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10 Fragen an Luísa Lión von Style Roulette

Mit über 121.000 Abonnenten auf Instagram ist Luísa Lión unbestreitbar eine feste Größe in der deutschen Fashion-Blogger-Szene. Im Interview erzählt die 26-Jährige von der Erfolgsgeschichte ihres Mode-Blogs.

Auch auf Youtube besitzt die Bloggerin fast 35.000 Abonennten
Auch auf Youtube besitzt die Bloggerin fast 35.000 Abonennten Auch auf Youtube besitzt die Bloggerin fast 35.000 Abonennten Style Roulette

Das Sweetheart unter den Fashion Bloggern

Luísa Lións 'Style Roulette' könnte man kurzerhand als deutschen Vorzeige-Fashion-Blog zusammenfassen: Feminine Looks, ansprechende Mood-Bilder und dazwischen Anekdoten aus dem scheinbar privilegierten Leben einer jungen Frau. Damit hätte man zweifelsfrei recht, würde der 26-Jährigen jedoch in keinem Fall gerecht werden. Luísa Lión füllt ihren Blog im Übermaß mit dem, was vielen anderen oft fehlt: echte Herzlichkeit, Demut vor den vielen treuen Fans und einer gehörigen Portion Selbstreflexion. In Blogbeiträgen, die oftmals den Umfang eines mittellangen Essays sprengen, schreibt die Wahl-Münchnerin durchaus auch kritisch über die Oberflächlichkeiten der Modebranche und offenbart ehrlich die Strukturen hinter Kooperationen. Ihre Follower, die nicht nur auffallend treu sind, sondern in ihrer Zahl auch stetig wachsen, spiegeln das Bild der charmanten Bloggerin. Im Interview erzählt uns Luísa Lión von ihrem Alltag als Mode-Bloggerin und verrät, welche Fashion-Investments ganz oben auf ihrer Wunschliste stehen.

Im Interview mit Luísa Lión von Style Roulette

Welche Faktoren machen einen guten Fashion Blog aus?

Authentizität. Wenn ich andere Blogs lese, möchte ich merken, dass die Blogger Spaß an der Sache haben! Dass sie auch bei Product Placements eine gute Story drum bauen – das versuche ich selbst auch immer. Blogger leben von Kooperationen, aber die müssen trotzdem spannend gestaltet sein. Außerdem sollten immer auch persönliche Posts vorhanden sein. Ich selbst versuche die Leser auf eine Reise in mein Leben und meine Erlebnisse mitzunehmen.

Was machen Sie am liebsten: Schreiben, stylen oder fotografieren?

Die Mischung macht's! Ich kann mir nicht vorstellen, nur zu schreiben. Was Fotos angeht: Da stehe ich ja meistens vor der Kamera und nicht dahinter, aber gemeinsame Shootings mit meinen Mädels machen immer großen Spaß, auch wenn es manchmal eine Herausforderung ist, Outfitwechsel in der Öffentlichkeit durchzuführen. Stylen ist aber mindestens genauso wichtig, ohne Styling keine Outfits und folglich keine Fotos und keine Posts!

Wie darf man sich den Alltag einer professionellen Bloggerin vorstellen?

Kein Tag ist wie der andere. In Wochen wie beispielsweise der Fashion Week ist es eine Herausforderung, Blog-Beiträge zu schreiben, da ich von einem Event zum nächsten flitze. Das macht riesen Spaß, ist aber anstrengender als es sich anhört. Ansonsten gibt es auch viele Dinge, von denen die Leser nichts mitbekommen: Steuern, Rechnungen, Bürokratie. Zwischendurch nehme ich Videos auf, schneide sie, schreibe Blogposts und gehe Fotos machen.

Nur wenigen deutschen Mode-Bloggern gelingt es, eine relevante Reichweite aufzubauen. Welche Faktoren spielen dafür eine Rolle?

Schwieriges Thema, ab einem gewissen Punkt geht das recht einfach, aber erstmal eine Leserschaft zu generieren, ist schwierig. Ich selbst habe in einer Zeit angefangen, als Bloggen noch nicht so üblich war. Ich würde versuchen, Content zu bringen, den die Leser gerne lesen. Werde dir darüber bewusst, worum es sich in deinem Blog drehen soll – welche Themen willst du behandeln und warum? Verwende die richtigen Hashtags oder connecte dich mit anderen Bloggern, nicht den Mut verlieren und auf jeden Fall dran bleiben!

Haben Sie einen Lieblings-Instagram-Filter?

Ich arbeite bei Instragram eigentlich immer nur mit Helligkeit – mein Tipp: die App Vsco!

Wie sieht der perfekte Instagram-Post aus?

Das Foto muss meine Aufmerksamkeit sofort auf sich ziehen. Entweder durch schöne Produkte oder ein herzliches Selfie. Ich mag helle Fotos. Oder auch Fotos von Orten, an die man sich in dem Moment am liebsten wünschen würde.

Was macht Ihren Style besonders?

Mein Style ist eine Mischung aus feminin und sportlich. Ich mache nicht jeden Trend mit nur weil er gerade in Mode ist, wenn er mir nicht passt oder gefällt. Ich versuche schon, mir treu zu bleiben und trotzdem Neues auszuprobieren.

Ohne welche Basics gehen Sie nicht auf Reisen?

Blazer oder Lederjacken sind immer in meinem Koffer zu finden. Die sind nämlich nicht nur praktisch falls es kühler wird, sondern können ein Outfit ganz easy aufwerten oder legerer machen. Außerdem ein Paar Ripped Jeans. T-Shirt, Sneaker, ein cooles Top und eine Lederjacke – und das Outfit steht. Am Abend einfach einen schicken Blazer drüber werfen und die Sneaker gegen Highheels austauschen - und das Party-Outfit ist fertig.

Als Fashion-Blogger geht es viel um Äußerlichkeiten. Auf welche Beauty-Produkte könnten Sie nicht mehr verzichten?

Mascara und Concealer. Gerade durch das viele Reisen sind die Schatten unter den Augen oftmals größer als erhofft, dann greife ich zu Concealer und überschminke die Müdigkeit. Mascara öffnet die Augen und macht gleich noch munterer. Ansonsten bin ich kein großer Beauty-Experte. Wenn ich nicht beruflich unterwegs bin oder mit den Mädels feiern gehe, bin ich oft wenig bis gar nicht geschminkt. Bei Events darf es dann aber auch gern etwas mehr sein!

Welche Fashion-Investments stehen noch auf Ihrer All-Time-Wish-List?

Ganz oben stehen die Studded Valentinos oder Overknees von Stuart Weitzman – mit denen liebäugele ich schon ganz lange. Vielleicht schenke ich sie mir dieses Jahr selbst zum Geburtstag.

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