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Wechseljahre: 5 eindeutige Symptome und wie man dagegen vorbeugt

Die Menopause bedeutet für Frauen nicht nur eine körperliche, sondern auch eine psychische Umstellung. Wir erklären die fünf häufigsten Symptome der Wechseljahre und wie man dagegen vorbeugt

Eine Frau mittleren Alters hält sich eine Avocado vor das Gesicht
Eine ausgewogene Ernährung mit gesunden Fetten wie denen der Avocado ist in den Wechseljahren wichtig iStock

Die Wechseljahre bei Frauen

Um die Wechseljahre kommt leider keine Frau herum – lediglich der Zeitpunkt, an dem diese einsetzen, varriert von Frau zu Frau. Bei manchen beginnen sie bereits mit Anfang vierzig, andere klagen erst mit Mitte oder Ende vierzig über Symptome. Zum Glück müssen Sie diese jedoch nicht einfach hinnehmen, sondern können aktiv etwas dafür tun, dass es Ihnen in dieser Zeit der hormonellen Umstellung besser geht und Sie gut durch die Wechseljahre kommen. Wie Sie den Beginn der Menopause am besten erkennen und dagegen vorgehen? Das sind die fünf häufigsten Symptome

1. Schweißausbrüche

Viele Frauen finden vor allem die Hitzewallungen und Schweißausbrüche während der Wechseljahre besonders unangenehm. Diese kündigen sich durch Unbehagen und einen leichten Druck im Kopf an, das Gesicht rötet sich und Ihnen bricht der Schweiß aus. Danach kann es häufig zu einem Frösteln kommen. Die Hitzewallungen dauern meist wenige Minuten an und können sogar nachts auftreten, was den Schlaf-Wach-Rhythmus stören kann. Verantwortlich für die Schweißausbrüche sind Schwankungen im Östrogen-Haushalt, da das Hormon im Laufe der Wechseljahre im Körper abnimmt.

Das hilft:

Zum Glück gibt es einige Hilfsmittel, die Hitzewallungen und Schweißausbrüche erträglicher machen: Nehmen Sie Salbei zu sich, beispielsweise in Form von Tee oder Kapseln, denn die Kräuter haben eine schweißhemmende Wirkung. Des Weiteren hilft es, kaltes Wasser über die Pulsadern laufen zu lassen - das erfrischt und mindert aufkommende Hitzewallungen. Auch Saunagänge sind empfehlenswert, da sie den Kreislauf aktivieren. Alkoholkonsum und zuviel Stress sollten Sie hingegen vermeiden – beides begünstigt die Schweißausbrüche. 

2. Verringertes Lustempfinden

Durch den Abbau des Hormons Östrogen nimmt bei vielen Frauen die Libido ab. Durch den Östrogenmangel wird die Schleimhaut der Scheide dünner, trockener und somit auch verletzlicher. So kann es beim Sex auch mal zu Schmerzen kommen. Dass das nicht förderlich für das Lustempfinden ist, ist wenig verwunderlich, doch mit Hilfe von Gleitmitteln können wird der Geschlechtsverkehr wieder wesentlich angenehmer.

Was noch dagegen hilft:

Der Hormonmangel im Genitalbereich lässt sich zudem durch hormonhaltige Vaginalcremes oder Vaginaltabletten ausgleichen. Diese sorgen für eine bessere Durchblutung der Haut und machen sie feuchter und elastischer. Da die Präparate verschreibungspflichtig sind, sollten Sie vorher mit Ihrem Frauenarzt sprechen. 

Das Wort Pause aus Bausteinen gelegt
Das Einsetzen der Menopause ist für viele Frauen eine große körperliche und psychische Belastung iStock

3. Schlafstörungen

Während der einsetzenden Menopause kommt es immer wieder zu Schlafstörungen, bedingt durch Schweißausbrüche oder einer flacher werdenden Schlaftiefe. Dadurch wachen viele Frauen morgens nicht mehr erholt auf und sind den Tag über oft müde und unkonzentriert. Auch hier sind wieder die Hormone Schuld – allen voran der Mangel an Östrogen. Wenn Sie jedoch vor dem Einschlafen folgende Tipps beachten, fühlen Sie sich bald schon wieder wesentlich erholter und schlafen besser ein - und vor allem durch:

Das hilft:

Verzichten Sie auf alkoholische Getränke vor dem Einschlafen, diese stören einen tiefen Schlaf. Nehmen Sie stattdessen Hopfen, Baldrian oder Melisse zu sich – diese gibt es als Tees, Tropfen oder in Tablettenform. Sie wirken auf eine natürliche Weise beruhigend, ohne abhängig zu machen.

Wer sich tagsüber viel bewegt, an der frischen Luft unterwegs ist oder Sport treibt und sich zudem an feste Zubettgehzeiten hält, der wird zudem spürbar schneller einschlafen. Sollte all das nichts helfen, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt über eine Hormonersatztherapie sprechen.

4. Muskelabbau und Gelenkbeschwerden

Besonders morgens nach dem Aufstehen empfinden einige Frauen im Laufe der Wechseljahre Gelenk- und Muskelschmerzen. Denn der Mangel an Östrogen beeinflusst die Funktion von Muskeln und Gelenken. Viele Frauen bemerken in dieser Zeit vor allem den Muskelschwund, da sich die Körperform verändert und mehr Fett am Bauch eingelagert wird.

Das hilft:

Abhilfe schafft hier regelmäßiger Sport und eine gesunde Ernährung

5. Stimmungsschwankungen

Neben den körperlichen Beschwerden, schlägt der veränderte Hormonhaushalt vielen Frauen auch aufs Gemüt. Stimmungsschwankungen sind die Folge. Dabei sehen die Betroffenen vieles negativ, sind fast schon depressiv verstimmt, zudem treten Konzentrationsstörungen und eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit auf.

Das hilft:

Da Östrogene die Stimmungskanonen der Frau sind und für gute Laune sorgen, sollte bei starken Schwankungen eine Hormonersatztherapie angestrebt werden. Dabei nehmen sie Hormone zu sich, die den körpereigenen ähnlich sind. Das hebt spürbar die Stimmung. Vorab ist es jedoch ratsam, immer mit einem Arzt zu sprechen. Wer seinem Körper keine zusätzlichen Hormone zumuten möchte, kann auch wieder zu natürlichen Mitteln wie Johanniskraut, Baldrian und Hopfen greifen, die entspannend wirken und die Laune heben. 

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