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Sexy Auftritt: Schöne, straffe und schlanke Beine

Wer jetzt durchstartet, hat beste Chancen, dass die Beine in Top-Form sind, wenn die Freiluftsaison beginnt. Mit Fitness, zielgenauer Pflege und Hilfe vom Doc.

Der Kampf gegen Dellen und Wellen, trainieren für gute Formen und Essen für straffe Beine - MADAME zeigt Ihnen die besten Tipps für sexy Beine.
Der Kampf gegen Dellen und Wellen, trainieren für gute Formen und Essen für straffe Beine - MADAME zeigt Ihnen die besten Tipps für sexy Beine. Der Kampf gegen Dellen und Wellen, trainieren für gute Formen und Essen für straffe Beine - MADAME zeigt Ihnen die besten Tipps für sexy Beine. Thinkstock

Cellulite: Kampf gegen Dellen & Wellen

Dick oder dünn, jung oder alt - Cellulite ärgert fast alle Frauen. Immerhin haben fast 80 Prozent der über 20-Jährigen damit zu kämpfen. Weil Verständnis der erste Weg zur Besserung ist, hier die Hauptursachen für Cellulite und die nachhaltigsten Therapien. Eines gleich am Anfang: Eine singuläre Ursache für Cellulite gibt es nicht. Deshalb ist auch die Kombination von mehreren Methoden das Beste im Kampf gegen das Phänomen Cellulite.

Wie aber entsteht Cellulite und vor allem warum? Das weibliche Bindegewebe ist von Natur aus äußerst elastisch mit parallel zueinander liegenden Fasern. Prall gefüllte Fettzellen können sich deshalb leicht zwischen den Bindegewebsfasern (Septen) als kleine Knötchen durchdrücken. Hormone sind ein weiterer Faktor: Ein hoher Östrogenspiegel begünstigt die Fettproduktion und fördert die Einlagerung von Wasser im Körper. Eine weitere Ursache dafür, dass die unschönen Polster entstehen, hängt mit dem Bindegewebe zusammen. Das Gewebe verschlackt und sieht deshalb nicht mehr glatt und straff aus. Für den Abtransport sogenannter Schlackenstoffe ist das lymphatische System zuständig. Dies gilt es zu aktivieren.

Sport: Trainieren für gute Formen

Bei körperlicher Bewegung sorgt das Muskelgewebe für die Dehnung und Kompression der Lymphgefäße. Im Laufe des Tages fließen bei durchschnittlicher Bewegung etwa ein bis zwei Liter Lymphflüssigkeit in den Blutkreislauf. Das ist gerade ausreichend, um den Organismus von Schlackenstoffen zu entlasten. Um die Beine in Form zu bringen, ist eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining am effektivsten. Am besten geeignet sind Spinning, Training auf dem Stepper, Aqua-Running, Walking mit bewusst ausgeführten Bewegungen.

Vom klassischen Joggen raten immer mehr Experten ab

, da es das Bindegewebe strapaziert. Auch zwischendurch kann man ohne viel Aufwand eine Menge tun. Die beste Übung für die Oberschenkel ist immer noch Treppensteigen. Für das kleine Workout am Schreibtisch einen Tennisball zwischen die Knie klemmen und die Knie zusammenpressen. Fünf Sekunden halten und wieder lockern, ohne den Ball zu verlieren, und die Übung mindestens zehnmal wiederholen.

Ernährung: Essen für straffe Linien

Der Hauptgrund dafür, dass Beine und Körper nicht mehr straff sind: Wir essen zu viel Süßes, zu viel Eiweiß und zu wenig basische Lebensmittel. Dadurch produzieren wir saure Salze, die sich zwischen den Zellen ablagern. Bildhaft gesprochen: Das Bindegewebe versumpft. Die Gegen-strategie lautet: Kohlehydrate reduzieren. Sie gehen sofort ins Blut, heben den Insulinspiegel an und blockieren dadurch den Fettstoffwechsel.

Obst und Gemüse sollten möglichst oft auf dem Speiseplan stehen.
Obst und Gemüse sollten möglichst oft auf dem Speiseplan stehen. Obst und Gemüse sollten möglichst oft auf dem Speiseplan stehen. Thinkstock

Tabu sind deshalb Weißmehlprodukte wie Brot und Pasta sowie Süßigkeiten. Stattdessen sollte man auf Proteine aus Fisch, weißem Fleisch und mageren Milchprodukten setzen. Basische Lebensmittel wie Obst und Gemüse sowie Dinkelprodukte sollten möglichst oft auf dem Speiseplan stehen. Besonders gut sind Bananen, Aprikosen, Melonen, Tomaten sowie Brokkoli. Sie enthalten sehr viel Kalium, was wiederum Wassereinlagerungen im Zellgewebe reduziert und die Sauerstoff- und Nährstoffverteilung verbessert. Es gibt außerdem Nahrungsergänzungsmittel, die die Entschlackung anregen sollen ("Cellulite Kapseln" von Innéov in Apotheken oder "Body Shape" von Vipurel bei Douglas).

Pflege: Massage weckt Fettzellen auf

Bei leichter bis mittelstarker Cellulite hilft Massage in Verbindung mit effektiven Produkten. Durch die Massage können tiefer liegende Hautschichten aktiviert, die Durchblutung gesteigert und der Lymphfluss angekurbelt werden. Gleichzeitig wird die Sauerstoffversorgung an den Problemzonen angeregt, was die Stoffwechselaktivität zusätzlich in Schwung bringt. Dadurch werden die Zellwände durchlässiger, Schlackenstoffe und überschüssiges Wasser können abtransportiert werden, die Fettverbrennung wird angekurbelt, Körperprodukte können tiefer in das Gewebe gelangen und besser wirken.

Dazu zuerst im Uhrzeigersinn eine Minute lang auf den Oberschenkeln kreisen, danach die Haut durchkneten, indem man sie zwischen Daumen und Finger anhebt, hin- und herrollt, wieder locker lässt und dann von unten nach oben ausstreicht. Die Haut darf sich leicht röten. Anschließend Pflegeprodukte auftragen. Wirkstoffe wie Holunder oder Hamamelis entwässern, Koffein oder Extrakte aus Matetee regen den Fettabbau an und Soja- oder Reisextrakte kurbeln die Bildung von neuem Kollagen an, was die Haut straffen soll. Spezielle Wirkstoffkomplexe sollen sogar die Neubildung von Fettzellen hemmen können.

Straffmacher

"Firming Power Gel" von Alphasense, um 59 Euro

Strafft die Haut, hilft Fettdepots abzubauen und lässt die Silhouette strahlend schön, fest und jugendlich erscheinen.

"AgeLogic Minceur" von Guinot, um 55 Euro

Gegen hartnäckige Cellulite kämpfen Koffein und Mateextrakt.

"Activating & Firming Cellulite Gel" von Dr. Duve, um 79 Euro

Fördert den Abtransport von Stoffwechselprodukten und festigt dank Rosskastanie das Gewebe.

"Advanced Body Creator Aromatic Scultping Gel" von Shiseido, um 50 Euro

Der neuartige Wirkstoff Sculpting Plant Komplex regt die Fettverbrennung an.

"Extra Firming Body Cream" von Clarins, um 49 Euro

Zitronen-Thymian für eine neue Hautelastizität.

"Dior Svelte Crème Confort Créatrice de Fermeté" von Dior, um 49 Euro

Festigt und spendet 24 Stunden Feuchtigkeit.

"Morpho-Slim" von Lierac, um 35 Euro

Aktives Koffein reduziert den Fettanteil in den Zellen.

Hightech: Fett zum Schmelzen bringen

Die effektivste Form, gegen lästige Fettdepots an den Beinen vorzugehen, ist sicherlich die Liposuction (Fettabsaugung). Oft verschwinden diese hormonell oder anlagebedingten Depots nämlich weder durch Diäten noch durch gezieltes Training. "Bei der Liposuction sind nur kleine, maximal einen Zentimeter lange Schnitte nötig", erklärt Dr. Gerhard Sattler, Leiter der Rosenparkklinik in Darmstadt und in Deutschland einer der erfahrensten Ärzte zum Thema Fettabsaugung. Durch die kleinen Öffnungen führt der Arzt eine dünne Kanüle unter die Haut ein, mithilfe von Unterdruck wird das Fett abgesaugt. Der Eingriff erfolgt im Dämmerschlaf, Kosten ab 3500 Euro.

Eine perfekte Ergänzung zur Liposuction ist die Laserlipolyse, womit die über den Fettpolstern liegende Haut zusätzlich gestrafft werden kann. Wie bei der klassischen Lipolyse werden auch hierbei Kanülen benutzt, die allerdings noch sehr viel feiner sind. An der Spitze der Faser sorgt die Laserwärme dafür, dass man sehr zielgenau arbeiten kann. Der Eingriff ist in der Regel ohne Narkose möglich. Kosten ab 2000 Euro.

Gegen Fettpölsterchen im Kniebereich hilft eine schnelle und zudem recht preiswerte Methode: die RioBlush-CarboxyTherapie (CDT). "Dabei wird mit feinster Nadel wenige Male in das Pölsterchen gepikst und so medizinisches Kohlendioxid insuffiert.", erklärt die Münchener Dermatologin Dr. Sabine Zenker. "Dadurch werden gezielt Fettpölsterchen zerstört, die Konturen wieder in Form gebracht." Die Behandlung muss meist drei- bis sechsmal wiederholt werden. Kosten pro Sitzung ab 150 Euro.

Erfahren Sie hier einige effektive Body Forming Methoden für eine schöne Silhouette. Bei diesen Techniken, wie beispielsweise dem Vacu Walk, wird ebenfalls mit Unterdruck und dem Effekt einer guten Durchblutung gearbeitet, um eine straffere Figur zu erzielen.

Verödung: Klassiker gegen Äderchen

Die Beine können makellos in Form sein, wenn aber die Venen ausgeprägt sind oder unschöne Äderchen die Silhouette stören, mag man sie trotzdem nicht zeigen. Die bläulich-roten Äderchen (Besenreiser) sind in den meisten Fällen mehr ein kosmetisches als ein medizinisches Problem. Allerdings kann nur ein Arzt nach gründlicher Diagnose entscheiden, ob sich die Äderchen einfach veröden lassen oder ob sie ein Fall für den Chirurgen sind. Die klassische Methode des Verödens eignet sich nach wie vor perfekt, um erweiterte Äderchen und Besenreiser zu behandeln. Mit einer feinen Nadel wird dazu ein Sklerosierungsmittel direkt in das betroffene Gefäß gespritzt. Durch das Verödungsmittel werden die Innenwände der Adern so verklebt, dass sich das Blut einen neuen Weg suchen muss. Die Kosten, die ab 200 Euro betragen, werden bei einer medizinischen Indikation teilweise von den Kassen übernommen.

Hochdruck: Sanfte Hilfe bei Venenleiden

Sind allerdings die tiefer gelegenen Venen die Ursache für erweiterte Adern oder sogar selbst das Problem, ist meist ein chirurgischer Eingriff nötig. Auch in diesem medizinischen Segment gibt es spannende, neuartige Behandlungstechniken wie die "Closure Fast"-Methode - in den USA eine der erfolgreichsten Behandlungen bei Venenerkrankungen und vor fünf Jahren von dem Mannheimer Arzt Dr. Thomas Proebstle in Europa eingeführt. "Diese Methode kann praktisch in allen Fällen anstelle der herkömmlichen Chirurgie eingesetzt werden", betont Dr. Proebstle.

Und so funktioniert's: Die erweiterten Gefäße werden mithilfe eines in die Vene eingeführten Katheters, dessen Spitze durch Radiowellen erhitzt wird, verschlossen. Dabei wird das umliegende Gewebe geschont, die Behandlung ist ambulant mit örtlicher Betäubung möglich, Dauer 1 bis 2 Stunden. Die Kosten von ca. 2500 Euro pro Bein werden zum Teil von privaten Krankenkassen übernommen. Noch sanfter sind die ebenfalls von Dr. Proebstle eingeführten Venenbehandlungen mit Hochdruckdampf ("Steam Vein Sclerosis" - SVS) und die "ClariVein". Bei der SVS-Methode werden einige Mikroliter steriles reines Wasser in Dampf verwandelt und mit einer feinen Spritze in die Vene injiziert:

Das in der Venenwand vorhandene Kollagen schrumpft und die Vene verschließt sich. Dauer mit örtlicher Betäubung rund 1 Stunde, Kosten ab 1500 Euro pro Bein. Brandneu, um Venenprobleme in den Griff zu bekommen, ist "ClariVein". "Hierbei kommt man ohne örtliche Betäubung aus. Es ist eine Mischung aus Verödung und mechanischer Therapie", erklärt Dr. Proebstle. Dauer: pro Vene 15 Minuten. Kosten etwa 1200 Euro pro Vene.

Plegeprofis

„Skin Tight Toning Serum“ von Mama Mio, um 65 Euro

Soja-Proteine straffen und Hyaluronsäure pflegt.

„Pflegecreme für schöne Füße“ von Caudalie, um 15 Euro

Verwöhnpflege für die Füße.

„Gel Frisson Jambes Légères 418“ von Babor, um 35 Eur

Das transparente Gel schenkt den Beinen Leichtigkeit und Entspannung.

„Aromessence Slim Effect“ von Decléor, um 52 Euro

Ätherische Öle aus Geranium bewirken eine glatte Hautoberfläche.

„Phyto-Svelt Global“ von Sisley, um 144 Euro

Mit Karité-Butter und Rapsöl seidig weiche Beine zaubern.

„Body Performance Smoothing Pedicure Treatment“ von Estée Lauder um 25 Euro

Sorgt dank Paraffin für weiche Haut.

„Cooling Foot Spray“ von Babor, um 14 Euro

Erfrischt Beine mit Minze und Menthol.

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