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Königlicher Skandal: Die Queen entlässt Prinz Andrew

Die Meldungen um Prinz Andrew nehmen nicht ab: Seine Verwicklung in den Skandal um Jeffrey Eppstein haben zum Rücktritt des Royals geführt. So reagiert die Queen

Queen Elizabeth und Prinz Andrew in einer Kutsche
Die Queen genehmigte Prinz Andrews Rücktritt aus seinem Amt Foto: Getty Images

Prinz Andrew: Queen entlässt ihren Sohn

Seit Prinz Andrews Verstrickungen in den Skandal um Investmentbanker Jeffrey Epstein bekannt wurden, nimmt die Negativpresse um den Royal nicht mehr ab. Andrews Interview mit BBC, bei dem er Stellung zu den Vorwürfen nahm und die Wogen glätten wollte, konnte ihn nicht entlasten. Ganz im Gegenteil: Es wurden neue Fotobeweise öffentlich, die den Prinzen noch enger mit den Machenschaften Epsteins in Verbindung brachten.

Viele Experten hielten deshalb ein klares Statement aus dem Buckingham Palace für angebracht. Am Mittwochabend kam die offizielle Meldung, die Prinz Andrew selbst auf seinem Instagram-Account teilte. Dort hieß es: Mit sofortiger Wirkung zieht er sich aus seinem königlichen Amt bis auf Weiteres zurück. Er erklärte, dass die Freundschaft zu Epstein ein schlechtes Licht auf die Qualität der königlichen Arbeit seiner gesamten Familie geworfen habe. Der Bitte, seinen offiziellen Rücktritt zu akzeptieren, sei die Queen jetzt nachgekommen.

Zum Schluss teilt er nochmals seine Anteilnahme an die Opfer und deren Familien mit.

Jeffrey Eppstein Skandal - was geschah bisher

Im August 2019 war Investmentbanker Jeffrey Eppstein verhaftet und angeklagt worden. Er soll dutzende Minderjährige sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Seine enge Verbindung zu Donald Trump, Bill Clinton und auch Prinz Andrew rückten in den Fokus der Öffentlichkeit. Anfang August verstarb der verurteilte Investmentbanker im Gefängnis; die Todesursache, Suizid oder doch Mord, ist nach wie vor ungeklärt.

Der Vorwurf, der auch Prinz Andrew betrifft, die beiden Freunde hätten Arrangements mit jungen Mädchen gefeiert, ist bis dato noch nicht vollständig aufgeklärt - ebenso das Ausmaß und der Umfang der beteiligten Personen.