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Leben

Was macht Mia Farrow heute?

Mia Farrow kennt man vor allem durch die Filme ihres Ex-Gatten Woody Allen. Turbulenter war jedoch ihr Privatleben, das selbst genug Material für ein Kino-Drama geliefert hätte.

Mia Farrow im Portrait auf einem Event
Schauspielerin Mia Farrow ist mittlerweile für ihr humanitäres Engagement bekannt Wenn

Mia Farrow: Karriere und Auszeichnungen

Mia Farrow entstammt einer Schauspielerfamilie und steht dementsprechend schon früh vor der Kamera. Durch den düsteren Thriller „Rosemarys Baby“ (1968) wird sie schlagartig berühmt und verhilft zugleich Regisseur Roman Polanski zu seinem Durchbruch. Für die Hauptrolle der Rosemary wird sie noch im gleichen Jahr mit dem „David di Donatello“-Award und dem Laurel Award ausgezeichnet.

Nach dem Durchbruch

Anschließend spielt die Schauspielerin an der Seite von Robert Redford im erfolgreichen Kinofilm „Der große Gatsby“ (1974) mit. Wenige Jahre später brilliert sie dann als Nymphomanin in Robert Altmanns zynischem Ehedrama „Eine Hochzeit“ (1978). Im englischen Zeichentrickfilm „Das letzte Einhorn“ leiht Mia Farrow 1982 dem Einhorn und der Lady Amalthea ihre Stimme. 

Zusammenarbeit mit Woody Allen

Im Jahr 1982 spielt die Schauspielerin im Film „Eine Sommernachts-Sexkomödie“ unter der Regie ihres damaligen Lebensgefährten Woody Allen mit. Bis 1992 arbeiten beide gemeinsam an insgesamt zwölf Filmproduktionen – darunter „Hannah und ihre Schwestern“ (1986), „Alice“ (1990) und „Ehemänner und Ehefrauen“ (1992). Nach der beruflichen und privaten Trennung von Woody Allen sieht man Farrow zunehmend auch in Fernsehproduktionen. Mia Farrow wurde bis dato neun Mal für einen Golden Globe nominiert – zweimal konnte sie die Trophäe mit nach Hause nehmen.

Das Privatleben der Mia Farrow

Mia Farrow wird am 9. Februar 1945 als Maria de Lourdes Villiers Farrow in Los Angeles, Kalifornien geboren. Als Tochter des australischen Schauspielers und Regisseurs John Farrow und der irischen Schauspielerin Maureen O’Sullivan kommt sie bereits in jungen Jahren mit der Schauspielerei in Berührung.

Im Alter von nur neun Jahren gibt es jedoch den ersten drastischen Einschnitt in Farrows Leben: Sie erkrankt an Kinderlähmung und ist daher ein knappes Jahr an die Eiserne Lunge, eine Beatmungsmaschine, gefesselt. Diese Zeit wird sie ihr gesamtes Leben lang prägen. In ihren Memoiren bezeichnet sie das Krankheitsjahr sogar als das Ende ihrer Kindheit. 

Kinder und Ehen

Farrow ist bislang zwei Mal verheiratet gewesen und überdies Mutter von vier leiblichen und zehn Adoptivkindern. Ihre Ehe mit Frank Sinatra scheitert kinderlos nach nur zwei Jahren. Aus der Ehe mit Komponist André Previn gehen schließlich drei leibliche Söhne und zwei Adoptivkinder hervor. Von 1980 bis 1992 ist Farrow mit Regisseur Woody Allen liiert. Gemeinsam bekommen sie einen Sohn und adoptierten zwei Kinder. 

Die Scheidungsschlacht mit Woody Allen

Die Trennung von Allen wird Mitte der 1990er Jahre in den Medien anschließend heiß diskutiert, wurde ihm doch vonseiten Farrows eine Affäre mit seiner Adoptivtochter Soon-Yi Previn unterstellt. Es folgt eine medienwirksame Scheidungsschlacht ungeahnten Ausmaßes. Tatsächlich heiratet Allen 1997 die fast 40 Jahre jüngere Soon-Yi. Bis heute sind beide ein Paar.

Mia Farrow hingegen adoptiert auch nach der Trennung von Woody Allen noch einmal fünf Kinder. Aufgrund ihrer großen Familie hat die US-Amerikanerin heute bereits zehn Enkelkinder. 

Schicksalsschläge

Mia Farrows Leben wird in vielerlei Hinsicht durch den Verlust geliebter Menschen geprägt. Im Jahr 2000 stirbt Adoptivtochter Tam nach langer Krankheit mit nur 19 Jahren. 2008 erliegt auch Adoptivtochter Lark einer Krankheit und nur ein Jahr später begeht Farrows Bruder Patrick Selbstmord. Im Jahr 2016 nimmt sich zudem ihr Adoptivsohn Thaddeus das Leben.

Humanitäres Engagement in Afrika

Sowohl ihre Krankheit im frühen Kindesalter als auch die vielen Verluste geliebter Menschen sorgen dafür, dass Mia Farrow das Wohl anderer heutzutage ganz besonders am Herzen liegt. Farrow setzt sich daher als UNICEF-Sonderbotschafterin in Afrika ein und macht sich vor allem für Vertriebene im sudanesischen Darfur stark. Um mehr Aufmerksamkeit zu erlangen, tritt sie 2009 für die Kampagne „Save Darfur“ sogar in einen Hungerstreik, den sie auf Anraten ihrer Ärzte aber nach zwölf Tagen abbricht. Immer wieder weist sie auch auf die Not in Ländern wie Uganda, der Zentralafrikanischen Republik und dem Tschad hin und wurde dafür vom „Time“-Magazin bereits als „eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt“ betitelt. 

Mia Farrow heute

Aus dem Film- und Fernsehgeschäft hat sich die US-amerikanische Schauspielerin weitestgehend zurückgezogen, zuletzt wirkte sie im 2016 erschienenen Film „A path appears“ von Regisseurin Maro Chermayeff mit. Neben ihrer Familie liegt der Fokus der UNICEF-Sonderbotschafterin nun vor allem auf ihrem humanitären Engagement in Afrika, mit Hauptaugenmerk auf die Situation im Sudan. 

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