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Gesundheit

Das sind die häufigsten Östrogenmangel-Symptome

Östrogenmangel-Symptome müssen nicht zwangsläufig immer mit den Wechseljahren zusammenhängen. Wann sie noch vorkommen und die häufigsten Anzeichen

Frau liegt quer auf dem Bett
Schlappheit gehört zu den häufigsten Östrogenmangel-Symptomen iStock

Östrogenmangel-Symptome - die häufigsten Anzeichen

Östrogen ist das wichtigste weibliche Geschlechtshormon, das wir haben. Dabei ist mit dem Begriff "Östrogen" kein spezielles Hormon gemeint; vielmehr handelt es sich um eine Gruppe, die zum Beispiel aus Estriol, Estron oder Estradiol besteht. Sie alle zielen auf die Fortpflanzung der Frau hin und steuern prägend die Entwicklung des weiblichen Körpers. Umso bedeutender ist es, den körpereigenen Östrogen-Spiegel aufrecht zu erhalten, denn: Auch wenn die meisten Anzeichen und der Grund für den Mangel oftmals mit den Wechseljahren einhergehen - so muss die eintretende Menopause nicht zwingend immer die Ursache dafür sein. Auch junge Frauen sind von den Mangelerscheinungen betroffen und können gleichermaßen an folgenden Symptomen leiden:

Haarausfall

Östrogen stimuliert unsere Haarwurzeln, so dass die Dichte unserer Mähnen stark von dem Hormon abhängt. Während Schwangere innerhalb der neun Monate vermehrt das Hormon produzieren und von fülligem Haar profitieren, macht sich der Östrogen-Mangel durch Haarausfall und letztlich schütteres Haar bemerkbar.

Unreine Haut

Wer an einem Östrogenmangel leidet, produziert automatisch mehr Testosteron - das männliche Sexualhormon. Dieses kurbelt die Talgproduktion stark an, so dass vor allem die Haut darunter zu leiden beginnt: Unreinheiten sind die Folge. Wo normalerweise das weibliche Geschlechtshormon entgegenwirkt und die Produktion reguliert, besteht fortan kaum mehr Chancen, ohne Weiteres Pickelchen und Mitesser in den Griff zu bekommen.

Zyklusstörungen

Zwischenblutungen, unregelmäßige oder gar ausbleibende Perioden können ebenfalls die Folge eines Mangels sein. Bei Verdacht, weniger Östrogen zu produzieren, sollte unbedingt der Frauenarzt aufgesucht werden.

Gewichtszunahme

Währen die Rundungen an Beinen und Po verloren gehen, nehmen die Fettpölsterchen an ungewollten Stellen wie dem Bauch zu. Dieser Prozess dauert vor allem während der Wechseljahre an. Wenn die Östrogen-Produktion sinkt, das Testosteron jedoch gleich bleibt und so Überhand nimmt, verändert sich auch der Köper Schritt für Schritt.

Östrogenmangel-Symptome während der Wechseljahre

Folgende Östrogenmangel-Symptome deuten verstärkt auf ein baldiges Einsetzen der Wechseljahre hin oder sind vor allem während der Hormonumstellung vorzufinden:

  • Schweißausbrüche

  • Schlafstörungen

  • geringere Libido

  • Scheidentrockenheit

  • Hitzewallungen

  • Schlappheit

  • depressive Verstimmungen

  • Herzbeschwerden

  • Leistungs- und Gedächtnisminderung

  • Harnwegsbeschwerden

Warum kommt es zu einem Östrogenmangel?

Nicht nur die körperliche Veränderung der Frau während ihren unterschiedlichen Lebensphasen (Heranwachsen zur Frau, Schwangerschaft, Älterwerden...) beeinflussen den Östrogenhaushalt, sondern auch äußere Belastungen und chronische Beschwerden zahlen darauf ein. Die häufigsten Ursachen für einen Mangel:

  • Erkrankungen wie eine Nebennierenschwäche

  • Unterernährung

  • starke sportliche Betätigungen

  • Stress

  • operative Eingriffe wie die Entfernung der Eierstöcke

  • Einnahme der Antibabypille

So können Sie Ihren Östrogenspiegel erhöhen

Das Gute an unserem Körper: Er ist bereit, stetig an sich zu arbeiten und nimmt Hilfe von außen dankend an. So auch bei den Symptomen eines Östrogenmangels. Um die Beschwerden zu lindern, ist es erstmal wichtig, die Ursache zu finden. Wenn diese, gerne auch in Zusammenarbeit mit einem Arzt, geklärt ist, können Therapiemaßnahmen besprochen werden. Folgende Optionen werden am häufigsten in Betracht gezogen:

  • Hormonersatztherapie

  • Koffeinzufuhr erhöhen

  • Zufuhr von Phytoöstrogenen: Hierbei handelt es sich um pflanzliches Östrogen in abgeschwächter Form

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