Gesundheit

Sicherer Sex trotz Corona - geht das?

Sex lebt von Nähe. Und Nähe kann in Corona-Zeiten gefährlich werden. Wie soll sicherer Geschlechtsverkehr da nur funktionieren? Drei Tipps zum sofort Abspeichern und Merken

Beim Sex zu Corona immer Achtsam sein
Beim Sex zu Corona-Zeiten immer achtsam sein Foto: iStock

Die Corona-Pandemie stellt unser Leben völlig auf den Kopf. Auch unser Sexualleben muss aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr mit dem Virus komplett überdacht werden. Vor allem, wenn man keinen festen Partner hat und öfter etwas Neues ausprobiert, ist die Gefahr groß, sich selbst oder den anderen anzustecken. Nach jetzigem Kenntnisstand steht Sperma nicht in Verdacht, das Virus zu verbreiten. Trotzdem ist beim Sex große Vorsicht geboten. Die Deutsche Aidshilfe rät sogar von physischen Sexpraktiken ab und empfiehlt Sex übers Internet oder Telefon. Wer sich dem Liebesakt nicht entziehen kann oder will, sollte folgende Punkte beachten.

1. Vor dem Sex Hände waschen

Das regelmäßige Händewaschen sollte mittlerweile bei jedem in Fleisch und Blut übergegangen sein. Vor dem Sex ist es besonders wichtig, nochmal alle Bakterien und Viren von den Händen zu entfernen. Außerdem kann es auch sinnvoll sein, sich vorher die Zähen zu Putzen und eine Mundspülung zu verwenden. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen, dass sich das Virus mit Hilfe von Mundwasser für den Moment beseitigen lässt.

2. Die richtige Sexstellung wählen

Wissenschaftlich bewiesen ist es zwar nicht, dennoch kann es den entscheidenden Vorteil bringen: Darauf zu achten, wie man sich näher kommt. Eine Sexstellung, bei der sich die Gesichter weit voneinander weg befinden, kann das Risiko minimieren, sich oder den anderen anzustecken. Auch auf Oralverkehr und Küsse sollte komplett verzichtet werden.

3. Bei Unwohlsein lieber zu Hause bleiben

Gesunder Menschenverstand ist noch immer die beste Waffe gegen Corona. Auch, wenn es zur Zeit schwer fällt, und sich viele nach körperlicher Nähe sehnen, ist es das Beste, bei Unwohlsein gar nicht erst vor die Tür zu gehen. Und auch keinen Besuch zu empfangen - so schwer dies auch fallen mag.