexikon: Was können Aloe Vera, Ginseng und Co.?

Von A wie Aloe Vera bis Z wie Zitronenmelisse: Entdecken Sie hier die 23 gängigsten Wirkstoffe in Kosmetikprodukten. Plus: Gibt es vielleicht sogar einen "Wunderwirkstoff", der alles kann? Das - und wie sich Wirkstoffe generell einteilen lassen - hat uns Marie-Hélène Lair, Scientific Communication Director von Clarins, verraten.

Wirkstoff Lexikon
Wirkstoff Lexikon (1/26) Thinkstock / PR

Das große Wirkstoff-Lexikon

Wie viele unterschiedliche Wirkstoffe gibt es und wie lassen sie sich einteilen?

Aktivstoffe lassen sich in erster Linie hinsichtlich ihrer Wirksamkeit einteilen: Feuchtigkeit, Anti-Aging, Ausstrahlung, Leuchtkraft… Sie können aber auch entsprechend ihrer Herkunft in zwei Gruppen unterteilt werden, also in natürliche oder synthetische Wirkstoffe.

Gibt es einen "Wunderwirkstoff", der fast alles kann?

Nein, aber einige Wirkstoffe zielen auf mehrere Bedürfnisse der Haut ab. Ein Bespiel hierfür wäre der Extrakt der Cang zhu-Wurzel, der zum Beispiel im Clarins Double Sérum zu finden ist. Dieser Aktivstoff ist in der Lage, die fünf Vitalfunktionen der Haut zu reaktivieren (Feuchtigkeits-, Nährstoff- und Sauerstoffversorgung, Schutz und Regeneration).

Wie kann man sich die Suche nach neuen Wirkstoffen vorstellen? Welche Prozesse müssen durchlaufen werden, bis ein Wirkstoff in einer Creme landet?
Clarins verfolgt auf der Suche nach neuen Wirkstoffen den sogenannten "biomimetischen Ansatz", das heißt die Natur beobachten und sich von ihr im Hinblick auf nachhaltige Innovationen inspirieren lassen. Dabei beobachten werden die Formen einer Pflanze (schützendes Wachs auf den Blättern), das Verhalten von Pflanzen (Sonnenblumen wenden sich der Sonne zu) oder die Synergie zwischen den Pflanzen (in den Wäldern, beispielsweise in Madagaskar, wo der Haronga-Baum eine Art Pionierpflanze darstellt) beobachtet.

Aloe Vera
Aloe Vera (2/26) Thinkstock

Aloe Vera

Aloe war schon bei den Ägyptern in der Antike bekannt und wird in den tropischen Regionen großflächig angebaut. Kleopatra soll ihre sagenumwobene Schönheit der Aloe verdanken. Forschungen zum Saft der Aloe-Blätter haben geschmeidig machende, Feuchtigkeit spendende und aufbauende Bestandteile nachgewiesen. In der Medizin wird Aloe äußerlich angewendet, um die Durchblutung anzuregen und die Wundheilung zu fördern. Dank des hohen Gehalts an Mehrfachzuckern (Polysaccharide) wird sie auch in der Kosmetik sehr geschätzt, sowohl zum Schutz vor Feuchtigkeitsverlust als auch zur Beruhigung der Haut.

Arnika
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Arnika

Die Bergpflanze Arnika wurde erstmalig im Mittelalter von der Äbtissin Hildegard von Bingen beschrieben, die ihre Vorzüge bei der Behandlung von Prellungen und blauen Flecken lobte. Ab der Renaissance behandelte man mit diesem Heilkraut Verletzungen und Geschwülste. Es wird außerdem wegen seiner abschwellenden und belebenden Wirkung eingesetzt.

Argan
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Argan

Der Arganbaum wächst ausschließlich im Südosten von Marokko. Durch seine außergewöhnliche Widerstandskraft kann er sich großer Hitze, Wassermangel und kargen sauren Böden anpassen. Er erreicht eine Höhe von fünf bis zehn Metern. Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaumes gewonnen und wurde im 10. Jahrhundert von den Phöniziern in ihren Lampen verwendet sowie von den Berberfrauen als Nahrungs-, Heil- und Pflegemittel eingesetzt. Reich an Omega 6 und 9 Fettsäuren macht Arganöl die Haut geschmeidiger, pflegt und schützt (stärkt den Hydrolipidfilm der Haut).

Birke
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Birke

Die Weißbirke ist ein großer Baum mit einer schönen glatten, weißen Rinde. Ihre dreieckigen Blätter werden allgemein in der Phytotherapie eingesetzt. Sie enthalten Flavonoide mit harntreibenden und blutreinigenden Eigenschaften, die Wasseransammlungen effizient abbauen. Neueste wissenschaftliche Forschungen haben die spezifische Wirkung einer Substanz aus der Birkenrinde nachgewiesen, die Hautveränderungen nach Sonneneinstrahlung entgegenwirkt.

Baobab
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Baobab

Eine Legende aus dem Kilimandscharo besagt, dass der Baobab zur Strafe für seinen Hochmut von Gott aus dem Paradies entfernt und umgekehrt wieder eingepflanzt wurde. Daher hat er seinen dicken, knubbeligen Stamm und seine Zweige, die riesigen Wurzeln ähneln. Ein typischer Baum für die Landschaften südlich der Sahara, der wie der Sheabaum "Baum des Lebens" genannt wird, der durch seine Statur und seine Langlebigkeit (fast 5.000 Jahre) beeindruckt. Er ist außerdem eine reiche Quelle zahlreicher nützlicher Stoffe. In der Kosmetik werden die Blätter des Baobab, die reich an anti-oxidativen Flavonoiden sind, eingesetzt, um die Zellkommunikation vor agressiven UV-Strahlen zu schützen. Das Öl, das aus seinen Samen gewonnen wird, wird aufgrund seiner Fähigkeit geschätzt, die Struktur der Nägel zu reparieren und zu glätten.

Damaszener Rose
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Damaszener Rose

Die Damaszener-Rose war das Juwel der Gärten im vorderen Orient und kam im Mittelalter durch die Ritter der Kreuzzüge nach Frankreich. Die traditionelle Arzneimittelkunde setzte die Essenz und das Rosenwasser, welche durch Destillation der Blütenblätter gewonnen wurden, aufgrund ihrer harmonisierenden Eigenschaften ein. In der Kosmetik findet sich das Blütenwasser der Damaszener-Rose in den Formeln vieler Produkte, und ihre beruhigende und erfrischende Wirkung wird dort gerne genutzt.

Gurke
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Gurke

Die Gurke ist eine seit 4.000 Jahren in Indien und Ägypten bekannte Pflanze und wegen ihres Fruchtfleisches in der Kosmetik sehr angesehen. Seit jeher legen Frauen dünne Gurkenscheiben auf ihr Gesicht, um ihre Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie erstrahlen zu lassen. Die Gurke ist sehr reich an Vitamin C und wirkt in Gesichtspflege-Produkten mit Feuchtigkeit spendender und Anti-Age-Wirkung.

Ginkgo
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Ginkgo

Der Ginkgobaum ist ein "prähistorischer" Baum. Er ist der letzte Vertreter dieser Pflanzengattung, die bereits zur Flora des Mesozoikums (Erdmittelalter) vor über 250 Millionen Jahren gehört hat. Er besitzt eine außerordentliche Widerstandskraft. Es wird gesagt, dass der Ginkgo der einzige Baum ist, der Hiroshima überlebt hat. Außerdem ist er der Baum "der vierzig Taler", da seine Blätter im Herbst leuchtend gold werden. Die Blätter enthalten eine hohe Konzentration an überwiegend anti-oxidativen Aktivstoffen, die die Bildung von freien Radikalen blockieren. In einigen Pharmazeutika werden diese Aktivstoffe als Gefäßtonikum eingesetzt.

Ginseng
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Ginseng

Ginseng wird seit Jahrtausenden in China angebaut. Die Wurzel der Pflange, die auch "Lebensblume" genannt wird, ähnelt häufig menschlichen Gliedmaßen. Die Chinesen sprechen ihr stimulierende und universelle Eigenschaften zu, die die Jugend bewahren sollen. Ginseng hat eine allgemein belebende Wirkung auf den Organismus und enthält eine große Anzahl an Nährstoffen und Vitaminen.

Guarana
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Guarana

Guarana kommt ursprünglich aus Amazonien und wurde von den Ureinwohnern als heilige Pflanze bezeichnet. Eine Legende erzählt, dass eine verzweifelte Mutter nach dem Tod ihres Sohnes dessen rechtes Auge herausriss und in die Erde pflanzte. An genau dieser Stelle wuchs eine Liane mit einer wunderschönen roten Frucht, deren schwarz glänzender Kern in einem weißen Samenmantel eingebettet war und einem Auge glich. Guarana verfügt über bemerkenswert stärkende und stimulierende Fähigkeiten. Hinzu kommen anti-oxidative und verdauungsfördernde Eigenschaften. In der Kosmetik werden die Samen eingesetzt. Sie enthalten viel Koffein, das den Schlüsselfaktor für den natürlichen Fettabbau stimuliert.

Hamamelis
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Hamamelis

Wegen seiner Ähnlichkeit mit dem Haselnussstrauch und seinen heilungsfördernden Eigenschaften wird dieser kleine Baum aus Nordamerika von den Indianerstämmen "Hexenhasel" genannt, die ihm magische Kräfte aufgrund seiner adstringierenden und gefäßschützenden Eigenschaften zuschrieben. Die Blätter der Hamamelis werden allgemein bei Venenleiden verordnet, um die unmittelbar unter der Haut liegenden kleinen Gefäße widerstandsfähiger zu machen.

Hafer
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Hafer

Hafer wird bereits seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel und in der traditionellen Medizin verwendet. Er ist sogar noch beliebter geworden, seit Studien ergeben haben, dass er viele Vitamine und Mineralien enthält. In der Kosmetik wird Hafer eingesetzt, weil er die Epidermis mit Feuchtigkeit versorgt und geschmeidiger macht. Gleichzeitig besitzen die pflanzlichen Zucker aus seinen Körnern eine außergewöhnlich straffende Wirkung für einen sofortigen Lifting-Effekt.

Himbeere
Himbeere (14/26) Thinkstock

Himbeere

Die Himbeere kommt aus den Bergregionen Europas. Einer Legende zufolge war die Himbeere einst weiß und wuchs auf der Mittelmeerinsel Kreta, wo der spätere König der griechischen Götter Jupiter als Kind lebte. Als Jupiter eines Tages heftig weinte, pflückte seine Magd Himbeeren, um ihn zu trösten. Die junge Frau verletzte sich am Arm und ihr Blut färbte die Himbeere rot. Himbeerkerne enthalten 16 Prozent Öl, das sehr reich an essentiellen Fettsäuren ist: Linolsäure (Omega-6) und Linolensäure (Omega-3). Himbeeröl versorgt die Lippen mit Nährstoffen und macht sie glatt und weich.

Jojoba
Jojoba (15/26) Thinkstock

Jojoba

Der Strauch wächst in den Wüstenregionen im Südosten der USA und im Norden Mexikos. Jojoba wird auch "Wüstengold" genannt, wegen einer bemerkenswerten Widerstandskraft gegen Hitze und Trockenheit in wasserarmen Regionen. Aus seinem Samen wird ein Öl extrahiert, das reich an Fettsäuren ist und in der traditionellen Medizin zur Wundheilung und Feuchtigkeitsversorgung der Haut verwendet wird. In der Kosmetik wird Jojoba für seine pflegende Wirkung auf die Haut, ohne ölige Rückstände zu hinterlassen, sehr geschätzt.

Kamille
Kamille (16/26) Thinkstock

Kamille

Die Römische Kamille wurde zunächst als Unkraut eingestuft. Erst im 16. Jahrhundert wurde sie in Italien als Heilmittel bei Verdauungsproblemen und Hautirritationen eingesetzt. Seither wird die Kamille in der Medizin sehr geschätzt. In der Kosmetik wird sie wegen ihrer beruhigenden Eigenschaften und zum Aufhellen der Haare verwendet.

Lavendel
Lavendel (17/26) Thinkstock

Lavendel

Der Lavendel wächst in Frankreich in Hülle und Fülle und schmückt im Sommer die sonnigen Hügel der Provence mit seiner hübschen Blau-Lila-Färbung. Der Lavendel verbreitet einen angenehmen Duft, und das aus ihm gewonnene ätherische Öl ist sehr rein. Seine therapeutischen Qualitäten resultieren aus den verschiedenen Bestandteilen des Öls. Die beruhigende Wirkung des Lavendels hilft bei Nervosität und Angstzuständen. Das ätherische Öl hat außerdem eine antiseptische und entzündungshemmende Wirkung.

Mimose
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Mimose

Die Mimose ist ein sechs bis acht Meter hoher Baum, der auf einer bestimmten Höhenlage im Südosten Mexikos wächst. Die Mayas schrieben dem Pulver aus der Rinde (auch Tepzecohuite genannt) magische Kräfte bei der Wundheilung von Mensch und Tier zu. Das Erdbeben in Mexiko 1985 und die folgende Medikamentenknappheit haben die medizinischen Fähigkeiten des Baumes wieder in Erinnerung gerufen. Er unterstützt die Regeneration der Haut.

Olivenbaum
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Olivenbaum

Der Olivenbaum ist Symbol für Frieden, Hoffnung, langes Leben, Kraft … Er wird bewundert für seine hohe Lebenserwartung, wie auch für seine vielen positiven Eigenschaften: Seine Rinde, seine Früchte und Blätter werden als Baumaterial, als Lebensmittel, als Pflegeprodukt eingesetzt. Seinen Früchten und Blättern werden therapeutische Fähigkeiten gegen Oxidation, Verdauungs- und Kreislaufprobleme nachgesagt. Sie haben auch eine anerkannte kosmetische Wirkung. Aus der Olive stammt das pflanzliche Perhydrosqualen, das den Hautfetten ähnlich ist.

Im Sonnenschutz schätzt man die Blätter für ihre heilende und stärkende Wirkung. Bei intensiver Sonneneinstrahlung drehen sie eine Seite, geschützt von einer dunkelgrünen Kutikula, Richtung Sonne. Auf der anderen Seite wird ihr natürliches Wasserabtransportsystem mit Hilfe kleiner, silberfarbener Härchen blockiert. Reich an schützenden und regenerierenden Oleanolsäuren gegen freie Radikale erhöht der Extrakt der Olivenblätter die Widerstandskraft der Haut gegenüber den negativen Auswirkungen der Sonnenstrahlen.

Pfefferminze
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Pfefferminze

Die Pfefferminze ist in England seit dem 17. Jahrhundert bekannt, wo sie aus der Kreuzung verschiedener Arten der grünen Minze entwickelt wurde. Die Pfefferminze ist eine robuste, leicht behaarte Pflanze mit violetten Blüten. Die Härchen enthalten ein stark riechendes ätherisches Öl mit einem intensiv pfeffrigen Duft, dem sie ihren Namen verdankt. Sie war eine der beliebtesten Speisepflanzen der Antike, die Anhänger des Weingottes Bacchus haben aus ihr Kränze geflochten, um sich vor Trunkenheit zu schützen. Die Pfefferminze ist eine der ältesten Heilpflanzen, die aufgrund ihres Duftes nicht in Vergessenheit geraten ist. Sie nimmt einen wichtigen Platz in der Aromatherapie ein, ihr ätherisches Öl hat eine große kühlende und antiseptische Wirkung.

Ringelblume
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Ringelblume

Die Calendula, auch Ringelblume genannt, hat leuchtend rote Blütenkörbchen und wächst bei gemäßigtem Klima in ganz Europa. Sie war früher in der Volksmedizin sehr beliebt und wurde 1818 in die erste Ausgabe des französischen amtlichen Arzneibuchs eingetragen. Die Ringelblume mit intensiv entzündungshemmenden und wundheilenden Eigenschaften wird in der Kosmetik aufgrund ihrer beruhigenden, Feuchtigkeit spendenden und geschmeidig machenden Eigenschaften verwendet.

Rosmarin
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Rosmarin

Der Rosmarin ist ein sehr stark duftender Strauch der Mittelmeerregionen, der wild oder im Anbau auf kalkhaltigen Böden wächst. Seine langen, feinen und sehr stark duftenden Blätter sind reich an ätherischen Ölen und werden heute sehr gerne zum Würzen von Speisen benutzt. Man sagt, dass sich Isabella von Ungarn im 16. Jahrhundert selbst ein Elixier auf der Grundlage von Rosmarin zubereitet haben soll, das ihr im Alter von 70 Jahren Gesundheit und Jugend wiedergeschenkt habe. Die ätherischen Öle des Rosmarins werden in der Kosmetik wegen ihres starken Duftes und der regenerierenden und feuchtigkeitsspendenden Wirkstoffe verwendet. Die Ursolinsäure, ein reiner, aus dem Rosmarin isolierter Wirkstoff, wirkt nachhaltig hautberuhigend und hat reparierende Eigenschaften.

Sonnenblume
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Sonnenblume

Ihr Name Helianthus ist dem Griechischen entlehnt und setzt sich aus helios (Sonne) und anthos (Blume) zusammen. Der Name kommt aus der griechischen Mythologie: Eine gewöhnliche Sterbliche, vollkommen entflammt für den Gott Helios, wählte den Tod, indem sie ohne Unterlass das Objekt ihrer Begierde betrachtete. Helios, gerührt von ihrer Verzweiflung, verwandelte sie in eine Blume, die den ganzen Tag dem Sonnenverlauf folgt. In der Kosmetik wird die Sonnenblume unterschiedlich eingesetzt: Das aus ihren Kernen gewonnene Öl und das Wachs binden Feuchtigkeit und haben schützende Eigenschaften. Der nach der Ölextraktion zurückbleibende Trester wirkt beruhigend. Zu guter Letzt sind Auxine, die in den Stängeln der Sonnenblume für Stabilität und Elastizität sorgen, bekannt für ihre festigenden und stärkenden Eigenschaften.

Thymian
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Thymian

Der Mittelmeerraum ist die eigentliche Heimat des Thymians. Die Legende besagt, dass eine Träne der Schönen Helena von den Göttern in eine für die Menschheit nützliche Pflanze verwandelt wurde. Auch heute noch wird Thymian in der Küche und zu therapeutischen Zwecken verwendet. Bereits in der Antike nutzten ihn die Römer wegen seiner stimulierenden und stärkenden Wirkung in Bädern. Seine kleinen, kurzen Blätter sind reich an ätherischen Ölen mit stimulierenden und antiseptischen Eigenschaften, die in der Phytotherapie und in der Kosmetik eingesetzt werden.

Weizen
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Weizen

Weizen ist allgemein bekannt und seit jeher mit der Geschichte der Menschheit eng verbunden. Er ist das Getreide, das weltweit am meisten angebaut und verzehrt wird. Die ursprünglich wilde Pflanze wurde langsam dosmestiziert und vom Menschen verändert. Die Sorte Triticum vulgare (oder auch Weichweizen) dient vor allem der Kuchenmehlproduktion. In der Kosmetik werden alle Bestandteile des Weizenkorns eingesetzt, für die unterschiedlichsten Bereiche. Das Keimöl hat durch den hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren und Vitamin E eine stark anti-oxidative Wirkung. Das Korn und seine Proteine haben filmbildende Eigenschaften, glätten und straffen sanft die Hautoberfläche. Hülse und Kleie wirken aufhellend.

Noch mehr Aktivstoffe
Noch mehr Aktivstoffe (26/26) PR

Noch mehr Aktivstoffe

Natürlich gibt es noch weitaus mehr Wirkstoffe, die in Kosmetikprodukten Einzug finden. Alleine Clarins nutzt 250 Aktivstoffe aus der ganzen Welt. Das neue Pflege-Duo Multi-Active besteht beispielsweise aus der Tagescreme, die mit Myrothamnus-Extrakt die negativen Folgen von Alltagsstress mildert, erste Falten ausgleicht und die Haut kräftigt, und der Nachtcreme, die mit einem Extrakt aus biologischem Kalifornischem Mohn dazu beiträgt, die negativen Folgen von spätem Zubettgehen und nächtlichem Aufwachen zu mildern. Preis Multi-Active Jour: um 60 Euro / Multi-Active Nuit: um 64 Euro

Das Mission Perfection Sérum, ein Korrektur-Serum zur Perfektion des Hauttons, nutzt neben dem bereits bekannten Ginkgo-Extrakt für eine frischere Ausstrahlung auch ein Acerola-Pflanzenextrakt, das "falsche" Nachrichten blockieren kann, welche eine ungleichmäßige Pigmentierung fördern. Preis: um 72 Euro

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