Photowalk durch New York: Wie man die Stadt mit anderen Augen sieht

Unterwegs in NYC: Spektakuläre Aufnahmen, köstliche Food-Places und Must-have-seen aus der Stadt, die niemals schläft. Eine Reisegeschichte.

New York von oben sehen: Da sind einzigartige Aufnahmen nicht weit entfernt

New York von oben sehen: Da sind einzigartige Aufnahmen nicht weit entfernt

NYC: Ein Foto-Experiment

New York, New York, I want to wake up in a city, that doesn't sleeps; And find king of the hill one top of the list; A number one“ – Eine Stadt muss schon ziemlich einzigartig sein, wenn man dieser wie Frank Sinatra eine ganze Lobes-Hymne widmet.
Der Big Apple ist wahrscheinlich nicht nur unzählige Lyrics wert, sondern auch definitiv (mindestens) eine Reise.
Unsere Redakteurin hat sich in den Großstadtdschungel gestürzt und mit dem Smartphone Samsung Galaxy S9+ unzählige Fotos geschossen, die man so garantiert nur auf wenigen Postkarten vorfinden mag: Hidden Places, perfekte Szenerien und grandiose Sonnenaufgänge zeigen New York aus einem anderen Winkel und in einem anderen Licht, als man es sich zunächst vorstellen mag.

Fotografieren wie ein Profi

Das Wichtigste zuerst: Ich bin garantiert kein Profi-Fotograf, kenne mich kaum mit irgendwelchen Iso-Werten oder Weißabgleichen aus und bin zugegebenermaßen froh, wenn meine Handykamera annährend das macht, was ich möchte.
Die Kamera des Samsung Galaxy S9+ bedarf zwar einer kurzen Einarbeitungszeit, macht meiner Ansicht nach allerdings Aufnahmen wie eine teure Spiegelreflexkamera.
 
New York ist nicht nur die Stadt die niemals schläft, sondern auch voller grandioser Food-Places, architektonischen Meisterwerken, hübschen Häusern mit Feuertreppen (ja, wie in den Filmen!) und versteckten Gassen – also ein perfekter Ort und eine unanzweifelbare Ausrede zugleich, das Handy niemals aus der Hand zu legen.

The Butcher’s daughter – Das Instagram-Place schlechthin

Woran erkennt man einen instagramable Food-Spot? Die Einrichtung ist hell und clean, das Essen zu schön um es eigentlich zu verspeisen und das Licht fällt in einem beinahe perfekten Winkel auf die Szenerie. Kurzum: Man braucht keinen einzigen Instagram-Filter für das Foto.
Industrielle Elemente wie Metall-Haken und Betonböden treffen auf softere, erdgleiche Materialien wie dunkles Holz und grüne Pflanzen, die wild umher blühen. Als Farbtupfer gibt es gelb-gestrichene Stühle.
Das helle Licht und die kontrastreiche Einrichtung sind mit der Kamera des GalaxyS9+ im normalen Auto-Modus wunderbar einzufangen: Kein Blenden, kein Rauschen und keine merkwürdige Aufhellung. Ich bin begeistert.

Die Manhattan Bridge – ein Ort voller Möglichkeiten

Morgens, 6.00 Uhr in New York. Während andere Menschen noch schlafen oder gerade von der letzten Feier nach Hause kommen, machen wir uns auf den Weg zur Manhattan Bridge, um den perfekten Sonnenaufgang einzufangen. Auch hier zeigt sich, dass ein „Gegen-das-Licht-fotografieren“ kein Problem darstellt. Die variable Blende verhält sich fast wie das menschliche Auge. Sie passt sich vollautomatisch der jeweiligen Lichtsituation an und sorgt für beeindruckende Aufnahmen.
Im Pro-Modus lässt sich das Tageslicht anpassen sowie der Weißabgleich einstellen. Wer sich damit nicht auskennt, geht einfach auf den Auto-Modus und die Kamera schafft sich die perfekten Lichtverhältnisse ganz von alleine.

 
Weite Straßen, Gitterzäune und satte Farben machen das Fotografieren für mich zu einem wahren Erlebnis, verknüpft mit toller Spielerei: Die Straße fokussieren und den Zaun ausblenden? Kein Problem. Oder doch lieber den Zaun fokussieren und die Straße unscharf markieren? Auch das geht mit nur ein, zwei Berührungen mit dem Finger auf dem Display.

Neue Perpektiven entdecken: Anstatt Panorama-Fotos gibt es Aufnahmen aus der Froschperspektive und durch kaputte Zäune

Neue Perpektiven entdecken: Anstatt Panorama-Fotos gibt es Aufnahmen aus der Froschperspektive und durch kaputte Zäune


Eine Handykamera, leicht zu verstehen

Die F1.5 Blendenöffnung findet sogar bei Dunkelheit noch Licht und sorgt für lebendige Fotos bis spät in die Nacht. Besonders empfehlenswert bei vielen, sich bewegenden Lichtquellen ist der Pro-Modus:
Wählt man den Live-Fokus, so heben sich bei Porträtaufnahmen die Gesichter hervor, während der Bokeh-Effekt den Hintergrund ins Unscharfe rückt oder Lichtquellen eine feine Form gibt und strahlende Effekte zaubert.
Das Empire State Building im Sonnenuntergang, rechts Licht-Spektakel in der Nähe des Rockfeller Centers

Das Empire State Building im Sonnenuntergang, rechts Licht-Spektakel in der Nähe des Rockfeller Centers


New York City als Foto-Hotspot

Auch wenn klassisches Sightseeing nicht fehlen darf: New York bietet so viel mehr als die bekannten Touri-Fotos oder berühmte Gebäude. Die schönsten Foto-Locations befinden sich genau dort, wo man sonst kaum hinsieht: Kleine Details an Brücken, Qualm aus den Gullideckeln. öfters mal nach oben sehen und kleine Gassen in der berühmten Wall-Street sorgen für spektakuläre Bilder. U-Bahn Stationen mit Rohr-Konstruktionen, und Einkaufscenter mit eindrucksvollen Decken-Ornamenten machen das ein oder andere Foto zur perfekten Erinnerung an den City-Trip – ganz ohne grinsendes Touri-Foto.
links: Im Inneren des One World Trade Center, rechts: U-Bahnschacht

links: Im Inneren des One World Trade Center, rechts: U-Bahnschacht