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Liebe

Warum manche Frauen immer auf den Falschen reinfallen

Fragen Sie sich, warum Sie immer wieder an ähnliche Typen geraten? Oft an welche, die über Kurz oder Lang nicht wirklich zu Ihnen passen? Wir erklären den Grund

Mann und Frau im Auto
Woran liegt es, wenn Sie immer an die gleichen Männer geraten? Wir erklären das Beuteschema iStock

Mal kurz in sich reingehört, kommen die meisten schnell darauf, wie das eigene Beuteschema aussieht. Denn es gibt ein paar Eigenschaften, die ein potenzieller Partner einfach haben muss. Hoch im Kurs vieler Frauen stehen: männliche und erfolgreiche Ausstrahlung sowie besondere äußere Eigenschaften die einen gewissen Typ ausmachen - sportlich, elegant, kräftig. Und, dass ein Mann Erfolg und Unabhängigkeit ausstrahlt. Manch eine Frau beeindruckt auch seine Intelligenz, sein Humor oder etwas oberflächlicher: seine Uhr oder sein Auto. Vielleicht auch der Beruf.

Doch bevor ein Flirt die Nähe zulässt, um all dies unter die Lupe nehmen zu können, hat ein Teil von uns schon längst die Entscheidung getroffen, ob ein Kerl ein vermeintlicher Treffer ist oder nicht.

Warum haben wir ein Beuteschema?

An dieser Stelle kommt unser Unterbewusstsein ins Spiel, das sozusagen sein eigenes Beuteschema hat. Eines, was vor allem auf die inneren Bedürfnisse und deren Wunsch nach Erfüllung durch einen Partner abzielt. Noch dazu kommt die weibliche Biologie. Sie scannt einen Mann intuitiv darauf ab, ob seine Gene gut zur Fortpflanzung geeignet sein könnten und er in der Lage zu sein scheint, eine Familie zu ernähren und zu schützen. Elementare männliche Ressourcen, die vielen Damen sehr viel bedeuten.

Die Männer-Auswahl: Was vor der bewussten Entscheidung abläuft

Ob ein Mann spannend ist oder nicht, entscheidet sich also oft schon vor dem ersten „Hallo“. Und noch etwas passiert ohne unseren willentlichen Einfluss: Haben wir den anderen binnen zwei Sekunden bewusst auf die Basics überprüft, läuft gleichzeitig ein spezielles Programm ab, das wir kaum steuern können. Etwas in uns fantasiert sich in Windeseile ein Wunschbild davon, wie es wohl mit ihm sein wird. Wie glücklich wir vermutlich an seiner Seite sein werden, was für ein schönes Paar man abgeben würde, ob er vielleicht die Lösung für das ein oder andere Problem mitbringen könnte oder einen gefühlten Mangel ausgleichen kann. 

Derselbe „Typ Mann“ hat viele Gesichter

Um die alten Fehler nicht zu wiederholen, probieren einige eine neue Strategie, die auf das Gegenteil von dem abzielt, wonach sie bisher gegriffen haben. Nach dem Motto: Ich nehme einfach nächstes Mal einen, der komplett anders rüberkommt. Das kann klappen - kann aber auch nicht. Denn es ist immer wieder erstaunlich, wie oft ein ähnliches Wesen sich in einem anderen Äußeren verstecken kann. Das Gegenteil von dem zu suchen, was bisher noch nie richtig geklappt hat, ist deshalb selten eine Glücksgarantie. Es könnte derselbe Typus in einem neuen Gewand sein. Die Männersuche braucht also – wenn überhaupt – ein anderes Vorgehen.

An den Falschen geraten: Wann das „böse“ Erwachen kommt

Hatte das bisherige Beuteschema noch nicht den gewünschten Erfolg, liegt das oft daran, dass wir irgendwann unfreiwillig die rosarote Brille abnehmen und dann ohne diesen „Weichzeichner“ die ganze Wahrheit über den anderen erkennen können. Dass dieser Moment gekommen ist, merken wir oft an Gedanken wie: Wie konnte ich nur so blind sein, dass nicht zu sehen? Oder: Das kann doch nicht wahr sein. Warum verstehe ich das jetzt erst...? Dann fällt es einem wie Schuppen von den Augen, dass sich die Hoffnung nicht erfüllt hat.

Kann man das Beuteschema ändern?

Die gute Nachricht ist: Niemand ist zu 100 Prozent seinem aktuellen Beuteschema ausgeliefert. Entsteht das Gefühl, immer an die Falschen zu geraten, ist der beste (Aus-)Weg, die eigenen Suchkriterien und die Beziehungsgestaltung mal gründlich zu hinterfragen: Passen diese Männer wirklich zu mir? Oder sollen sie etwas ausgleichen, was eigentlich aus mir selber heraus entstehen müsste? Was ist mir wirklich wichtig, damit ich mich in einer Partnerschaft gesehen fühle und gleichzeitig noch Freiraum für mich habe? Und so weiter.

Sich für Fragen wie diese eine Psychotherapie zu gönnen, ist eine gute Investition. Denn man kommt auf diese Weise dem näher, was wirklich gut für einen ist. Und manch eine ist überrascht, wem sie dann ohne Anstrengung begegnet, mit dem sich die Dramen von früher plötzlich nicht mehr wiederholen müssen. Andere sind einfach zufriedener mit sich selbst. Was daraus entsteht ist besonders spannend. Denn in diesem Zustand zieht man automatisch andere Typen an als vorher. Vielleicht ist ja dann ein Treffer dabei? Möglich ist es. Und manchmal muss man eben viele Frösche küssen, bis ein Prinz dabei ist.

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