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Abnehmen

Sirtfood-Diät: Nehmen Sie wie Sängerin Adele bis zu 14 Kilo ab

Die Zauberformel für den Erfolg der Sirtfood-Diät lautet: Sirtuin. Das besondere Eiweiß soll dem Stoffwechsel einheizen und lässt Fettpölsterchen schmelzen. Aber wie kommen wir an solche Sirtuine? Das erfahren Sie jetzt

Ein Gericht für die Sirtfood-Diät mit Quinoa, Brokkoli und Tofu
Ein Gericht für die Sirtfood-Diät mit Quinoa, Brokkoli und Tofu Foto: iStock

Wie funktioniert die Sirtfood-Diät?

Um zu verstehen, wie die Sirtfood-Diät funktioniert, müssen Sie wissen, was Sirtuine sind: Sirtuine sind körpereigene Enzyme, wovon der menschliche Organismus sieben verschiedene besitzt. Sie befinden sich in allen Körperzellen. Sirtuine machen nicht nur schlank, sondern auch jung. Forschungen belegen, dass Sirtuine den Körper vor Entzündungen schützen und den Alterungsprozess verlangsamen. Sirtuine „tunen“ sozusagen die Stoffwechselprozesse, indem sie andere Proteine in deren Strukturen verändern können, sodass mehr Nährstoffe freigesetzt werden.

Diese Lebensmittel sind bei der Sirtfood-Diät erlaubt

Erst durch ein ausgeklügeltes Wechselspiel funktioniert die Diät: Die Sirtuine sind im Körper am aktivsten, wenn der Stoffwechsel ausgeglichen ist. Ein ausgeglichener Stoffwechsel benötigt gesunde Zellen, die ihre volle Funktionsfähigkeit haben. Mit diesem Zusammenspiel wirkt die Sirtfood-Diät erst zu 100 %.

Klingt kompliziert? Ganz im Gegenteil: Das Ernährungskonzept ist einfach und lautet: Essen, genießen, abnehmen und Muskeln aufbauen. Den Rest macht der Körper von allein. Und mit den richtigen Rezeptideen bekommen Sie automatisch alle wichtigen Nährstoffe im optimalen Verhältnis. Das Beste: Schokolade, Rotwein oder auch Oliven sind in der Lage, die Sirtuine zu aktivieren und sollten daher auf keinen Fall im Ernährungsplan fehlen.

Sirtuinhaltige Lebensmittel

  • Gemüse: Aubergine, Spargel, Rucola, rote Zwiebeln, Kapern, Brokkoli, Artischocken, Knoblauch, Pak Choi

  • Obst: Beeren, Äpfel, rote Weintrauben, Zitronen, Orangen

  • Gewürze / Kräuter und Öle: natives Olivenöl, Kurkuma, Chili, Ingwer, Thymian, Minze, Petersilie, Oregano, Liebstöckel, Salbei

  • Getränke: Kaffee, Grüner Tee, Rotwein

  • Nüsse und Samen: Walnüsse, Pistazien, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Chia-Samen

  • Beilagen: Quinoa, dicke Bohnen

  • Süßes: Dunkle Schokolade, getrocknete Datteln

Muskelaufbau allein durch Sirtfood-Diät

Es geht zwar nicht so schnell wie durch normales Krafttraining, aber es ist möglich, allein durch die Sirtfood-Diät Muskeln aufzubauen. Wie das geht? Der Muskelaufbau wird durch ein Hauptprotein gesteuert. Und da das Hauptprotein selbst ein Sirtuin ist, spielt die sirtuinhaltige Ernährung eine wichtige Rolle.

Sirtfood-Diät: Der 3-Phasen-Plan

Die Sirtfood-Diät ist in drei Phasen aufgeteilt:

Der Entgiftungsphase (1.-3. Tag):

Um den Körper von "Altlasten" zu befreien, ist in den ersten drei Tagen nur flüssige Nahrung wie Smoothies aus den erlaubten Obstsorten, Suppe und Gemüsebrühe erlaubt. Wem das viel zu wenig ist, darf etwas Obst essen - aber nur in Ausnahmesituationen.

Die Umbauphase (4.-7. Tag):

Nach den ersten anstrengenden drei Tagen sind nun 1.500 Kalorien pro Tag erlaubt. Diese sollten Sie am besten in Form von zwei Smoothies und einer Sirtfood-Mahlzeit zu sich nehmen.

Die Aufbauphase (8.-14. Tag):

In der dritten Phase sind drei feste Mahlzeiten pro Tag erlaubt. Allerdings nur mit den Sirtfood-Lebensmitteln. Damit sich kein Heißhunger einstellt, dürfen jetzt wieder bis zu 1.800 Kalorien aufgenommen werden.

Kritik an der Sirtfood-Diät

Hält man sich an den vorgegebenen Diätplan, der besonderes Augenmerk auf die Sirtuine legt, nimmt man sicherlich ab. Aber in wie weit die Sirtuine den Ausschlag geben, ist zweifelhaft. Schließlich würde jeder, der nur 1.500 bis 1.800 Kalorien am Tag aufnimmt an Gewicht verlieren. Außerdem bleibt der berühmte Jojo-Effekt mit Sicherheit nicht aus.