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Zeitgeist

Papageien-Technik: So wirken Sie in Gesprächen sofort sympathischer

Haben Sie schon mal etwas von der Papageien-Technik gehört? Mit dem Kommunikations-Tool wirken Sie automatisch sympathischer auf Ihren Gesprächspartner

Zwei Frauen sprechen und lachen
Dieser Gesprächstipp bewirkt Wunder Getty Images

So funktioniert die Papageien-Methode

Wie sagte der Wissenschaftler Paul Watzlawick einst so treffend: "Man kann nicht nicht kommunizieren". Denn selbst, wenn wir gar nichts sagen, hat das eine Aussage. Auch unsere Mimik und Gestik sprechen manchmal Bände. Nun wollen wir ja alle irgendwie sympathisch auf unser Gegenüber wirken: ob beim Date, bei einem Business-Meeting oder auf einer Party. Aber diese fiesen Schweigesekunden, die uns wie eine halbe Ewigkeit vorkommen, kennen wir alle. Da kramt man dann im Kopf krampfhaft nach einer Frage, einer Anekdote oder einer schlauen Anmerkung. Mit der Papageien-Technik sind stille Minuten passé, Ihr Charisma-Konto schießt in die Höhe und der allseits unbeliebte Small Talk kann sogar Spaß machen.  

Wir hören uns gerne selbst reden

Aktives Zuhören bildet den Kern der Papageien-Methode. Denn wir alle wollen bei einer Kommunikation vor allem eins: gehört werden. Die meisten Menschen neigen dazu, mehr über sich selbst zu reden, als dem anderen wirklich zuzuhören. Das hat einen biologischen Grund: Studien von Neurowissenschaftlern der Universität in Harvard haben 2016 herausgefunden, dass beim Reden dieselben Gehirnareale aktiviert werden, wie beim Sex, beim Geld und beim Essen. Wenn wir Monologe führen, sorgt das für ein befriedigendes Gefühl.

Die Papageien-Methode holt den Redenden ab. Ein Beispiel, das Ihnen sicherlich bekannt vorkommt: "Ich habe mich letztens mit meiner Mutter gestritten". Reaktion des Gegenübers: "Ich auch! Wir waren gerade unterwegs zum...". Das hat zur Folge, dass sich der andere nicht abgeholt sondern ignoriert fühlt und wohl möglich denkt, seine Geschichte sei uninteressant. Aktives Zuhören würde an dieser Stelle eine Verbindung schaffen. Und die ist ganz einfach zu erzielen, nämlich mit nur einem Wort: Warum? Statt eine W-Frage zu stellen, wird bei der Papageien-Methode allerdings der letzte Teil wiederholt: "Gestritten?" - und schon redet der Gegenüber weiter. 

Ein anderes Beispiel: "Ich habe gerade so viel Stress" - "Stress?" - "Ja, bei der Arbeit geht es Drunter und Drüber. Es ist total chaotisch." - "Chaotisch?" und so weiter... Natürlich brauchen Sie nicht immer nur die letzten Wörter des Satzes als Frage wiederholen. Das kann auf Dauer sehr monoton wirken, weshalb an dieser Stelle eine W-Frage ebenfalls Sinn macht: Wie?, Wo?, Wann?, Warum?, Weshalb?

Auf diese Weise können Sie Ihrem Gesprächspartner zeigen, dass Sie Interesse an seinem Leben haben - und wirken automatisch charismatisch. Natürlich spielen die Mimik und Gestik auch eine Rolle: Sitzen Sie mit verschränkten Armen am Tisch, wird das auf den anderen wohl möglich negativ wirken. Daher sollten Sie aufrecht sitzen, die Hände auf den Tisch oder in den Schoß legen, Augenkontakt suchen und Ihren Ton vorsichtig wählen.

Versuchen Sie die Technik einfach bei der nächsten Gelegenheit - Sie werden sehen, wie einfach sich dadurch ein Gespräch entwickelt. Und Ihre Sympathie lässt sich so positiv beeinflussen. 

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