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Hautpflege

Richtig rasieren: So werden Beine und Co. glatt — ganz ohne Pickel

Glatte Haut ist eines der gängigsten Schönheitsideale weltweit. Wie Sie Beine, Achseln und Co. richtig rasieren, und ganz ohne gereizte Haut und Pickel davonkommen, erklären wir hier

Beine und Co. richtig rasieren — und gleichzeitig in der Badewanne entspannen
Beine und Co. richtig rasieren — und gleichzeitig in der Badewanne entspannen Beine und Co. richtig rasieren — und gleichzeitig in der Badewanne entspannen iStock

Richtig rasieren — die Vorbereitung

Waren Sie auch schon mal in einer Situation, in der es schnell gehen musste? Vorm spontanen Gang in die Sauna beispielsweise, da wird oft nicht lang gefackelt und der Rasierer ohne Gnade kurzerhand über die trockenen Beine gezogen. Aua! Dass das keine gute Idee war, verraten uns spätestens die juckenden Pickelchen und Hautirritationen, die sich nach der Trockenrasur auf der gereizten Haut gebildet haben.

Verzichten Sie in Zukunft lieber auf solch rabiate Enthaarungsmethoden wie dem Rasieren der trockenen Haut. Ob Einwegrasierer, klassischer Nassrasierer oder die Deluxe-Variante mit integrierten Schaum-Kämmerchen — sie alle entfernen mit der richtigen Vorbereitung nicht nur unerwünschte Körperbehaarung, sondern können die Haut obendrein auch noch streichelzart pflegen. Achten Sie vor der Rasur einfach auf Folgendes:

  • Reinigen Sie die Haut vor der Rasur ...
  • ... und zwar nicht mit Seife, da sich diese in den Poren festsetzen und den Rasierer stumpf machen könnte
  • Verwenden Sie möglichst einen Rasierschaum, der das Gleiten der Klinge über die Haut erleichtert
  • Wer keine allzu empfindliche Haut hat, kann diese vor der Rasur zusätzlich peelen — ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschuppen und sorgt so dafür, dass die Beinrasur noch gründlicher wird
Selbst gemachte Peelings, z.B. mit Kaffeesatz, bereiten die Haut optimal auf Rasieren vor
Selbst gemachte Peelings, z.B. mit Kaffeesatz, bereiten die Haut optimal auf Rasieren vor Selbst gemachte Peelings, z.B. mit Kaffeesatz, bereiten die Haut optimal aufs Rasieren vor iStock

Die perfekte Rasurtechnik für Beine, Achseln und Intimbereich

Die Haut wird zwar als unser größtes Organ bezeichnet, weißt aber, gerade was die unterschiedlichen Hautstellen angeht, große Unterschiede in Sachen Dichte und Reizbarkeit auf. Behalten Sie diesen Fakt bei der nächsten Rasur im Hinterkopf; und gehen Sie mit diesem Bewusstsein anders an die Enthaarung heran:


Beine richtig rasieren

Gute Info vorab: Die Haut an den Beinen ist weniger empfindlich als unter den Achseln oder im Intimbereich, was die Rasur um einiges erleichtert. Reinigen Sie die Haut im ersten Schritt und verwenden Sie nach Bedarf auch noch ein Peeling. Verteilen Sie anschließend den Rasierschaum.

Fangen Sie nun an, den Bereich bis zu den Knien zu rasieren. Drücken Sie dabei mit der Klinge nicht zu doll auf, das verhindert eventuelle Schnittwunden. Nachdem Sie auch die Knöchel vorsichtig enthaart haben, nehmen Sie sich das Knie vor. Aufgrund der Form des Knies, gilt auch hier: Vorsicht! Ob Sie die Oberschenkel auch noch rasieren möchten oder nicht, bleibt Ihnen überlassen und ist Geschmackssache.


Achseln richtig rasieren

Wachsen die Haare an den Beinen noch brav in eine Richtung, sieht es bei den Achselhaaren ganz anders aus: Die Härchen sprießen unter den Achseln in alle Himmelsrichtungen — was die Rasur äußerst kompliziert machen kann. Heben Sie Ihren Arm aus diesem Grund schön nach hinten hoch, um die Haut so gut wie möglich zu straffen. Rasieren Sie dann von oben nach unten und von unten nach oben sowie von links nach rechts und rechts nach links.


Intimbereich richtig rasieren

Kein Muss— aber vielen Frauen immer noch wichtig: Ein glatt rasierter Intimbereich. Auch Untenrum wachsen die Haare leider in verschiedene Richtungen, weshalb Sie eine gründliche Rasur nur erreichen, wenn Sie auch in jede Richtung rasieren. Verwenden Sie vorab unbedingt ein Rasiergel und versuchen Sie bei der Rasur im Intimbereich immer in Wuchsrichtung zu rasieren, auch wenn es schwerfällt. Nur so verhindern Sie unnötige Schnitte und Wunden, die sich in diesem Bereich wirklich keiner wünscht.

Richtig rasieren ohne Pickel und Reizungen

Wer unsere Tipps zum richtigen Rasieren beherzigt, minimiert das Pickel-Risiko bereits enorm. Um Hautirritationen — oder gar Rasierbrand — noch weiter einzudämmen, raten wir Ihnen außerdem zu Folgendem:

  • Verwenden Sie immer scharfe Rasierklingen, die weder an den Härchen noch an der Haut hängen bleiben
  • Drücken Sie niemals zu doll mit der Rasierklinge auf
  • Tragen Sie im Zweifel lieber immer noch eine Schicht mehr Rasiergel auf
  • Achten Sie beim Rasiergel auf beruhigende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera
  • Pflegen Sie Ihre Haut nach der Rasur mit kühlenden Cremes, sanften Bodylotions oder Babyöl 


Sollten Sie sich doch mal schneiden, tupfen Sie die Wunde behutsam mit einem Taschentuch ab und kleben für die erste Zeit ein schützendes Pflaster auf die Stelle. Entzündet sich die Wunde, führt kein Weg mehr am Arztbesuch vorbei. Gleiches gilt auch für eingewachsene, entzündete Haare.

Kann ich mich mit dem Rasierer meines Mannes rasieren?

Können ja — auf Dauer würden wir Ihnen aber von der Verwendung eines professionellen Rasierers für Männer abraten. Denn die Klingen sind meist ein wenig schärfer und werden ohne weiche Zwischen-Lamellen in den Rasierer eingelassen. Das liegt vor allem daran, dass ein Nassrasierer für Männer nicht dafür konzipiert wurde, Beine oder Achselhaare zu rasieren. Seien Sie deshalb immer vorsichtig bei der Verwendung eines Männer-Rasierers — und auch Teilen ist hier absolut keine Option, sondern schlichtweg unhygienisch.

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