Intervall-Diät: So geht das Fasten auf Zeit

Intervall-Diät, Intervallfasten, intermittierendes Fasten – viele Namen für eine Ernährungsweise, die das Essen nur  in einem bestimmten Zeitraum erlaubt. Alles zur aktuellen Trend-Diät, inklusive Ablaufplan
 

Was gibt es Schöneres als den Tag mit einem frischen Smoothie zu beginnen?

Was gibt es Schöneres als den Tag mit einem frischen Smoothie zu beginnen?

Was ist die Intervall-Diät?
24-Stunden-Diät
Die 24-Stunden-Diät

An einem Tag bis zu zwei Kilo abnehmen - so geht's


Bei der Intervall-Diät geht es darum, in einem bestimmten Zeitraum zu essen und die restliche Zeit zu fasten. Da Sie dabei im Grunde auf keinerlei Lebensmittel verzichten müssen, gehört das Intervallfasten zu einem der gesündesten Wege, Gewicht zu verlieren, und gleichzeitig dem Körper auch noch etwas Gutes zu tun. Denn unser Körper kann in der Fastenzeit die Energie beispielsweise zur Zellerneuerung verwenden, und muss nicht stetig an der Verdauung arbeiten, die viel Kraft in Anspruch nimmt. Außerdem sind wir biologisch so aufgestellt, dass wir gut und gerne für eine gewisse Zeitspanne auf Nahrung verzichten können. Das ständige und in Massen verfügbare Essen ist eine Erscheinung, die mit der Wohlstandsgesellschaft einhergeht – aber nicht sonderlich förderlich für unser Wohlbefinden ist.
 

Welche Methoden gibt es?

 
Vor allem zwei Methoden der Intervall-Diät konnten sich in den letzten Jahren durchsetzen – die 16:8- und 5:2-Methode: 
 
Die 5:2-Diät
Bei der 5:2-Methode wird an fünf Tagen in der Woche ganz normal gegessen, wohingegen die verbleibenden zwei Tage lediglich nur 500 Kalorien (bei Frauen) zu sich genommen werden sollen. Hierbei können Sie die Fastentage frei einteilen. Wer gerne am Wochenende schlemmt, sollte deshalb die Wochentage zum Essensverzicht wählen. Wer befürchtet, weniger leistungsfähig bei der Arbeit oder im Alltag zu sein, nimmt lieber das Wochenende. Empfehlenswert ist es, die Regelungen stringent einzuhalten. Unser Tipp: Damit die kalorienreduzierten Tage leichter zu überstehen sind, sollten Sie möglichst viele Proteine wie Fisch, Fleisch, Quinoa oder Milchprodukte zu sich nehmen. Die sättigen wesentlich länger als Kohlenhydrate.
 
Die 16:8-Diät
Sie ist die beliebteste Form der Intervall-Diät, die 16:8-Methode. Ihnen bleiben acht Stunden am Tag, an denen Sie alles essen dürfen, auf was Sie Lust verspüren. Die restlichen 16 Stunden gehören dem Fasten. Wann genau Sie essen und verzichten möchten, steht Ihnen frei. Ein bewährtes, effektives Zeitreglement ist jedoch ein spätes Frühstück einzunehmen und das Abendessen auf 17 Uhr vorzuziehen, was der Verdauung zugutekommt – und letztlich auch dem Schlaf. Wem dabei nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch der Abnehmerfolg wichtig ist, sollte unbedingt auf eine ausgewogene Ernährung achten. Viel Obst und Gemüse und eine proteinreiche, leicht bekömmliche Kost sollten deshalb den Großteil der Nahrung ausmachen. Zum Schluss noch ausreichend Bewegung und der Stoffwechsel wird maximal angekurbelt.

Energiespender: Bananenbrot mit Nüssen verfeinert

Energiespender: Bananenbrot mit Nüssen verfeinert

Regeln der 16:8-Methode im Überblick

 Hier geht es zur Alkaline-Diät >>>


Intervallfasten-Plan


Um Ihnen den Start in das Fasten auf Zeit zu vereinfachen, haben wir für Sie einen Intervall-Diät-Plan für die 16:8-Methode erstellt, der die wichtigsten Tagesetappen bereithält:
 
Smoothie Time! Hier: Beeren-Smoothie mit der Superfood-Mischung "Forever Beautiful" von Your Super

Smoothie Time! Hier: Beeren-Smoothie mit der Superfood-Mischung "Forever Beautiful" von Your Super


Für wen intermittierendes Fasten geeignet ist


Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene intervallfasten. Vor allem für Menschen, die gerne an Gewicht verlieren möchten und/oder einer speziellen Ernährungsweise wie Low Carb nachgehen, ist dies eine bewährte Form, da sie auf nichts verzichten müssen. Auch Sportler profitieren von der Intervall-Diät und können vor allem an physischer Form gewinnen.

Darauf verzichten sollten dringlichst Schwangere oder stillende Frauen,. Ebenso Kinder und Jugendliche, da sich diese noch in der Wachstumsphase befinden. Bei chronischen Erkrankungen oder bei Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind, sind die Fastenzeiten auch nicht sinnvoll. 

Generell sollten immer im Vorhinein mit dem Arzt mögliche Risiken geklärt und ein genauer Ablauf besprochen werden.