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Ostermenüs: Das 3-Gänge Ostermenü

Was soll man zu Ostern servieren? Versuchen Sie es doch mal mit diesem leckeren 3-Gänge-Ostermenü mit saftigem Lamm. Ihre Gäste werden vom Osteressen garantiert begeistert sein. Guten Appetit!

Bei einer hübsch-gedeckten Tafel isst es sich doch gleich doppelt so gut
Bei einer hübsch-gedeckten Tafel isst es sich doch gleich doppelt so gut Bei einer hübsch-gedeckten Tafel isst es sich doch gleich doppelt so gut iStock

Gaumenfreude an Ostern

Dieses Ostermenü Rezept ist perfekt für alle Fleisch-Liebhaber. Neben all den leckeren Schoko-Eiern darf ein ausgefallenes Osteressen mit Lamm natürlich nicht fehlen. Als Dessert zu Ostern wird auf Frische gesetzt, die Nachspeise punktet mit wundervoller Leichtigkeit.

Ostermenü: Vorspeise

Aprikosen-Tartar mit Roquefort auf Schwarzbrot

Zutaten für 4 Personen:

2 Scheiben Schwarzbrot

15 g Butter

16 getrocknete Aprikosen

150 g Roquefort (kann durch Mascarpone ersetzt werden)

Zum Garnieren: Schnittlauch, Vogelmiere, Thymian

Zubereitung:

Mit einem Ausstecher 4 Kreise von 5–6 cm Durchmesser aus den Schwarzbrotscheiben ausschneiden. Dünn mit Butter bestreichen. Die getrockneten Aprikosen klein hacken. Den gut gekühlten Roquefort zerkrümeln. Die Brotkreise abwechselnd mit 2 Schichten Aprikosen und mit 2 Schichten Roquefort belegen. Mit den Fingerspitzen nach jeder Schicht leicht andrücken. Mit ein paar Aprikosenstückchen abschließen und mit frischen Kräutern dekorieren. Kalt servieren.

Ostermenü: Hauptgang

Lammkeule mit zartem Gemüse

Gebratenes Lamm mit Gemüse
Gebratenes Lamm mit Gemüse Gebratenes Lamm mit Gemüse iStock

Zutaten für 4 Personen:

1 Lammkeule,

(Oberkeule vom Hinterbein)

3 Knoblauchzehen

Salz

Steakpfeffer

1 Bund Suppengemüse,

à ca. 350 g

3 EL Rapsöl

2 EL Tomatenmark

500 ml trockener Rotwein

2 Lorbeerblätter

5–6 Wacholderbeeren

3 gelbe Zucchini

3 Bund Frühlingszwiebeln

4 Möhren

4 EL Olivenöl

Pfeffer, aus der Mühle

frischer Thymian, zum Garnieren

Zubereitungszeit: 30 min., Garzeit: 1 h 5 min

Zubereitung:

Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen. Die Lammkeule waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und parieren. Dabei auch die Sehnen am Gelenk durchtrennen, damit sich das Fleisch beim Garen nach oben zusammenzieht. Den Knoblauch schälen und pressen. Die Keule mit dem Knoblauch, mit Salz und mit Steakpfeffer einreiben. Das Suppengemüse putzen, waschen und klein schneiden. Das Rapsöl in einem Bräter erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten. Das Suppengemüse hinzufügen, leicht anbräunen und das Tomatenmark einrühren. Kurz anbraten, dann mit dem Rotwein ablöschen. Den Lorbeer und den Wacholder dazugeben und im Ofen ca. 60 Minuten rosa garen, bis ein ins Fleisch gestochenes Bratthermometer eine Kerntemperatur von 60 °C anzeigt. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und in Stifte schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in ca. 5 cm lange Stücke zerteilen; die Möhren schälen und ebenfalls in Stifte schneiden. Etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit in heißem Olivenöl braten, bis die Möhren nur noch leichten Biss haben und das Gemüse leicht gebräunt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Braten aus dem Ofen nehmen. Die Sauce durch ein feines Sieb passieren und abschmecken. Die Keule mit dem Gemüse auf einer Platte anrichten, das Fleisch mit der Sauce beträufeln und mit frischem Thymian garnieren.

Ostermenü: Nachspeise

Pavlova

Die Pavlova ist ein luftiger Traum aus Eischnee und Schlagsahne, welcher der russischen Ballett-Tänzerin Anna Pavlova gewidmet ist. Der Baiser bleibt innen cremig, weil er einen Schuss Essig mitbekommt.

Hier: Pavlova in XXL mit Schokolade und Nüssen
Hier: Pavlova in XXL mit Schokolade und Nüssen Hier: Pavlova in XXL mit Schokolade und Nüssen iStock

Zutaten für 8-10 kleine Pavlovas:

Für den Baiser:

1 ½ TL Vanilleextrakt

2 TL Weißweinessig

1 ½ EL Maisstärke

300 g Zucker

ca. 6 Eiweiß von großen Eiern,

nicht zu kalt

1 Prise Salz

Für die Garnitur:

400 ml Schlagsahne

4 EL Puderzucker

500 g Erdbeeren

1 Handvoll gehackte Pistazien

100 g Kuvertüre

Zubereitung:

Den Ofen auf 140 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Vanilleextrakt und Weißweinessig zusammen in eine Tasse gießen. Die Maisstärke in einer kleinen Schüssel mit dem Zucker vermischen. Das Eiweiß zusammen mit dem Salz mit dem Mixer steif schlagen, etwa 3 Minuten lang langsam beginnen, bis der Mixer im Eiweiß Streifen hinterlässt. Dann auf hoher Stufe weiterschlagen und dabei langsam die Zucker-Maisstärke-Mischung einrieseln lassen. Danach Vanille und Weißweinessig langsam hineingießen und auf höchster Stufe etwa 5 Minuten schlagen, bis der Baiser glänzend wird und Zipfel bildet, wenn man den Mixer hochhebt. Die Meringe mit einem Spritzbeutel oder mit einem Löffel auf dem Backblech zu 10 kleinen Haufen formen. In der Mitte jedes Eiweißhäufchens mit einem Löffelrücken eine Vertiefung für die Füllung eindrücken. Das Backblech in den Ofen schieben und die Temperatur auf 120 °C herunterschalten. 50 bis 60 Minuten backen, bis der Baiser knusprig und von außen trocken, aber noch nicht gebräunt ist. Das Innere sollte sich anfühlen wie ein Marshmallow. Während der Backzeit kontrollieren, ob die Baisers nicht zu früh braun werden. In diesem Fall die Temperatur auf 100 °C herunterschalten und das Backblech herumdrehen (so dass die hinteren Baisers nach vorne kommen). Das Blech aus dem Ofen nehmen, die Baisers vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und abkühlen lassen. In einer luftdichten Dose halten sich die Baisers bis zu einer Woche. Vor dem Servieren die Sahne mit dem Zucker steif schlagen, in die Vertiefungen der Baisers löffeln und mit Erdbeeren krönen. Locker mit gehackten Pistazienkernen bestreuen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit einem Löffel dünne Schokoladenfäden über die Pavlova ziehen.

Credits: Rezepte aus dem Buch "Ostern genießen", 2017 Jan Thorbecke Verlag

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