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Herzenssache: Warum immer mehr Frauen einen Herzinfarkt bekommen und wie sie sich davor schützen

Lange galt der Herzinfarkt als Männersache. Heute erleiden ihn zunehmend Frauen. Erfahren Sie, welche Warnzeichen ernst zu nehmen sind, welche Rolle der richtige Sport spielt und warum Schokolade präventiv wirkt

Herzinfarkt bei Frauen ist keine Seltenheit
Immer häufiger bekommen Frauen einen Herzinfrakt- woran liegt das? iStock

Herzinfarkt- warum viele die Anzeichen übersehen

Über ihre Rückenbeschwerden hatte sich Lisa Petersen keine besonderen Gedanken gemacht. Nach langem Sitzen schmerzte seit Monaten ein Lendenwirbel kurz über dem Kreuzbein, so zumindest vermutete sie. Die 52-jährige Controllerin bei einer Berliner Bank schob die immer wieder auftretenden Beschwerden auf ihre endlosen Arbeitsstunden im Sitzen, wenn mal wieder ein Quartalsabschluss fällig war. Vor einem Jahr noch teilte sie sich diese Aufgabe mit drei Kollegen. Nach einer Restrukturierung erledigte sie den Job nun alleine. Mit ihrem Mann pflegte sie zu scherzen, die drei Mitarbeiter ihrer Abteilung hießen jetzt „me“, „myself“ und „I“.

Doch eines Morgens brach Petersen unvermittelt im Bad zusammen. „Ein starker Schmerz ballte sich um mein Herz, es fühlte sich an, als hätte meine letzte Stunde geschlagen“, erinnert sie sich später. Gerade noch spürte sie einen Blitz, der ihren Körper traf, dann verlor sie das Bewusstsein. Ihr Mann alarmierte den Notarzt, begann sofort mit einer Herzmassage. Der Notarzt traf nach einer halben Stunde ein. Er vermutete, dass Lisa Petersen einen Herzinfarkt erlitten hatte. Das Glück im Unglück für die Bankerin: Sie wohnte in unmittelbarer Nähe eines Krankenhauses mit einem Katheterlabor. Eineinhalb Stunden nach dem Infarkt dehnte ein Kardiologe die verschlossene Herzarterie mit einem Katheter auf und setzte einen Stent. Die Wege vom Herzinfarkt zur Rettung sind in Berlin meist kurz.

„Hätte sie weit entfernt auf dem Land gelebt, irgendwo in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, wäre sie nicht so schnell versorgt worden“, sagt DR. Natascha Hess, niedergelassene Kardiologin in Berlin und Werder bei Potsdam. Die Todesrate nach einem Herzinfarkt sei in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg am höchsten. Die auf Herzmedizin für Frauen spezialisierte Expertin weiß, dass viele Frauen mit einem Herzinfarkt mit Verzögerung in die Notfallambulanz gebracht werden. Während bei Männern mit linksseitigen, in den Arm ausstrahlenden Schmerzen und Kollaps jeder automatisch an einen Infarkt denkt, im besten Fall eine Herzmassage beginnt und rasch den Notarzt ruft, ist dies bei Frauen nicht der Fall.

Nicht nur Männer bekommen einen Herzinfarkt

Die Anzeichen eines Infarkts, wie Schmerzen im Rücken und Bauch, Abgeschlagenheit oder auch ein Zusammenbruch, deuten sie selbst fälschlicherweise als Schwäche, Kreislaufprobleme oder etwas anderes Harmloses. „Da geht wertvolle Zeit verloren, bevor die Rettungskette in Gang gesetzt wird“, weiß Prof. DR. Melchior Seyfarth, Direktor der Klinik für Kardiologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal. Er hat die Unterschiede von Frauen und Männern in der Herzmedizin erforscht: „Grönemeyer singt ‚Männer kriegen ’nen Herzinfarkt‘, dabei bekommen Frauen ihn genauso. Nur haben wir das immer noch nicht verinnerlicht.“ Jedes Jahr sterben annähernd genauso viele Frauen wie Männer an einer Herzkrankheit. Addiert man die Todesfälle für die drei häufigsten Herzdiagnosen, nämlich Durchblutungsstörung des Herzens, Herzschwäche und Infarkt, kommen Männer laut Statistischem Bundesamt auf 19 Prozent der gesamten Todesfälle und Frauen auf 18,3 Prozent. Das ist mit Abstand die häufigste Todesart. Zum Vergleich: Nur 3,8 Prozent aller Frauen sterben an Brustkrebs.

„Dennoch haben Frauen weitaus mehr Angst vor Brustkrebs als vor einer Herzerkrankung“, sagt DR. Natascha Hess. Dass weniger Frauen als Männer in die Notfallambulanzen kommen, liegt auch an einem besonderen Umstand: „Frauen schildern ihre Symptome anders als Männer, manchmal unspezifischer“, so Seyfarth. Rückenschmerzen wie bei Lisa Petersen oder Erschöpfung sind Warnsignale. „Aber die meisten Frauen, die voll im Leben stehen, fühlen sich auch mal abgeschlagen und müde durch Job und Familie“, berichtet der Mediziner. Wer denkt da gleich an eine Herzkrankheit? Ebenso würden nicht alle Ärzte sofort an einen Infarkt denken, wenn sie notfallmäßig zu einer Frau mit diesen unspezifischen Krankheitszeichen gerufen werden. Auch hier verzögere sich der Moment, wo eine Frau ins richtige Klinikum käme. Frauen neigen zudem generell dazu, die Gesundheit ihres Mannes ernster zu nehmen als ihre eigene. Ohnehin sind Frauen wie Männer große Verdränger, wenn es um Krankheiten geht. Betroffen sind immer nur die anderen.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass wir das Risiko des Nachbarn, eine Herzkrankheit zu entwickeln, um 20 Prozent höher einschätzen als unser eigenes Risiko. Und zwar völlig unabhängig von jeglichen Risikofaktoren. Stress gilt neben Bewegungsarmut, Rauchen, Übergewicht, Diabetes sowie einer genetischen Belastung durch einen nahen Verwandten, der eine Herzkrankheit hatte, als ein Risiko, einen Infarkt zu erleiden.

Stress ist häufig der Auslöser

Der moderne Lifestyle gaukelt einem aber geradezu vor, dass nur die gestresste Frau eine erfolgreiche Frau sein kann. Undenkbar, dass eine Anwältin, PR-Expertin oder Unternehmerin in der Lebensmitte auf der abendlichen Vernissage im Kreis ihrer Freundinnen erzählt, sie habe keinen Druck. Wenn alle von ihren grandiosen Terminen und Verpflichtungen erzählen und die Fotos auf Instagram einen vollen Terminkalender dokumentieren, gerät die entschleunigte Frau ins Hintertreffen. Lieber schnell noch eine Hochzeit am Gardasee, zurück über Augsburg, um die hilfebedürftige Mutter zu treffen und die Pläne für Bankvollmacht und Patientenverfügung abzustimmen.

Beschwerden, die sich leise melden, finden hier kaum Resonanz. Das Ziehen im Rücken kommt eher von der Klimaanlage im Flugzeug als von einer koronaren Herzerkrankung. In der Lebensmitte sind Frauen ebenfalls von einem rätselhaften Phänomen betroffen, dem Broken- Heart-Syndrom. Die stressbedingte Herzerkrankung kann zu Beschwerden führen, die einem Herzinfarkt ähneln. Die Betroffenen müssen sofort ins Krankenhaus. Allerdings finden sich dort nicht die typischen Anzeichen einer Herzerkrankung wie eine Veränderung oder Verstopfung der Blutgefäße. „Vielmehr führt die oft sehr belastende Situation zu einer Verkrampfung aller Herzkranzgefäße, die sich auf den Herzmuskel wie ein Herzinfarkt auswirken, obwohl Ablagerungen in den Gefäßen nicht nachzuweisen sind“, erklärt Dr. Seyfarth. „Bei dieser Erkrankung gibt es noch viele offene Fragen“, sagt auch Vera Regitz-Zagrosek, Leiterin des Instituts für Geschlechterforschung an der Berliner Charité.

Was hat ein gebrochenes Herz mit Herzinfarkt zu tun?

Mediziner der Universität Zürich haben 2015 die Daten von 1750 Patienten aus ganz Europa und den USA mit einem Broken- Heart-Syndrom analysiert. Ihr Fazit: Rund 90 Prozent aller Betroffenen sind Frauen, nur zehn Prozent Männer. Als Ursache der Krankheit gilt großer Stress. Dieser schädigt, wenn er länger andauert, den Körper auf verschiedenen Ebenen. Bei schwer belastenden oder traumatischen Ereignissen schießen die Stresshormone Adrenalin und Cortisol durch den Körper. Puls, Blutdruck und Atmung beschleunigen sich, um uns für die Flucht-oder-Kampf-Reaktion bereit zu machen. Eine solche Stressreaktion ist überlebenswichtig, etwa bei einem Autounfall. Ist die bedrohliche Situation vorüber, sinkt normalerweise das Stresslevel. Der Stoffwechsel kann sich beruhigen. Langsam werden Cortisol und Adrenalin abgebaut. Doch nach schweren biografischen Ereignissen, wie dem Tod des Partners, eines Kindes oder einer Trennung, können sich Betroffene manchmal nicht beruhigen. Chronischer Stress ist aber Gift für den Körper.

Dauerhaft hoher Puls und Blutdruck, eine flache Atmung sowie ein schädlicher Hormoncocktail im Körper belasten Arterien, Muskeln und Organe. So wie bei Adriana Müller, einer Pflegedienstleiterin aus Herford. Die 48-Jährige lebt seit 15 Jahren mit ihrem Mann zusammen, die beiden Kinder gehen noch zur Schule. Unvermittelt zerbricht das Glück der Familie, als ihr Mann gesteht, er habe sich neu verliebt und seine Partnerin erwarte ein Kind von ihm. Für die Frau ein Schock. Adriana Müller kann die beiden für sie unfassbaren Nachrichten nicht verarbeiten. Sie leidet nachts unter Herzrhythmusstörungen – es scheint, ihr Herz gerate ins Stolpern.

Auf Raten einer Freundin holt sie sich psychologische Hilfe. Erst nach monatelanger Behandlung bei einer Psychologin erkennt sie, dass ihre Liebe schon länger erkaltet war. Nie hatte das Paar grundsätzlich über die Unzufriedenheit in der Familie, die ständig schwelenden Konflikte gesprochen oder sie gelöst. Ihren Mann erlebte Adriana Müller als gereizten, unterkühlten und manchmal aggressiven Menschen, vor dessen Wutausbrüchen sie gelegentlich sogar Angst hatte. Langsam macht sich bei der Frau die Erkenntnis breit, dass sie ohne ihren Mann ein glücklicheres Leben führen kann.

Gesund & Fit

Prof. Dr. Melchior Seyfarth über die wichtige Rolle des richtigen Sportprogramms

MADAME: Frauen trainieren anders als Männer, machen eher sanfte Sportarten wie Yoga oder Pilates. Was bringt das fürs Herz?

Prof. Dr. Seyfarth: Das kommt auf die Intensität an. Es gibt natürlich Power-Yoga, aber meist ist diese Art von Sport ja langsamer, eher für die Stärkung der Rumpfmuskulatur und vor allem zur Entspannung.

MADAME: Was ist denn ein gutes Training für das Herz?

Prof. Dr. Seyfarth: Das Optimale für das Herz- Kreislauf-System ist ein zwar anstrengendes, aber immer noch mittleres Training, bei dem der Puls eine halbe Stunde auf 110 hochgeht und da bleibt. Es ist fast so, dass es gut ist, wenn es einem Ambitionierten zu langsam vorkommt. Also Zumba oder Laufen, allerdings nicht am Limit. Wer dies regelmäßig dreimal die Woche macht, hat dann natürlich auch mehr Kondition, und der Puls bleibt ruhiger.

MADAME: Warum machen so wenig Frauen Sport für ihr Herz, obwohl sie ihr Risiko dadurch doch positiv beeinflussen können?

Prof. Dr. Seyfarth: Frauen muten sich oft zu viel zu in der Kombination aus Job, Familie und Hausarbeit. Dann wollen sie lieber beim Sport relaxen. Wir handeln oft irrational, es ist ein großer Unterschied zwischen dem, was wir sollten, und dem, was wir wirklich machen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Männer.

Mit Sport und gesunder Ernährung sagen Sie dem Infarkt den Kampf an

Bei den meisten Herzerkrankungen, wie einem überstandenen Infarkt, benötigen Frauen neben der dringend notwendigen medikamentösen Therapie mit Aspirin, cholesterinsenkenden Statinen sowie modernen Gerinnungshemmern auch eine gezieltere Ernährung, Ausdauertraining und regelmäßige Entspannung. Im Einzelfall kann auch eine psychologische Betreuung helfen. Beim Sport werden nach einem Infarkt Gruppen angeboten, bei denen ein Arzt darauf achtet, dass das Herz gefordert, aber nicht überlastet wird. Gesunde Frauen sollten sich mehr auspowern beim Sport.

„Frauen sollten Ausdauertrainings wie Schwimmen, Laufen und Fahrradfahren bevorzugen“, rät DR. Hess. Das bringt viel fürs Herz-Kreislauf-System. Um dieses dauerhaft zu trainieren, sollten sich Frauen dreimal pro Woche eine halbe Stunde auspowern. „Nur wer sich über den Puls kontrolliert, hat sein Cardiotraining richtig absolviert“, so DR. Natascha Hess. Bei einigen liegt der Wert bei 110, bei anderen bei 130 Herzschlägen pro Minute, je nach Gesundheit und Trainingszustand. Personal Trainer können hier helfen, den optimalen Bereich zu fi nden. Fitnessbänder, Geräte mit Pulsmessern oder Pulsuhren machen es heute leicht, danach selbst im richtigen Pulsbereich Sport zu treiben. Sie selbst geht abends nach der Praxis dreimal pro Woche aufs Rad oder einen Crosstrainer, „auch wenn ich eigentlich schon ziemlich müde bin. Ich weiß, es tut mir gut.“

Ohne Disziplin ginge es nicht, sagt die Ärztin. Genau daran jedoch mangelt es gewaltig. Die Zahlen sind ernüchternd. Nach einem Herzinfarkt gehen Männer wie Frauen in eine Reha und bekommen eine Herzsportgruppe von der Krankenkasse bezahlt. Hier bewegen sie sich regelmäßig nach Anleitung – aber nicht länger als sechs bis neun Monate. „Dann stellen sie fest: Es geht mir wieder gut!“ und hören auf, sagt Prof. Dr. Melchior Seyfarth. Nur zehn Prozent aller Männer und Frauen mit Herzinfarkt trainieren dauerhaft. Frauen sind in der Prävention besser und ernähren sich gesünder als Männer. Aber das war es auch schon. Die gute Nachricht ist: Frauen und Männer erhalten in der Klinik gleich gute Therapien. Ob Katheterbehandlungen, Stents oder Herzmedikamente: Die Überlebenszahlen sind vergleichbar. Männer bekommen ihren Infarkt zehn Jahre früher, also ab Mitte 40 oder 50. Frauen, deren Gefäße durch ihr Östrogen vor Herzkrankheiten bis zum Absinken des Hormonspiegels geschützt sind, etwa ab dem 60. Lebensjahr. Wer sein Herzrisiko kennt, kann frühzeitig durch LebensstilÄnderungen positiv darauf einwirken. Wichtig ist beispielsweise der regelmäßige Gesundheitscheck.

Jährlicher Checkup ist Pflicht!

Es gilt die Empfehlung, dass Gesunde ab 35 einmal im Jahr zu einem allgemeinen Check-up zu ihrem Hausarzt gehen, um wesentliche Blutwerte sowie den Blutdruck feststellen zu lassen. Sind alle Werte gut, reicht das schon. Bestimmte Gruppen von Frauen haben jedoch ein höheres Risiko: solche, die in der Familie Eltern mit einem frühen Herzinfarkt haben. Alle Diabetikerinnen. Alle, die einen Body-Mass- Index von mehr als 24 haben, und generell Übergewichtige. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle (siehe Kasten). Rote Bete etwa senkt den Blutdruck, Leinöl mit seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren wirkt Entzündungen entgegen. Eine mediterrane Ernährung, Sport, Rauchstopp, Entspannung und, wenn nötig, der Einsatz von Medikamenten zur Prävention können helfen, eine Herzerkrankung erst gar nicht entstehen zu lassen. Wie gut, dass Frauen in Sachen gesunde Ernährung unschlagbar sind: Im Gegensatz zu Männern nehmen sie Ratschläge ernst – und setzen sie auch um.

Heartfood kann das Herzinfarktrisiko senken
Bestimmtes Gemüse, Schokolade und auch Olivenöl können das Risiko eines Herzinfarkts verkleinern iStock

Heartfood

Wer das Richtige isst, schützt sein Herz und senkt das Infarktrisiko

  • Rote Bete

Rote Bete und rote-Bete-Saft enthalten, wie bestimmte grüne Blattgemüse, Nitrate, die den Blutdruck im Körper senken. Das Gemüse wird im Körper zu Stickstoff Monoxid umgewandelt. Der Stoff weitet die Gefäße und entspannt sie dadurch. Das Blut fließt langsamer, der Druck sinkt, die Gefäße werden geschont.

  • Walnüsse

Eine Walnuss-Studie über vier Wochen, bei der Probenden zehn Walnüsse pro tag verzehrten (ca. 50 Gramm), kam zu dem Schluss, dass bereits nach den wenigen Wochen die Innenauskleidung der Gefäße deutlich verbessert war. Die Gefäße wurden geschmeidiger.

  • Dunkle Schokolade

Halbbittere und bittere Schokolade mit einem Kakaoanteil von 55 Prozent (oder mehr) enthält viele Flavanole. Die haben eine schonende Wirkung auf das Herz. Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam hat eine Studie mit 19 375 Probanden veröffentlicht, die auf einen nutzen von Schokolade zur Verhinderung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen hindeutet. insgesamt hatten sich 39 Prozent weniger Herzinfarkte oder Schlaganfälle bei dem Viertel der Studienteilnehmer ereignet, das den größten Schokoladenkonsum (durchschnittlich 7,5 Gramm pro tag) aufwies.

  • Soja und Tofu

Die sekundären Pflanzenstoffe in Soja, die Isoflavone, ähneln dem natürlichen Östrogen und senken das Risiko von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen. Sie verhindern Ablagerungen in den Arterien (Arteriosklerose) und senken den Blutdruck. Bekannt ist, dass in asiatischen Ländern, in denen viel Soja gegessen wird, tatsächlich wenige Patienten an Herz- und Kreislauf-Erkrankungen leiden.

  • Grüner Tee

Grüner Tee enthält sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole). Sie wirken antientzündlich und halten die Gefäße flexibel. neben einem Schutz vor herzerkrankungen weiß man auch um seinen Schutz vor diversen Krebsarten.

  • Grüne Blattgemüse

Fenchel, Mangold und Blattspinat enthalten viele Nitrate, die den Blutdruck senken. Die Gefäße werden flexibel gehalten. außerdem haben sie sehr wenig Kalorien. ein grüner Smoothie, der eine Mittagsmahlzeit ersetzt, hält schlank und schützt das Herz.

  • Fruchtiges Olivenöl

Je fruchtiger und grüner ein Olivenöl, desto höher ist der anteil an sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden. Olivenöl enthält wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren), die schützende Wirkungen auf die Arterien und den Herzmuskel haben.

Dieser Artikel stammt von Ulrike Bartholomäus und ist erstmalig in der MADAME-Ausgabe 10/18 erschienen.

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