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Prada

Prada unterschreibt Nachhaltigkeits-Deal

Das italienische Designhaus hat als erstes Modeunternehmen einen Kreditvertrag unterschrieben. MADAME.de hat alle Hintergründe zum Nachhaltigkeits-Deal von Prada

Frau trägt einen schwarzen Rock und eine schwarze Ledertasche von Prada
Prada unterschreibt Nachhaltigkeits-Deal Getty iMages

Pradas Kreditvertrag für mehr Nachhaltigkeit

Dass Prada ein Gespür für Innovation hat, ist bekannt - doch nun geht das Mailänder Traditionshaus einen Schritt weiter: Als erstes Modeunternehmen der Welt unterzeichnet die Prada Gruppe einen Kreditvertrag, dessen Zinssatz sich jährlich minimiert, wenn die nachhaltigen Ziele der marke erreicht wurden. Damit versucht Prada, den eingeschlagenen "grünen" Weg weiterzugehen und sich noch stärker in Sachen Umweltschutz und Ressourcenschonung zu engagieren.

Der Deal mit der französischen Geschäftsbank Crédit Agricole Grouphat hat eine Mindestdauer von fünf Jahren und beinhaltet etwa 50 Millionen Euro. Vorab hat sich die Brand eine Liste an Zielen erarbeitet, die bei erfolgreichem Umsetzen jährlich den Zinssatz reduzieren. Folgende Bedingungen wurden festgelegt:

  1. Eine bestimmte Anzahl an Prada-Stores soll nach der international anerkannten Klassifizierung für umweltfreundliches Bauen mit LEED Gold oder Platin zertifiziert sein
  2. Angestellte müssen fortan eine gewisse Anzahl an Schulungsstunden absolvieren und nachweisen können, um ihre Expertise weiter auszubauen
  3. Der Klassiker Nylon wird durch Re-Nylon (Econyl) ersetzt, das unendlich oft recycelt werden kann

Wie Prada zur Nachhaltigkeit beiträgt

Der Deal mit der französischen Geschäftsbank ist nur einer von mehreren Punkten, die beim Mailänder Modehaus auf der Agenda stehen. So verpflichtete sich Prada zusammen mit 32 weiteren Modeunternehmen im Fashion Pact vor dem G7-Gipfel in Biarritz, den Schutz des Klimas, der Artenvielfalt und der Ozeane ernst zu nehmen und Maßnahmen einzuleiten. Aktuell sind konkrete Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen sowie ein Verbot von Einweg-Plastik in Planung.

Nun bleibt zu hoffen, dass Prada alle Maßnahmen erfolgreich umsetzen und dadurch weitere Marken animieren kann, in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit aktiv zu werden.

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