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Peeling Guide

Peelings beschreiben alle Anwendungen, die die oberen Hautschichten von abgestorbenen Hautzellen, Schmutz und überschüssigem Talg befreien. Ganz egal, ob nun das Peeling Zuhause durchgeführt wird oder durch einen Hautarzt beziehungsweise die Kosmetikerin erfolgt. Lesen Sie, welche Peelings bei Hautunreinheiten helfen, worin der Unterschied zwischen chemischen und mechanischen Peelings liegt und wie oft Sie in der Woche ein Peeling anwenden sollten.

Warum ein Peeling zu jeder Beauty-Routine gehören sollte
Warum ein Peeling zu jeder Beauty-Routine gehören sollte (1/13) iStock

Warum ein Peeling zu jeder Beauty-Routine gehören sollte

Eine gründliche Reinigung ist der Schlüssel zu reiner und strahlender Haut. Dabei sollten Peelings Teil der Hautroutine werden. Nur durch das Entfernen von toten Hautschuppen, Schmutz und Talg, können Pflegeprodukte optimal einwirken.

Ein weitere Vorteil von Peelings: Durch die mikroskopische "Glättung“ der Haut wird das Tageslicht vermehrt reflektiert und der Teint wirkt sofort leuchtend und erfrischt.

Bei allen Peelings gilt: Ist der Säure-Gehalt, der Schleifgrad der Partikel oder die Enzym-Konzentration des Peeling hoch, kann es nur von einem Experten in einer Praxis durchgeführt werden. Produkte mit niedrigerer Dosierung können auch Zuhause angewendet werden.

Vorteile von Peelings
Vorteile von Peelings (2/13) iStock

Vorteile von Peelings

Peelings besitzen je nach Inhaltsstoffen und Intensität unterschiedliche Vorteile. Dabei können jedoch gezielt Bedürfnisse der Haut in den Fokus gebracht werden. Peelings sind besonders wirkungsvoll gegen Altersflecken, Pigmentstörungen, Fältchen, Hautunreinheiten, vergrößerte Poren, zur Aknebehandlung, Narben und Verhornungsstörungen.

Durch die Abtragung von Verhornungen und die Glättung der Haut wird außerdem die Hautdurchblutung angeregt. Poren verkleinern sich durch die Entfernung des Schmutzes automatisch und sorgen für ein ebenmäßigeres Hautbild. Peelings werden überwiegend für Gesicht, Hals, Dekolleté und Hände angeboten, aber auch Ganzkörper. Durch die leichte Massage des Gesichts wird außerdem die Produktion von Collagenfasern angeregt und Elastin gebildet, wodurch eine Straffung der Haut spürbar ist

Wie häufig sollte man ein Peeling anwenden?
Wie häufig sollte man ein Peeling anwenden? (3/13) iStock

Wie häufig sollte man ein Peeling anwenden?

Wie häufig ein Peeling angewendet werden kann, hängt immer von dessen Beschaffenheit ab. Chemische Peelings zur Selbstanwendung können in den meisten Fällen bis zu zweimal in der Woche angewendet werden. Bei sensibler Haut, Hautreizungen oder anderen Hautirritationen sollten Sie jedoch von einem Peeling absehen und das Gesicht auf schonendere Weise reinigen.

Chemische Peelings und Enyzm-Peelings, sowie Laser-Behandlungen und die Mikrodermabrasion greifen tiefere Hautschichten an, sind meistens mit einer mehrwöchigen Vorbereitungszeit verbunden und benötigen einige Wochen um vollständig zu verheilen. Die genaueren Behandlungszeiträume können Sie im Detail bei Ihrem Hautarzt erfragen.

Peeling bei unreiner Haut
Peeling bei unreiner Haut (4/13) iStock

Peeling bei unreiner Haut

Wenn Sie zu starker Mischhaut, unreiner Haut, Mitessern und Pickeln neigen, sind mechanische Peelings meist nicht die richtige Wahl. Durch die Mikropartikel können Hautpartien, die ohnehin schon gereizt sind, noch stärker entzündet werden.

Welche Peelings für Aknehaut besonders gut geeignet sind: Bei unreiner Haut eignen sich Enzympeelings und chemische Peelings.

Wussten Sie, dass laut Traditioneller Chinesischer Medizin Hautunreinheiten in bestimmten Teilen des Gesichts, Rückschlüsse auf bestimmte gesundheitliche Beschwerden zulassen? Lesen Sie hier mehr dazu.

Enzympeelings
Enzympeelings (5/13) iStock

Enzympeelings

Enzympeelings sind besonders für unreine Mischhaut geeignet und wirken folgendermaßen: Die Zellverbände werden durch Proteinbrücken aneinandergehalten. Enzympeelings lösen diese Brücken ohne mechanische Reibung und sind damit eine der schonendsten Peeling-Arten. Die Wirkungsweise ist, da keine Mikropartikel angewendet werden, auf die oberste Hautschicht beschränkt.

Peelings ohne Mikropartikel
Peelings ohne Mikropartikel (6/13)

Peelings ohne Mikropartikel

Peeling-Schaum von Artdeco mit Papain (Enzym aus der Papaya-Frucht) (um 24 Euro|_blank)$

Peeling-Creme mit Extrakten aus der Primel von Clarins (um 33 Euro|_blank)$

Peeling-Maske 'Cellular 3-Minute Peel' von La Prairie (um 190 Euro|_blank)$

2-in-1 Gesichtswasser plus Peeling 'Perfectly Clean' von Estée Lauder (um 33 Euro|_blank)$

Even Out Peeling Powder mit enzymatischer Wirkung, einzeln abgepackt von Monteil (um 40 Euro|_blank)$

Chemische Peelings
Chemische Peelings (7/13) iStock

Chemische Peelings

Chemische Peelings werden seit Jahrzehnten angewendet und wurden immer weiter den unterschiedlichen Hautbedürfnissen angepasst. Je nach Zusammensetzung des chemischen Peelings werden die Hautschichten Reizen ausgesetzt, die bis in die tiefen Hautschichten vordringen. Dadurch sollen Narben, Falten und Altersflecken gemindert werden und auch zur Akne neigende Haut behandelt werden.

Eine professionelle Behandlung mit einem chemischen Peeling kann jedoch auch zu Nebenwirkungen führen. Dazu zählen unter anderem Verätzungen, starke Rötungen und intensive Hautirritationen. Durch die Intensivität von chemischen Peelings sollen diese professionell höchstens einmal im Jahr durchgeführt werden.

Durch die aggressive Wirkweise und die daraus resultierende Heildauer sollten professionelle chemische Peelings in den sonnenarmen Monaten des Jahres bevorzugt durchgeführt werden.

Peelings für Zuhause mit Mikropartikeln
Peelings für Zuhause mit Mikropartikeln (8/13) PR

Peelings für Zuhause mit Mikropartikeln

Sanftes Peeling Doux Gommage Express mit Lilien-Extrakten von Dior (um 43 Euro)

Pflege-Peeling für alle Hauttypen mit Aprikosenkern-Granulat von Lancaster (um 28 Euro|_blank)$

Gently Exfoliating Body Scrub mit Grapefruit-Duft von Kiehl's (um 30 Euro|_blank)$

Pomegranate Cleansing Scrub von Korres natural products (um 9 Euro|_blank)$

Peeling von Clinique mit Erfrischungseffekt für ölige Haut (um 30 Euro|_blank)$

Sanft exfolierendes Wellness-Duschpeeling 'Le Peeling' von La Biosthétique (um 21 Euro)

Granatapfel-Peeling 'Pommade Exfoliante' von Diptyque (um 60 Euro|_blank)$

Laser und Mikrodermabrasion
Laser und Mikrodermabrasion (9/13) iStock

Laser und Mikrodermabrasion

Beim Peeling mit einem Laser wird durch die angewendete thermische Energie in den tieferen Hautschichten gearbeitet. Falten sollen geglättet und Hautstörungen wie Akne-Narben, Altersflecken, Hyperpigmentierung und Verhornungen gelöst werden. Durch die Intensität des Laserpeelings können jedoch auch Hauttrockenheit und Infektionen entstehen.

Die Mikrodermabrasion ist eine apparative Variante des mechanischen Peelings über diese Sie sich hier weiter informieren können.

HydraFacial
HydraFacial (10/13) Getty Images

HydraFacial: die neue Art der Mikrodermabrasion

Eine neue Form der Mikrodermabrasion ist das schonendere HydraFacial, eine Behandlung von Ecomedic, die Abtragung, Peeling, Ausreinigung und Hydration in einem Treatment verbindet und sich für Anti-Aging sowie problematische Hautbilder wie Akne, Rosazea oder Hyperpigmentierung eignet.

Wie bei der normalen Mikrodermabrasion wird die Haut zuerst kontrolliert abgetragen. Anschließend werden die abgestorbenen Hautzellen mit einem patentierten Vortexaufsatz durch ein Vakuum abgesaugt und gleichzeitig hochwirksame Seren in die Haut eingeschleust. Trotz der Intensität des Peelens und Reinigens wird die Haut während des HydraFacial-Treatments immer mit Feuchtigkeit versorgt. Nach der optimalen Reinigung können die Wirkstoffe wie Antioxidantien, Multi-Peptide und Hylauronsäure tief in die Haut eindringen. Das Ergebnis ist ein gesundes, erfrischtes und sichtbar verjüngtes Hautbild.

Hautarzt Dr. Med Jürgen Ellwanger (München) ist von dem neuen Treatment begeistert: "HydraFacial ist die modernste Methode die Haut positiv zu beeinflussen und zwar flächig, ohne dass man eine Falte unterspritzt, Botox gibt oder eine Lasertherapie macht. Das Beste daran ist, dass es so schonend ist, dass viele Patienten ein HydraFacial machen, wenn sie noch am selben Abend besonders gut aussehen wollen. Die meisten Kunden sagen uns, dass sie sich nach der Behandlung so erfrischt fühlen! Mit dem Vakuum wird Flüssigkeit spiralförmig über die Haut gespült und dadurch werden die Poren ausgespült, sozusagen wie ein nasser Staubsauger. Das ist sehr effektiv, ist dabei aber auch sehr schonend. Ich empfehle HydraFacial für jeden Hauttypen, von starker Akne bis hin zu sehr empfindlicher Haut, zum Beispiel Rosazea-Patienten."

Ein HydraFacial dauert zwischen 30 bis 60 Minuten und kostet je nach Ausführung ca. 160 - 200 Euro. Einen behandelnden Mediziner oder ein medizinisches Spa in Ihrer Nähe finden Sie unter www.hydrafacial.de.

Peeling mit einer Gesichtsbürste
Peeling mit einer Gesichtsbürste (11/13) iStock

Peeling mit einer Gesichtsbürste

Die Reinigung mit einer Gesichtsbürste gehört zu den hochgradig mechanischen Arten der Gesichtsreinigung, wobei jedoch die Mikropartikel durch feine Borsten ersetzt werden. Besonders in den letzten Jahren erfreuen sich Gesichtsbürsten immer größerer Beliebtheit, da sie eine besonders gründliche Art der Reinigung versprechen und mit dem herkömmlichen Reinigungsgel verwendet werden können.

Worauf Sie bei einer Gesichtsreinigung mit einer Reinigungsbürste jedoch achten sollten

In vielen Fällen wird die Reinigungsbürste zu häufig angewendet, morgens und abends, was in den seltensten Fällen wirklich notwendig ist und die Haut stattdessen unnötig reizt.

Gesichtsbürsten
Gesichtsbürsten (12/13) PR

Die Favoriten der Redaktion: Gesichtsbürsten

Gesichtsreiniger 'Sonic' von Clinique, auch speziell für ölige Haut erhältlich (um 120 Euro|_blank)$

Reinigungsbürste aus Silikon fürs Gesicht 'Luna Mini 2' von Foreo (um 140 Euro|_blank)$

Sanfte Gesichtsreinigungsbürste von Shiseido (um 30 Euro|_blank)$

Reinigungsbürste 'Mia 2' von Clarisonic (um 150 Euro|_blank)$

Gesichtsreinigungsbürste von Philips 'VisaPure' (um 150 Euro|_blank)$

Pflege-Routine vor und nach dem Peeling
Pflege-Routine vor und nach dem Peeling (13/13) iStock

Pflege-Routine vor und nach dem Peeling

Führen Sie ein Peeling am besten dann durch, wenn Sie nicht mehr vorhaben, das Haus zu verlassen. Schließlich gehen die meisten Peelings mit einem Mindestmaß an Rötungen einher. Reinigen Sie Ihre Haut sanft vom Schmutz des Tages und führen Sie das Peeling gemäß den Herstellerangaben durch.

Nach dem Peeling können Sie Ihre Haut tonisieren und sie damit auf den nächsten Pflegeschritt vorbereiten. Gönnen Sie Ihrer Haut schließlich eine Extra-Portion Feuchtigkeit mit eine Maske oder eine Creme, die von der tiefengereinigten Haut umso dankbarer aufgesogen wird.

Die richtige Gesichtsmaske für Ihre Hautbedürfnisse finden Sie übrigens hier.

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