Liebe

Studie: Darum täuschen wir Orgasmen vor

Dass wir es alle schon mal getan haben, weiß wohl jeder - doch warum täuscht man überhaupt den Höhepunkt vor? Eine aktuelle Studie weiß mehr ...

Mann und Frau im Bett
Studie: Darum täuschen wir Orgasmen vor Foto: iStock

Einen Orgasmus vorzutäuschen führt bei vielen Paaren zu Streitereien, Frust und Enttäuschung. Für manch einen ist es eine Lüge und für viele ganz und gar unverständlich, weil man nicht mit offenen Karten spielt. Was jedoch wirklich dahinter steckt, sehen die meisten nicht: Der Druck auf einen selbst, bestimmte Erwartungen oder Wünsche zu erfüllen, ist so hoch, dass das Vortäuschen der einzige Ausweg ist.

Eine Umfrage des Premium Sextoy Anbieters Lelo zeigt genau das: 67 Prozent von 1.300 Befragten gaben zu, den sexuellen Höhepunkt schon vorgetäuscht zu haben - 25 Prozent aller Befragten haben dies ihrem Partner gebeichtet. Doch was ist der eigentliche Auslöser? Meist liegt es an fehlender Kommunikation zwischen beiden Parteien. Sprechen Sie über Ihre Vorlieben, Wünsche oder auch Bedenken ganz offen - nur dann können Sie das Problem lösen.

Dass das Vortäuschen nicht böse gemeint ist, leuchtet schnell ein. Statt Ihr Gegenüber zu verletzten, verdrehen Sie schließlich nur etwas die Wahrheit. Sollte also Ihnen mal jemand ein solches Geständnis machen, zeigen Sie Verständnis.

3 Gründe, warum wir Orgasmen vortäuschen

1. Wir wollen, dass sich unser Partner erfolgreich fühlt.

Ein Orgasmus ist nicht alles: Statt vorzutäuschen, können Sie Ihrem Partner danach auch einfach sagen, wie sehr Sie den Sex genossen haben.

2. Wir wollen es beenden, weil wir müde oder gelangweilt sind.

Augen zu und durch? So sollte Sex niemals ablaufen. Wenn Sie lustlos oder müde sind, kommunizieren Sie es vorher und verschieben Ihr Schäferstündchen.

3. Wir wollen nicht die Gefühle des Partners verletzen.

In diesem Falle ist Reden Gold, denn wenn Sie stets schweigen, nur um Ihrem Gegenüber nicht wehzutun, wird sich das negativ auf Sie beide auswirken.