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Zeitgeist

Überzüchtete Hunderassen: Diese 5 Arten müssen leiden

Tierzucht, vor allem Hundezucht, ist ein riesiger Geschäftszweig, der nicht immer zum Wohle des Tieres agiert. Diese 5 Hunderassen leiden unter ihrer Überzüchtung

Der Mops gilt als überzüchtet
Der Mops gilt als überzüchtete Hunderasse und muss sich oft quälen Foto: iStock

Sind Sie auch schon auf den Hund gekommen? Ob in der Stadtwohnung oder im Haus auf dem Land - Hunde findet man überall. Sie zählen zu den beliebtesten Haustieren und haben für viele Herrchen und Frauchen einen ebenso großen Stellenwert wie Kinder.

Aus der großen Nachfrage nach Hunden, entstand ein riesiger Markt, den sich Hundezüchter zu nutze machten. Leider nicht immer zum Wohle des Tieres. Einige Kreuzungen machen das Leben der Hunde besonders schwer.

Diese 5 überzüchteten Hunderassen müssen leiden

1. Der Mops

Ist Ihnen auch der Mops direkt in den Sinn gekommen? Die herangezüchtete Kurzköpfigkeit sorgt dafür, dass die vermeintlich niedlichen Kulleraugen des Hundes so weit hervorstehen. Dadurch sind sie weniger geschützt, trocknen leichter aus und können sogar ein Erblinden des Hundes hervorrufen. Auch die Gelenke, die Wirbelsäule und der Schwanz sind anfällig für Bandscheibenvorfälle oder Wirbelerkrankungen.

2. Der Chihuahua

Der Chihuahua sieht nicht nur zerbrechlich aus, er ist es auch! Da seine Knochen sehr leicht sind, brechen sie schneller als bei anderen Hunderassen. Auch die Schädeldecke ist dünner und bei manchen Chihuahuas sogar leicht offen. Ein noch so kleiner Schlag auf den Kopf kann da schnell tödlich sein.

3. Französische Bulldogge

Auch die Französische Bulldogge leidet, wie auch der Mops, an einer Kurzköpfigkeit. Herangezüchtet, um möglichst lang wie ein niedlicher Welpe auszusehen, leidet die Französische Bulldogge aufgrund der extrem kurzen Nasen häufig an Atemnot und Kreislaufzusammenbrüchen, die sogar tödlich enden können.

4. Der Dackel

Der Dackel ist seit einigen Jahren wieder hip und angesagt. Und das, obwohl er im Laufe seines Lebens leiden wird. Denn: Durch das Missverhältnis der kurzen Beine zum langen Körper sind Bandscheibenvorfälle vorprogrammiert. Auch der Druck auf die Organe und Nerven ist durch die Statur des Hundes höher. Drückt die Wirbelsäule zu doll auf die Nerven, kommt es zur sogenannten Dackellähme, die das Tier die gesamte Kontrolle über seine vier Pfoten verlieren lässt. Oft betrifft dies vor allem die Hinterbeine.

5. Teacup Hunde

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der die ganz kleinen, flauschigen Hunde angesagt waren? Der Trend zum sogenannten Teacup Hund - dem Hund, der so klein ist, dass er in eine Teetasse passt - , nimmt zum Glück langsam ab. Doch noch immer sind die hilflosen Tiere gefragt. Meist entstehen Teacup Hunde aus einer Kreuzung sogenannter Kümmerlinge, der kleinsten und schwächsten Hunde eines Wurfs. Dass da Vorerkrankungen und Behinderungen vorprogrammiert sind, liegt auf der Hand.