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Gesundheit

Studie: Diese Frühstückszutat erhöht das Brustkrebsrisiko um 80 Prozent

Dass Milch, nicht bei allen Menschen förderlich für die Darmflora ist, ist bekannt. Doch was nun eine Langzeit-Studie herausgefunden hat, könnte vor allem Frauen den Genuss des Grundnahrungsmittels verderben...

Frau gießt Milch in ihr Müsli
Studie: Diese Frühstückszutat erhöht das Brustkrebsrisiko um 80 Prozent iStock

Ob aufgeschäumt im Kaffee, als Backzutat in frischen Pancakes oder in einem leckeren Müsli mit Früchten: Milch ist eine der wichtigsten Zutaten beim Frühstück - aber auch zu anderen Mahlzeiten. Dass das Grundnahrungsmittel bei vielen Menschen Unwohlsein und vor allem Magen- und Darmprobleme auslöst, ist nichts Neues, aber was die Langzeit-Studie der Loma Linda Universität in Kalifornien herausgefunden hat, sollte den Milchkonsum, gerade bei Frauen, nochmal zum Überdenken bewegen.

Die Langzeit-Studie im Überblick

Insgesamt 53.000 gesunde Amerikanerinnen begleiteten die Forscher der Loma Linda Universität in Kalifornien über einen Zeitraum von acht Jahren, um herauszufinden, ob ein Zusammenhang der verschiedenen Milchsorten mit einer Brustkrebserkrankung steht. Die Teilnehmerinnen mussten dazu immer wieder Fragebögen ausfüllen und detailliert über ihr Essverhalten, Alkoholkonsum, Arztbesuche, sportliche Aktivitäten und Krankheitsfälle innerhalb der Familie berichten. Einen besonderen Augenmerk legten die Wissenschaftler dabei auf den Verzehr von Milch: Nicht nur die Mengen, sondern auch die Milchsorten samt Alternativen mussten genauestens dokumentiert werden.

Forscher sicher: Milch erhöht das Brustkrebsrisiko

Am Ende erklärte Dr. Gary E. Fraser, Leiter der Studie: "Es gibt ziemlich starke Beweise dafür, dass Kuhmilch eine Ursache für Brustkrebs sein kann." Entwarnung gibt es hingegen bei Milchalternativen wie Sojamilch: Hier wurden keine Auffälligkeiten entdeckt.

Gestützt wird diese These durch 1.057 neue Brustkrebsfälle der Probanden, die innerhalb der acht Jahre erkrankten. Die Frauen nahmen eine erhöhte Anzahl an Milchkalorien zu sich. Unterschieden wurde dabei nicht zwischen Vollfett- oder Halbfettmilch. Und: Der Zusammenhang des Lebensmittels und Brustkrebs taucht nur bei reiner Milch auf; Milchprodukte wie Jogurt, Käse oder Quark hatten keinen Einfluss auf die Patientinnen.

Warum macht Kuhmilch krank?

Den Grund für das erhöhte Brustkrebsrisiko beim Verzehr von Milch konnten sich die Wissenschaftler ebenfalls herleiten: Einer der Hauptgründe ist demnach ein Sexualhormon, das sich in der Supermarktmilch befindet. Die Massenindustrie sieht schließlich auch das Melken trächtiger Kühe vor, die das Hormon produzieren und im Körper der Frau Brustkrebs auslösen kann.

So viel Milch ist ungesund

Die Studie fand heraus, dass ein erhöhtes Brustkrebsrisiko von 30 Prozent schon beim Verzehr von 60 bis 80 Millilitern Milch pro Tag entstehen kann. Bei 230 Milliliter pro Tag sollen es schon 50 Prozent sein und Frauen, die circa 600 Milliliter pro Tag verzehren würden, steigern das Risikio einer Brustkrebserkrankung um 80 Prozent.

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