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Hautpflege

Selbstbräuner auftragen: So klappt es mit der Sommerbräune

Her mit der Sommerbräune! Selbstbräuner sind das perfekte Hilfsmittel, um den Teint sommertauglich zu machen. Tipps und Tricks, wie Sie Selbstbräuner am besten anwenden

Frau sonnt sich
Selbstbräuner richtig auftragen will gelernt sein Getty Images

Selbstbräuner für sonnengeküsste Haut

Der Sommer steht in den Startlöchern, im Schrank warten luftige Kleider und Shorts. Wäre da nicht wie jedes Jahr das gleiche Problem: Unsere Beine sind schneeweiß, der Teint wirkt etwas blass. Also greifen wir in die Trickkiste oder besser: zum Selbstbräuner! Gerade 2020, das Jahr, das vor allem durch Corona und dem Zuhausebleiben geprägt ist, soll uns trotzdem nicht davon abhalten, mit einer schönen Bräune zu strahlen.

Die besten Produkte und wie Sie den oftmals gefürchteten Bräunungshelfer richtig anwenden:

Selbstbräuner auftragen – so gehts richtig:

Mit dem Selbstbräuner auftragen ist es so eine Sache, denn natürlich wollen wir eine nahtlose Bräune, ohne Gelbstich und störende Flecken. Damit das Ergebnis stimmt, sind ein paar Schritte notwendig:

  1. Die Haut mit einem Peeling gründlich bearbeiten und so von abgestorbenen Hautschüppchen befreien. Vor allem an die wichtigen Stellen Ellbogen, Fersen und Knie denken!

  2. Wenn Sie möchten, rasieren Sie die Körperpartien vor dem Auftragen des Selbstbräuners, nicht danach!

  3. Die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Bodylotion auf die Bräune vorbereiten - so wird sie gleichmäßiger und hält länger.

  4. Selbstbräuner auftragen – ob als Creme, Spray oder Bräunungsdusche ist reine Geschmackssache.

  5. Nach der Anwendung lassen Sie das Produkt ca. 20 Minuten einziehen, um Flecken zu vermeiden.

  6. Hände gründlich waschen! Aufgrund der meist trockeneren Hautstruktur an den Handflächen bleibt die Bräune dort besonders hartnäckig kleben und kann Flecken verursachen.

Wie wirkt Selbstbräuner?

Für den braunen Effekt auf der Haut sorgt der Wirkstoff DHA – das ist die Abkürzung für das Zuckermolekül Dihydroxyaceton. "Das Molekül reagiert mit den Eiweißen der oberen Hautschicht, sodass sich innerhalb weniger Stunden braune Pigmente bilden und es zu der gewünschten Verfärbung der Haut kommt", erklärt Dr. Afschin Fatemi, Facharzt für Dermatologie sowie Leiter der S-thetic Clinic in Düsseldorf, Hamburg und der Niederlassung in München. "Je nach Hauttyp entfaltet sich die Wirkung stärker oder schwächer. Neuere Produkte verwenden das Zuckermolekül Erythrulose, das mit den Aminosäuren der Haut reagiert."

Ist Selbstbräuner schädlich?

Keine Bedenken: Selbstbräuner schaden der Haut in der Regel nicht. Dennoch sollte man vor der Verwendung ein paar Kleinigkeiten beachten: "Der Bräunungsstoff DHA ist ein Stoff, der auch im Körper selbst vorkommt. Jedoch kann das Zuckermolekül dafür sorgen, dass die Haut austrocknet, denn es behindert die Aminosäuren dabei, Feuchtigkeit zu speichern", erklärt Dr. Fatemi.

"Das Zuckermolekül Erythrulose dagegen verbessert die Feuchtigkeitsbindungen der Aminosäuren der tieferen Hautschichten. Gerade bei Produkten, die DHA als Bräunungsstoff beinhalten, rate ich dazu, auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und eine kühle Lagerung zu achten. Durch längere Lagerzeit und durch die Einwirkung von Wärme zerfällt das Zuckermolekül DHA und es entsteht der gefährliche Stoff Formaldehyd. Dieser kann Allergien auslösen, Schleimhäute reizen und gilt als krebserregend."

Menschen mit sehr empfindlicher Haut können generell allergisch auf Selbstbräuner reagieren. Nicht nur DHA, auch Parfum, Farbstoffe, Emulgatoren oder Konservierungsstoffe, die in Selbstbräunern enthalten sind, können Allergien auslösen. Daher sollte der Selbstbräuner vor der Nutzung an einer unauffälligen Stelle getestet werden.

Selbstbräuner bei Narben anwenden – geht das?

Wer Selbstbräuner benutzt, wünscht sich natürlich nahtlose Bräune. Doch was passiert bei Narben oder Hautunregelmäßigkeiten? "Oberflächliche Narben, Dehnungsstreifen und Pigmentstörungen können mit Selbstbräunern kaschiert werden", weiß Dr. Afschin Fatemi.

"Die bräunungsbildende Reaktion findet anders als beim Bräunungsvorgang durch UV-Strahlung durch ein Zuckermolekül statt, das eine chemische Reaktion verursacht. Für die Bräunung mit Selbstbräunern werden daher keine pigmentbildenden Zellen benötigt, die dem Narbengewebe ja generell fehlen. Da Narbengewebe aber anders reagieren kann als das umliegende Gewebe, sollte man Selbstbräuner sparsamer als üblich dosieren."

Die Selbstbräuner-Lieblinge der Redaktion

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