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Sterneköche und berühmte Küchenchefs: Zwölf Profis, die Sie nicht verpassen sollten

Man sagt: Das Auge isst mit. Und: Liebe geht durch den Magen. Diese Weisheiten bedeuten im Grunde aber nichts anderes, als dass Essen eine Angelegenheit ist, die all unsere Sinne einschließt. Und wer weiß das wohl am besten, wenn nicht die Profis selbst? Mit viel Geschick und Liebe zum Detail zaubern sie Kreationen auf den Teller, die zum Verzehren fast zu schade sind. Entdecken Sie hier zwölf Sterneköche und berühmte Küchenchefs, die Sie definitiv nicht verpassen sollten!

Alfons Schuhbeck
Alfons Schuhbeck (1/12) Getty Images

Alfons Schuhbeck

Im Lebenslauf von Alfons Schuhbeck finden sich Stationen in Salzburg, Genf, Paris, London und natürlich München. Dort kann man am legendären Platzl in eine regelrechte Schuhbeck-Welt abtauchen: Neben Restaurant - das seit 2003 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist - lassen sich beispielsweise auch ein eigener Gewürzladen und eine Eisdiele bestaunen. Zudem ist Alfons Schuhbeck, der 1989 als "Koch des Jahres" ernannt wurde, aus der deutschen TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken: In unterschiedlichen Formaten teilt der gebürtige Oberbayer seine Geheimnisse regelmäßig mit seinen zahlreichen Fans.

Hier können Sie genauso kochen wie Alfons Schuhbeck: Schweinshaxe Rezept und Truthahn Rezept

Paul Bocuse
Paul Bocuse (2/12) Getty Images

Paul Bocuse

Er gilt als "Koch des 20. Jahrhunderts": Paul Bocuse. Sein Talent wurde ihm vermutlich in die Wiege gelegt, schließlich waren auch der Urgroßvater, Großvater und Vater von Paul Bocuse renommierte Köche. Zur Legende wurde seine Soupe aux Truffes V.G.E., eine Trüffelsuppe mit Blätterteigkuppel, die Paul Bocuse 1975 für den französischen Präsidenten Valéry Giscard d'Estaing zubereitete, nachdem dieser ihn zum Ritter der Ehrenlegion ernannte. Seit 1965 hält Paul Bocuse drei Michelin-Sterne, und zahlreiche weitere Spitzenköche lernten bei ihm ihr Handwerk.

Eckart Witzigmann
Eckart Witzigmann (3/12) Helge Kirchberger / Red Bull Hangar-7

Eckart Witzigmann

Zum Beispiel Eckart Witzigmann, der vom französische Restaurantführer "Gault Millau" im Jahr 1994 ebenfalls zum "Koch des Jahrhunderts" gekürt wurde. Stockholm, London, Brüssel und Washington D.C. finden sich in der Vita des 1941 in Österreich geborenen Kochs, der sein Handwerk von den Besten seines Faches lernte. Nach seinen prägenden Jahren im Münchner Restaurant "Tantris", eröffnete Eckart Witzigmann die "Aubergine", die heute bereits Legendenstatus innehat und 1979 als erstes Lokal in Deutschland mit drei Michelin-Sternen prämiert wurde. Getreu dem Motto, man solle aufhören, wenn es am Schönsten ist, trat Eckart Witzigmann vom Herd zurück, denn: "Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr besser werden kann!" Doch Ausruhen ist seine Sache nicht: Inzwischen ist der Sternekoch unter anderem erfolgreicher Autor und Berater.

Ein einfaches Rezept von Eckart Witzigmann finden Sie übrigens hier: Gefüllte Kalbsbrust

Ferran Adrià
Ferran Adrià (4/12) Getty Images

Ferran Adrià

Er ist der Mitbegründer der Molekularküche: Ferran Adrià. Eigentlich wollte der Spanier Betriebswirtschaft studieren, doch aus einem Aushilfsjob als Tellerwäscher entwickelte sich eine erstaunliche Karriere in der Gastronomie. Auf Empfehlung bewarb sich der heutige Sternekoch im Restaurant "El Bulli" an der Costa Brava - und machte es zu seinem eigenen. Dort kredenzte er den erlesenen Gästen ausgefallene Speisen, die er in seinem Küchenlabor kreierte. Um in Ruhe experimentieren zu können, schloss Ferran Adrià das "El Bulli" sogar mehrere Monate im Jahr, 2011 kam jedoch das Aus. Inzwischen wurde das Restaurant zu einer Stiftung umfunktoniert - ob man dort weiterhin in den Genuss origineller Gerichte kommen wird, bleibt abzuwarten.

Sebastian Pfister
Sebastian Pfister (5/12) PR

Sebastian Pfister

Klassisch deutsche Gerichte treffen bei ihm auf eine transkontinental inspirierte Küche: Sebastian Pfister ist Küchenchef im Restaurant Parker Bowles am Moritzplatz in Kreuzberg, das Gastronom Oliver Rother im April 2014 zusammen mit Quirin Schwanck vom Bechstein Network eröffnete. Zuvor arbeitete er bereits in Oliver Rothers Restaurant NEU, das im Gault Millau mit 12 Punkten bewertet wurde sowie eine Nennung im Guide Michelin und die Auszeichnung als Bib Gourmand erhielt.

Getreu dem Motto "Sharing is caring!" setzt Sebastian Pfister auf eine Karte im "Family Style": Kleine und große Tapas stehen neben Vegetarischem, Fleisch und Seafoodgerichten - alles ist untereinander und mit Beilagen kombinierbar. So lässt sich kulinarische Vielfalt und gemeinsames Essens neu erleben.

Alain Ducasse
Alain Ducasse (6/12) Bild: Getty Images

Alain Ducasse

Die drei scheint seine Glückszahl zu sein: Der französische Spitzengastronom Alain Ducasse durfte sich für seine Restaurant "Le Louis XV" in Monaco als erster seiner Zunft über die Höchstauszeichnung des Guide Michelin mit drei Sternen freuen. Damals war Alain Ducasse gerade einmal 33 Jahre alt - und das "Le Louis XV" hatte erst 33 Monate lang geöffnet. Der Franzose stellte jedoch noch einen weiteren Rekord ein: Er führte als erster Koch drei Restaurants mit je drei Sternen - das besagte "Le Louis XV", "Le Plaza Athénée" in Paris und "Alain Ducasse at the Essex House" in New York.

Joel Robuchon
Joel Robuchon (7/12) Getty Images

Joel Robuchon

Wie bei einigen seiner Kollegen, sollte sich auch die Karriere von Joel Robuchon erst auf Umwegen ergeben: Zunächst wollte der 1945 in Poitiers geborene Sohn eines Maurers Theologe werden, entdeckte jedoch seine Leidenschaft für die Gastronomie. 1981 gründete er sein erstes Restaurant, das "Jamin" in Paris, das schon drei Jahre später die begehrten drei Sterne verliehen bekam. Seither gelang Joel Robuchon ein Rekord, der seinesgleichen sucht: Der Franzose hält bis heute als einziger Koch weltweit insgesamt 25 Michelin-Sterne.

Heston Blumenthal
Heston Blumenthal (8/12) Bild: Getty Images

Heston Blumenthal

Er ließ sich von der französischen Küche verzaubern: Heston Blumenthal, der bei einem Familienurlaub in der Provence im Alter von 16 Jahren seine Leidenschaft für die Gastronomie entdeckte, brachte sich sein Handwerk selbst bei. 1995 eröffnete der Brite sein Restaurant "The Fat Duck" im englischen Berkshire, das heute mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Heston Blumenthals Markenzeichen: die molekulare Gastronomie, die dem Gast viele ungewöhnliche Kombinationen auftischt und das Abendessen zum sinnlichen Erlebnis macht.

Joan Roca
Joan Roca (9/12) Bild: PR

Joan Roca

Es gilt als das "Beste Restaurant der Welt": 2013 wurde "El Celler de Can Roca", das Sternekoch Joan Roca gemeinsam mit seinen Brüdern Josep und Jordi in Katalonien betreibt, vom "Restaurant Magazine" mit dieser besonderen Auszeichnung gekürt. Tradition trifft hier auf Moderne, ein Konzept, das Joan Roca bereits drei Michelin-Sterne einbrachte: Hier werden Gerichte mitunter auf Parfum-Basis oder in den erstaunlichsten Kreationen serviert. Die Arbeitsteilung funktioniert hier perfekt: Während sich Joan Roca um die Hauptgerichte kümmert, sorgt Bruder Jordi für die Desserts. Der Dritte im Bunde, Josep, machte sich seinen Namen als Sommelier.

Tim Raue
Tim Raue (10/12) ddp images

Tim Raue

"Aufsteiger des Jahres", "Berliner Meisterkoch" und "Koch des Jahres": Sternekoch Tim Raue heimste schon so manchen Titel ein. 2007 bekam der Berliner den ersten Michelin-Stern für das "Restaurant 44" verliehen, 2008 folgte die Auszeichnung für das von der chinesischen Küche inspirierte "Ma Tim Raue". Das 2010 in Berlin-Kreuzberg eröffente Restaurant "Tim Raue." erhielt noch im selben Jahr ebenfalls einen Michelin-Stern, 2012 kam der zweite hinzu. Das Schöne an Tim Raues Arbeit: Der Koch kann Berufliches mit Privatem verbinden - schließlich ist seine Frau Marie-Anne Raue gelernte Restaurantfachfrau und arbeitet inzwischen als Geschäftsführerin des "Tim Raue.".

Ali Güngörmüs
Ali Güngörmüs (11/12) ddp images

Ali Güngörmüs

"Vom Einfachen das Beste" - so lautet die Devise von Ali Güngörmüs, der als erster und bisher einziger türkischer Koch mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Sein Handwerk lernte Ali Güngörmüs unter anderem im "Glockenbach" und "Tantris" in München, weitere Stationen waren das Szenerestaurant "Lenbach" und die "Schweizer Stuben" in Wertheim-Bettingen. Seit April 2005 führt Ali Güngörmüs das Hamburger Restaurant "Le Canard Nouveau", das zudem über eine eigene Kochschule verfügt.

Lea Linster
Lea Linster (12/12) ddp images

Lea Linster

Seit 1987 hält sie ihren Michelin-Stern - doch fast wäre es gar nicht so weit gekommen. Schließlich studierte die 1955 in Luxemburg geborene Léa Linster zunächst Jura. Nach dem Tod ihres Vaters übernahm sie jedoch dessen Gasthaus und hatte quasi Blut geleckt. 1989 erkochte sich Léa Linster den "Bocuse d'Or", die höchste Auszeichnung für Köche - als erste und bisher einzige Frau. Die Mutter eines Sohnes schwingt allerdings nicht nur den Kochlöffel: Léa Linster veröffentlichte bisher sechs Kochbücher und tritt regelmäßig in unterschiedlichen Fernsehshows auf.

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