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Gesundheit

Thermalquellen – die heilende Wirkung heißer Quellen

Thermalquellen sorgen für Entspannung in stressigen Zeiten. Wieso Sie hin und wieder in Thermalwasser baden sollten und wo sich die 5 schönsten Quellen befinden

Thermalquellen fördern die Gesundheit – wie hier die Blaue Lagune in Island
Thermalquellen fördern die Gesundheit – wie hier die Blaue Lagune in Island Thermalquellen fördern die Gesundheit – wie hier die Blaue Lagune in Island iStock

Was ist eine Thermalquelle?

Warm, entspannend und wohltuend – Thermalquellen, auch heiße Quellen genannt, sind Wasserquellen, in denen das Grundwasser mehr als zwanzig Grad beträgt. Bis zu 80 Grad können diese Quellen erreichen. In der Natur entstehen sie meistens dort, wo vulkanische Aktivitäten vorzufinden sind und treten aus tiefen Erd-und Gesteinsschichten an die Oberfläche. Aus diesem Grund ist Thermalwasser reich an Mineralstoffen: Schwefel, Calcium, Natrium, Fluor, Salze (zum Beispiel Sulfate) oder auch Kohlensäure sind vorzufinden, die gut für die Gesundheit sind.

Kein Wunder, dass die Suche nach Thermalquellen bei Pinterest in den Top 100 für das Jahr 2019 gelandet ist.

Thermalquellen unterstützen die Gesundheit

Thermalquellen garantieren nicht nur viel Badespaß in der Natur, das Aufhalten in dem nährstoffreichen Wasser wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Die heilende Wirkung von Thermalwasser ist hierbei wissenschaftlich bestätigt: Schwefelhaltiges Quellwasser hilft bei Gelenkschmerzen und Hautkrankheiten, warme Sulfatquellen entspannen die Rückenmuskulatur und sollen sogar psychosomatische Beschwerden, wie zum Beispiel Erschöpfungszustände und Depressionen lindern.

Wer in kohlensäurehaltigem Thermalwasser badet, der senkt seinen Bluthochdruck und bekämpft Durchblutungsstörungen sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden. Kleiner Tipp: Länger als 30 Minuten sollten Sie in einer Thermalquelle nicht baden – das warme Wasser und die Mineralien „stressen“ den Körper und entziehen ihm Wasser. Zum Ausgleich sind Wechselduschen zu empfehlen, sodass die Körpertemperatur wieder sinken kann.

Die 5 schönsten Thermalquellen

Die meisten Thermalquellen in Deutschland gehören mittlerweile zu Kurorten, die perfekt für einen Wellnessurlaub sind. Allerdings gibt es auch viele heiße Quellen inmitten wunderschöner Natur, in denen Besucher sich erholen und entspannen können. Im Folgenden stellen wir Ihnen die 5 schönsten Thermalquellen- und Bäder auf der Erde vor:

1. Hot Springs Cove, Vancouver Island

Ein warmes Bad zwischen Klippen im Ozean – na, wie klingt das? Die Hot Springs Cove sind natürliche heiße Quellen, die sich im Maquinna Provincial Park auf Vancouver Island befinden. Die Anreise ist ein Abenteuer für sich: Nur mit dem Boot oder dem Wasserflugzeug können Sie zu den „Hot Springs“ gelangen, ein anschließender 30-minütiger Fußweg führt durch atemberaubende Wälder. Die heißen Quellen befinden sich inmitten vieler Felsen und Klippen, die Wassertemperatur liegt bei ungefähr 45-50 Grad Celsius – eine warme Wohltat für Geist und Körper.

Zwischen Klippen befinden sich die Hot Springs Cove auf Vancouver Island
Zwischen Klippen befinden sich die Hot Springs Cove auf Vancouver Island Zwischen Klippen befinden sich die Hot Springs Cove auf Vancouver Island iStock

2. Die blaue Lagune, Island

In der kleinen Stadt Grindavik in Island befindet sich die „Blaue Lagune“, ein unglaublich schönes Badeparadies: Während draußen eisige Temperaturen herrschen, besitzt der See um die 38 Grad. Das unfassbar hellblaue Wasser entsteht durch die sich darin befindende Kieselsäure. Übrigens: In Island werden die heißen Quellen nicht nur zum Baden benutzt, sondern mit ihnen wird auch Strom produziert und somit viele Haushalte nachhaltig mit Wärme versorgt.

Die blaue Lagune in Island – das hellblaue Wasser entsteht durch Kieselsäure
Die blaue Lagune in Island – das hellblaue Wasser entsteht durch Kieselsäure Die blaue Lagune in Island – das hellblaue Wasser entsteht durch Kieselsäure unsplash.com/Jeff Sheldon

3. Saturnia, Italien

Italien hat nicht nur wunderbare Strände, sondern auch Thermalquellen zu bieten. Eine davon befindet sich inmitten der Toskana, in Saturnia. Die 37 Grad heiße Quelle, die aus dem vulkanischen Monte Amiata stammt, fließt in drei große Becken. Das Baden in diesen ist kostenlos.

4. Pamukkale, Türkei

Baden im UNSECO-Weltkulturerbe: Der Ort Pamukkale in der Türkei ist berühmt für seine Kalkterrassen. Der hohe Kalkanteil im Wasser (ganze 2,2 Gramm Kalk pro Liter) lindert Kreislauf- und Rheumaleiden bei einer Wassertemperatur von 30 Grad Celsius – ein traumhafter Blick auf die Landschaft ist beim Baden garantiert!

Die Kalkterrassen in Pamukkale garantieren eine traumhafte Aussicht über die Landschaft
Die Kalkterrassen in Pamukkale garantieren eine traumhafte Aussicht über die Landschaft Die Kalkterrassen in Pamukkale garantieren eine traumhafte Aussicht über die Landschaft iStock

5. Jod-Sole Heilbad, Bad Bevensen, Deutschland

Das Jod-Sole Heilbad in Bad Bevensen ist Teil einer großen Vitaltherme der Lüneburger Heide. Die jodhaltige Thermalsole weist eine Wassertemperatur von 32 -35 Grad auf und entzieht dem Körper über die Haut Wasser – deshalb sollten Sie nur 20-30 Minuten in den Badebecken verbringen. Wer auf der Suche nach Entspannung und Spaß ist, aber dennoch seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, der ist in Bad Bevensen gut aufgehoben.

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