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Weihnachten

Veganer Lebkuchen: Das klassische Rezept ohne Eier, Honig und Co.

Was wäre Weihnachten ohne die typischen Süßigkeiten! Auch, wer auf tierische Produkte verzichtet, kann in diesem Jahr lecker schlemmen. Dank unseres Rezepts für veganen Lebkuchen

Vegane Lebkuchen
Vegane Lebkuchen stehen den Originalen in nichts nach Foto: iStock

Kein Weihnachten ohne Dominosteine, Zimtsterne und Lebkuchen, oder? Leider sind die meisten Leckereien nicht vegan und echte Kalorienbomben. Wir geben zu, zwar sind vegane Zimtsterne oder veganer Lebkuchen nicht unbedingt leichter als die Klassiker mit Butter, aber dennoch auf ihre ganz eigene Art ein bisschen gesünder. Schon allein aus dem Grund, dass sie keinerlei tierische Produkte enthalten und so auf lange Sicht der Tierwelt keinen Schaden zufügen.

Veganer Lebkuchen: Das klassische Rezept ohne tierische Produkte

Zutaten für ca. 8 Stücke veganen Lebkuchen

  • 300 g fein gemahlene Haselnüsse

  • 10 EL Agavendicksaft

  • 50 g Kokosnussöl

  • 3 EL Apfelmus

  • 100 g getrocknete Aprikosen

  • 2 Bio-Orangen

  • 3 TL Lebkuchen-Gewürzmischung (Anis, Ingwer, Pfeffer, Piment, Zimt)

  • 1 Prise Salz

  • 8 Back-Oblaten, ca. 70 mm Durchmesser

  • 100 g Zartbitterschokolade

So backen Sie veganen Lebkuchen

  1. Aprikosen in einer Schüssel mit etwas Wasser ca. eine Stunde einweichen.

  2. Haselnüsse, Agavendicksaft, verflüssigtes Kokosnussöl, Apfelmus, Abrieb der beiden Orangen, Lebkuchen-Gewürzmischung und Salz in einer Schüssel zu einem Teig vermengen.

  3. Eingeweichte Aprikosen mit einem Messer fein zerhacken und in den Lebkuchenteig einarbeiten. Der Teig sollte feucht sein. Ist er das nicht, einen weiteren Löffel Apfelmus hinzugeben.

  4. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Oblaten darauf verteilen.

  5. Veganen Lebkuchenteig zu acht Kugeln formen und jeweils auf einer Oblate andrücken.

  6. Lebkuchen ca. 12 Minuten backen und anschließend gut auskühlen lassen. Erst im ausgekühlten Zustand wird er hart.

  7. Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Lebkuchen damit bestreichen. Trocknen lassen, fertig!

Vegane Lebkuchen backen: So klappt es bestimmt

Beim veganen Backen werden Zutaten, die sonst für die Konsistenz des Backwerks enorm wichtig sind, einfach ersetzt. Damit das Ergebnis nicht unter den Substitutionen leidet, ist es wichtig, den richtigen Ersatz zu finden.

Diese veganen Zutaten ersetzen Eier, Honig, Butter und Co.

Eier:

Als Ersatz für Ei eignen sich Bananen, Apfelmus (wie in unserem Rezept für veganen Lebkuchen), Leinsamen, Chiasamen, Seidentofu (besonders geeignet für Desserts) und Maisstärke.

Honig:

An Stelle von Honig kann, wie in unserem Rezept für veganen Lebkuchen, auch wunderbar Agavendicksaft, Ahornsirup oder Rübensirup verwendet werden.

Butter

Butter verleiht Kuchen und Keksen erst den Geschmack. Als Ersatz eignen sich daher am besten Margarine, Kokosnussöl, Walnussöl oder - in der geschmackneutralen Variante - Raps- und Sonnenblumenöl.

Milch

Auch ohne die Verwendung von Milch lässt es sich prima backen. Pflanzen- und Nussmilch gibt es in vielen leckeren Sorten. Hafermilch unterstreicht den Geschmack nach Getreide und verleiht subtile Süße. Reismilch hingegen ist neutral.