Horoskop

Jahreshoroskop 2021: Fische

Jahreshoroskop 2021 Fische
Das große Jahreshoroskop 2021 für das Sternzeichen Fische Foto: Dominica Zaborowski

Würde man Ihr Sternzeichen malen, dann auf jeden Fall in Aquarell. Leicht, zart, durchscheinend, in zarten Pastelltönen. Sicher kein schwerer Ölschinken mit zentimeterdicken Farbschichten. Das passende Motiv? Ein leise plätscherndes Wildbächlein könnte es sein, munter und heiter, so wie Sie es meistens sind. Sollte selbst Ihnen das eine Spur zu viel Romantikkitsch sein, machen wir halt einen ausgewachsenen Fluss daraus, keinen reißenden Strom, aber zumindest einen langen, ruhigen. Passt für Sie? Gut! Warum aus

Flugzeugen springen oder ungesichert Felswände hochklettern, wenn Sie auch ohne solche Sperenzchen zufrieden sind mit Ihrem Leben? Und kommt Ihnen mitunter die knallharte Realität in die Quere, tauchen Sie einfach ab. Ihre kleinen Fluchten sind am liebsten Traumwelten, es dürfen auch richtig große Hollywoodträume sein. Je schmachtfetziger, desto besser. „Vom Winde verweht“, „Titanic“, „The Way We Were“, drei Packungen Kleenex und eine extragroße Portion „Ben & Jerry’s Chocolate Cookie Dough“ – das ganze Programm. Da müssen sie leider durch, die Männer an Ihren Seiten!

So könnte es unbeschwert weitergehen, aber die Sterne haben sich in einer konzertierten Aktion dazu verabredet, mal ein bisschen Ihr Ego zu boosten. Karmaplanet Saturn, dem Sie als Esoterik-Aficionada sowieso nahestehen, kümmert sich väterlich um Ihre Aura und Ihr Selbstbewusstsein, Neptun pusht verborgene Talente, Jupiter steuert das Glück bei, und der Mond lenkt die Emotionen in die richtigen Umlaufbahnen. Warum das gerade bei Fischen nötig ist?

Weil es sich bereits bis ins Universum herumgesprochen hat, dass Ihre Gutmütigkeit und Ihr großes Herz zuweilen von den verschiedensten Halunken auf Erden ausgenutzt wird. Und da wundern sich Ihre Mitmenschen noch, warum Sie manchmal ausweichen, so schwer zu fassen sind. Aus Selbstschutz natürlich undAngst vor weiteren Enttäuschungen. Doch nicht jeder Rückzug hat bei Ihnen eine tiefere Bedeutung.

Das machen Sie im März und im Sommer Ihrem Partner unmissverständlich klar. Er soll sich mal nicht so mimosig (eigentlich Ihre Rolle) anstellen, Freiraum bedeutet nicht gleich Krise, Sie wollen keine Trennung, Sie wollen einfach nur mal in Ruhe „Gilmore Girls“ gucken. Und zitieren den Maler Albert Oehlen, der ewig deutungssüchtigen Kritikern entgegnete: „Wenn kein Weiß mehr da ist, wird eben mit Gelb weitergemalt.“ Sie sagen jetzt öfter Ihre Meinung und stellen erfreut fest: Wenn man sich ein paar Mal traut, sich zu öffnen, wächst das Selbstvertrauen ganz von allein.

Das merken auch die Solistinnen: Nach einigen wenig Erfolg versprechenden Jahren fühlen Sie sich im Herbst wie die Bachelorette. Sie haben die Qual der Wahl und geben am Ende demjenigen die Rose, der nicht nur nett, sondern aufrichtig an Ihnen interessiert ist. Sie können kaum glauben, dass das wirklich Sie sind.

Fische trauen dem Glück ja selten. Dürfen Sie aber. Im Job kommen Sie mehr aus der Deckung, geben Ihre Zurückhaltung auf. Mit sichtbarem Erfolg: Die Projekte gehen Ihnen leicht von der Hand, im Frühjahr werden Ihre Qualitäten endlich honoriert. Sie werden nicht mehr so leicht übergangen, jemand mit Einfluss (in dem Fall nicht die Sterne) möchte Sie fördern. Was immer das heißt: Lassen Sie es zu! Erst mal! Und der Rest? Normalerweise fällt es Ihnen schwer, Vorsätze in die Tat umzusetzen. Die Sonne verhilft zu mehr Disziplin. Sie gehen ausreichend an die frische Luft, sind ausgeschlafen, fit und voller Energie.

Nur ein klitzekleiner Dämpfer, bevor Sie zu übermütig werden: Im September sollten Sie „Ben & Jerry’s“ gegen eine Salad Bowl eintauschen. Ja, heulen Sie nur! Aber das täten Sie ja sowieso, sobald Robert Redford auf dem Bildschirm erscheint. Aber sonst: Fügen wir dem Aquarell ein leuchtendes Sonnengelb hinzu.