Lowlights: Mehr Volumen fürs Haar

Ihr Haar könnte mehr Volumen vertragen? Dann sind Lowlights das Richtige für Sie. Hier erfahren Sie alles über die Färbetechnik

Low Lights - Blake Lively

Blake Livelys Haare haben durch die Low Lights viel Volumen

Was sind Lowlights?

Highlights sind inzwischen jedem ein Begriff: Bei der beliebten Färbetechnik wird hellere Farbe auf einzelne Haarsträhnen aufgetragen. Dadurch werden die Haare aufgehellt, ohne dass der gesamte Haarschopf blondiert werden muss. Lowlights sind das Gegenteil: Hier werden dunklere Strähnchen gesetzt. Die Farbe ist nur etwas dunkler, als das Resthaar. So entsteht kein Streifenhörnchen-Look. Dank Lowlights bekommen die Haare optisch mehr Volumen und Fülle und wirken insgesamt sanfter. In unserem Haarsträhnen-Guide finden Sie weitere Techniken, wie beispielsweise Balayage, Spongelights und Babylights.

Wie häufig muss nachgefärbt werden?

Da die Lowlights nicht direkt am Ansatz aufgetragen werden und der Look natürlich wirkt, fällt es nicht auf, wenn die Farbe rauswächst. Damit die Haare ungestört wachsen  und die gesunde Haarstruktur erhalten bleibt , empfiehlt es sich allerdings, etwa drei Mal im Jahr zum Friseur zu gehen, um sich die Haare schneiden zu lassen. Bei Bedarf kann der Friseur die Farbe auffrischen. In der Regal vertragen die Lowlights ein bis zwei Mal im Jahr eine Auffrischung.

Welche Farbe sollte man wählen?

Damit der Farbunterschied nicht zu stark ist, sollte die Farbe nur etwa zwei bis drei Töne dunkler sein, als die Ausgangsfarbe. Sonst läuft man Gefahr, wie ein Streifenhörnchen auszusehen.

Für wen eignen sich Lowlights?

In feinem Haar wirken Lowlights am besten, da sie diesem mehr Fülle und Volumen verleihen. Die Färbetechnik eignet sich aber auch für diejenigen, die sich ihr Haar etwas dunkler wünschen, ohne es komplett zu färben.
Low Lights in der Sonne

In der Sonne kommen die Farbreflexe besonders gut zur Geltung


Kann man Lowlights selbst färben?

Würde man einen Friseur fragen, ob man Lowlights auch zu Hause färben kann, wäre die Antwort sicherlich nein. Wer allerdings schon Erfahrungen im Haare färben hat und sich die Technik zutraut, kann sich ruhig daran probieren. Sollte es eine Vollkatastrophe sein, können Sie schließlich immer noch zum Friseur gehen. Eine große Auswahl Colorationen finden Sie in der Drogerie. Achten Sie darauf, dass die Haarfarbe nicht viel dunkler ist, als das Ausgangshaar.

Das brauchen Sie:
So geht's:
  1. Lesen Sie die Packungsbeilage durch und bereiten Sie Ihr Haar gegebenenfalls für die Anwendung vor.
  2. Ziehen Sie die beigelegten Handschuhe und ein altes Shirt an und mischen Sie die Coloartion wie in der Anleitung angegeben.
  3. Teilen Sie Ihr Haar in mehrere Partien auf. Beginnen Sie mit dem Unterhaar. Tragen Sie die Farbe auf einzelne Strähnen auf. 
  4. Lassen Sie die Farbe nach Packungsangabe einwirken.
  5. Waschen Sie die Farbe nach der angegebenen Zeit aus und geben Sie etwas Kur in Ihr Haar.
  6. Waschen Sie die Haarkur aus.
  7. Fertig! Jetzt können die Haare geföhnt und gestylt werden.