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Haarpflege

Juckende Kopfhaut: Die Ursachen und was tatsächlich gegen den Juckreiz hilft

Juckende Kopfhaut ist nicht nur am Schopf unangenehm, sondern lässt uns auch in der Öffentlichkeit die Schamesröte ins Gesicht treiben. Was die Ursachen sind und wie Sie juckender Kopfhaut ein Ende machen, erfahren Sie hier

Zwei Frauen auf der Straße
Juckende Kopfhaut verdirbt den Spaß - aber nur, wenn man nicht weiß, wie sie zu behandeln ist Getty Images

Juckende Kopfhaut ist ein lästiges Phänomen, das auch immer genau dann seinen großen Auftritt hat, wenn es am unpassendsten ist: beim Job-Interview, im Restaurant oder beim ersten Date mit der neuen Bekanntschaft. Die Gründe für juckende Kopfhaut sind dabei so vielfältig, dass man im ersten Moment vielleicht gar nicht darauf kommt. Wir erklären Ihnen die Ursachen für den Juckreiz auf dem Schopf und geben Ihnen Tipps an die Hand, mit denen Sie die Unannehmlichkeit schnell wieder in den Griff bekommen.

Ursachen für juckende Kopfhaut

Auf der Kopfhaut sprießt nicht nur unser Haar - neben den Haarwurzeln befinden sich auch Nervenenden, Immunabwehrzellen und Schweiß- und Talgdrüsen auf unserem Kopf. Der Ausschlag für eine Reizung kann sowohl von außen kommen als auch ein innerer Faktor sein. Das Sind die Hauptursachen für das Ungleichgewicht der Kopfhaut.

Das falsche Haarshampoo

Denken Sie mal zurück: Kann es sein, dass Sie seit ein paar Tagen ein neues Haarshampoo verwenden? Bingo! Juckende Kopfhaut wird meist von einem Bestandteil des Shampoos ausgelöst, der die Haut austrocknet. Vor allem Sulfate wie Sodium Lauryl, die für die Schaumbildung verantwortlich sind, greifen die fetthaltige Lipidschicht an und tragen sie mit jeder Haarwäsche weiter ab. Wechseln Sie das Shampoo bei nächster Gelegenheit und achten Sie in Zukunft verstärkt auf die Inhaltsstoffe. Besonders feuchtigkeitsspendend sind Urea, Weizenkeimköl, Linolsäure, Totes Meer Salz oder Avocado-Öl.

Die Hormone sind schuld

Es gibt zwei Ereignisse im Leben einer Frau, in denen die Kopfhaut aus oft unerklärlichem Grund anfängt zu jucken: Wechseljahre und Schwangerschaft. In den Wechseljahren wird die Haut im Allgemeinen trockener - auch die Kopfhaut. Mit den richtigen Pflegeprodukten bekommen Sie das Problem aber schnell wieder in den Griff. Auch während der Schwangerschaft kommt es immer wieder zu unangenehmen Juckreizen, die glücklicherweise nach der Entbindung wieder nachlassen.

Auch Stress kann der Auslöser sein

Erhöhter Stress führt dazu, dass der Körper mehr Cortisol ausschüttet. Cortisol ist ein Hormon, das die Vorgänge im Körper drosseln kann - so auch die Neubildung der Hautzellen. Vor allem am Kopf kommt es dadurch zu einem unangenehmen Juckreiz. Auch psychische Probleme schlagen sich auf die sensiblen Kopfhaut nieder. Reduzieren Sie Ihren Stress und verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Reinigungsprodukte, dann sollte die Überreizung schnell abklingen.

Hitze und Kälte

Vor allem in der kühlen Jahreszeit ist der Wechsel von Hitze und Kälte für juckende Kopfhaut verantwortlich. Die Heizungsluft trocknet aus - wenn dann noch die eisige Luft von draußen dazukommt, spielt die Haut verrückt. Gönnen Sie Ihrem Schopf in dieser Zeit eine regenerative Pause und waschen Sie das Haar am besten nicht täglich, und dann auch nur mit rückfettenden Produkten.

Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte

Wer schon alles probiert hat und immer noch unter juckender Kopfhaut leidet, kommt um einen Besuch beim Dermatologen nicht drum herum. Dieser kann feststellen, ob nicht doch eine Hauterkrankung hinter dem Problem steckt. Wer Neurodermitis hat, sollte regelmäßig Öl-Kuren verwenden und sein Haarshampoo, sobald ein passendes gefunden wurde, nicht regelmäßig wechseln. Bei einer Schuppenflechte gibt es in der Apotheke abgestimmte Produkte aus dem Bereich der Dermakosmetik, die der trockenen, juckenden Kopfhaut den Kampf ansagen.

Das hilft akut bei juckender Kopfhaut

1. Weniger häufig Haare waschen und die richtigen Produkte verwenden

Wer seine Haare täglich wäscht, tut seiner Kopfhaut nichts Gutes und muss früher oder später damit rechnen, dass diese anfängt zu rebellieren. Waschen Sie Ihr Haar, wenn möglich, jeden zweiten bis dritten Tag und verwenden Sie ein mildes Shampoo, das die Kopfhaut nicht austrocknet. Auch Babyshampoo kann manchmal die so sehr herbeigesehnte Linderung bringen.

2. Haare möglichst an der Luft trocknen lassen

Die heiße Luft des Föhns trocknet die Kopfhaut, zusätzlich zu heißem Wasser und Haarshampoo, ordentlich aus. Versuchen Sie, das Haar so lang wie möglich an der Luft trocknen zu lassen - zumindest im Sommer.

3. Kopfhautmassage

Ein schönes Ritual ist es, wenn Sie Ihrer Kopfhaut jeden Abend vorm Schlafengehen sanft massieren. Wenn Sie planen, das Haar am nächsten Morgen zu waschen, kann gern etwas Kokos-Öl für die Massage verwendet werden. Die kleine Streicheleinheit stimuliert die Kopfhaut und regt auch das Haarwachstum an. Besonders angenehm ist so eine Massage natürlich, wenn sie von jemand anderem ausgeführt wird ...

4. Scalp Treatment

Ob Kopfhautpeeling, -Serum oder -Maske: Die Beauty-Industrie hat sich viele Möglichkeiten überlegt, die Kopfhaut ganz besonders gut zu pflegen. Ein Kopfhautpeeling reinigt Haut und Haarwurzel, das Scalp Serum stärkt und vitalisiert und ein Kopfhautmaske spendet langfristig Feuchtigkeit und sollte ruhig etwas länger auf der Kopfhaut verharren.

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