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Gesundheit

Nervennahrung - die besten Lebensmittel gegen Stress

Nicht umsonst lautet ein bekanntes Sprichwort "Du bist was du isst". Denn oft können Sie das eigene Wohlbefinden mit den richtigen Lebensmitteln steigern - und Stress mit gesunder Nervennahrung effektiv bekämpfen.

Macarons als Nervennahrung
Zucker als Nervennahrung? Greifen Sie lieber zu gesunden Lebensmitteln Zucker als Nervennahrung? Greifen Sie lieber zu gesunden Lebensmitteln Unsplash

Was ist Nervennahrung?

Wer kennt sie nicht, die Situationen, in denen wir vor lauter Stress einfach zum Schokoriegel greifen müssen - oder zumindest denken, es tun zu müssen. Dann sind wir der Meinung, unsere Nerven lassen sich nur mit etwas Süßem oder Salzigem besänftigen - klar denken, Fehlanzeigen! Dabei ist genau diese Art Nervennahrung für die eigene Leistung nicht gerade förderlich und bewirkt eher das Gegenteil: Nach einer kurzen Hochphase, die dem Zucker geschuldet ist, fallen wir in ein müdes Loch der Unproduktivität.

Diese Lebensmittel brauchen Ihre Nerven wirklich

In stressigen Situationen braucht unser Körper Energie, denn nicht nur körperliche Anstrengungen wie Radfahren oder Schwimmen verbrennen Leistung - auch wer effizient arbeiten und komplex denken möchte, muss seinem Körper Nährstoffe zuführen, die im Organismus zu Energie verwandelt werden und den Blutzuckerspiegel stabil halten. Zuckerhaltige Snacks sind daher als denkbar schlechte Nervennahrung zu betrachten, da sie den Blutzuckerspiegel nur kurzfristig in die Höhe schnellen lassen und sich dann abrupt auf Talfahrt begeben. Greifen Sie bei Stress also lieber zu Lebensmitteln mit komplexen Kohlenhydraten, gesunden Fetten und wichtigen Mineralien wie Kalium und Magnesium wie:

1. Nüsse, vor allem Paranüsse:

Eine Handvoll Nüsse macht nicht nur satt, sondern versorgt den Körper auch mit gesunden Fetten und Mineralien. Vor allem Paranüssen wird nachgesagt, dass sie bei täglichem Verzehr die Stimmung heben und Ängste reduzieren können.

2. Obst, vor allem Bananen und Avocados

Bananen strotzen nur so vor Magnesium und sind aufgrund ihrer Süße und des einfachen Verzehrs die ideale Nervennahrung schlechthin. Außerdem enthält Banane die Aminosäure Tryptophan, die als äußerst stimmungsaufhellend gilt und zur Ausschüttung des Glückshormons Serotonin beiträgt. Auch Avocados besitzen einen beachtlichen Anteil an Vitaminen, Kalium und gesunden Fetten. Mit etwas Salz und Pfeffer wird aus der Butterbirne ein gesunder, herzhafter Snack für zwischendurch.

3. Gemüse, vor allem Süßkartoffeln

Süßkartoffel enthalten komplexe Kohlenhydrate, die der Körper nicht auf einen Schlag verbrennt, sondern sich aufteilt. Der Verzehr der orangefarbene Knolle beruhigt die Nerven und kann sogar den Blutdruck senken. Bereiten Sie sich schon abends Süßkartoffel-Scheiben oder -Pommes zu, die Sie am nächsten Tag lecker mit Avocado oder Ei im Büro essen können.

Süßkartoffeltoast mit Avocado - so sieht leckere Nervennahrung aus
Süßkartoffeltoast mit Avocado - so sieht leckere Nervennahrung aus Süßkartoffeltoast mit Avocado - so sieht leckere Nervennahrung aus iStock

4. Quinoa

Das Hauptnahrungsmittel der Inka ist auch in unseren Küchen angekommen. Oft wird Quinoa als gesunde Alternative zu Reis gereicht und erfüllt auch sonst alle Kriterien eines Superfoods: Quinoa ist glutenfrei, enthält viel Eiweiß, Magnesium und Eisen und sogt wie die Banane für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin. Fürs Büro ist es am praktischsten, auf fertige Quinoa-Riegel aus dem Bio-Supermarkt zurückzugreifen. Diese passen in jede Tasche und sind im Nu gezückt.

5. Grüner Tee und heiße Schokolade

Wie? Jetzt doch Schoki? Ja, aber nur zum Trinken - und nur aus reinem Kakaopulver ohne Zucker. Reines Kakaopulver enthält viel Magnesium und kurbelt die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin ordentlich an. Grüner Tee hingegen ist eine super Stress reduzierende Alternative zu Kaffee. Das im Tee enthaltene Koffein wird vom Körper anders verstoffwechselt als das Koffein im Kaffee, und sorgt so für eine kontinuierlichere Ausschüttung des Wachmachers. Koffein-Schocks, wie man sie vom übermäßigen Kaffee trinken kennt, bleiben aus. Eine Tasse grüner Tee macht wach, erfrischt und weckt das Zen in uns.

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