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Haare färben

Haare färben in der Schwangerschaft: Das müssen Sie wissen

Viele Frauen sind beim Thema Haare Färben in der Schwangerschaft unsicher: Die Angst, dem Ungeborenen zu schaden ist groß. MADAME.de erklärt, welche Risiken es beim Colorieren gibt und wie die Alternativen zu chemischen Produkten lauten

Frau bekommt die Haare gefärbt
Haare färben in der Schwangerschaft: Das müssen Sie wissen iStock

Haare färben in der Schwangerschaft: Risiken

Gerade bei werdenden Müttern, die sich in der Anfangsphase der Schwangerschaft befinden, ist die Unsicherheit über das Haare färben sehr hoch. Kein Wunder, die Gefahr, dem Ungeborenen unter Umständen in der Entwicklung zu schaden, ist groß und bereitet vielen Sorge. Umso wichtiger, schnell zu klären, inwiefern das Colorieren mit chemischen Produkten überhaupt sinnvoll ist und welchen Risiken man sich und dem Baby aussetzt.

In den chemischen Haarfärbemitteln, den sogenannten Oxidationshaarfarben, sind aromatische Amine enthalten, die in Deutschland nur bis zu zwei Prozent und in Verbindung mit Kupplersubstanzen in dem Produkt enthalten sein dürfen. Ohne die besagten Kupplersubstanzen können die Ammoniak-Abwandlungen Allergien auslösen und - im schlimmsten Fall - das Erbgut schädigen. In der Bundesrepublik werden jedoch die Mittel gut kontrolliert, sodass vor allem bei ausländischen Colorationen Vorsicht geboten ist - eine gesundheitliche Gefahr besteht dann aber nicht nur bei Schwangeren, sondern auch bei allen anderen Verbrauchern.

Auch wenn grundsätzlich erstmal nicht von einer akuten Gefahr beim Haare färben in der Schwangerschaft ausgegangen werden muss, so kann es durchaus beim Langzeit-Colorieren vorkommen, dass über die Kopfhaut chemische Substanzen in den mütterlichen Blutkreislauf gelangen. Bislang gibt es jedoch noch keine fundierten Studien, ob das Färben in der Schwangerschaft gefährlich für das Kind ist oder nicht. Ein gewisses Risiko ist jedoch vorhanden, weshalb Experten dazu raten, den Friseurbesuch auf einen Haarschnitt zu beschränken.

In der Schwangerschaft Haare blondieren

Eine der beliebtesten Methoden, um den Haaren neues Leben einzuhauchen, ist das Blondieren. Da mit aggressiven Bleichmitteln gearbeitet wird, ist auch hier Vorsicht geboten. Ein aufklärendes Gespräch mit dem Frauenarzt und Friseur sind deshalb sinnvoll.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte die Mähne nicht vollends färben, sondern nur mit Strähnen arbeiten. Die Farbe wird hier immer mit etwas Abstand zur Kopfhaut aufgetragen - auf das gewohnt erblondete Haar muss also nicht zwangsläufig verzichtet werden.

Alternativen zum Haare färben in der Schwangerschaft

Wer dem Kindeswohl zuliebe lieber auf klassische Färbemittel verzichten möchte, kann auch mit anderen Alternativen die Haare ganz einfach farblich verändern. Die besten Möglichkeiten auf einen Blick:

  • Haare tönen

Tönungen sind, von der Zusammensetzung her, mit Haarkuren vergleichbar und deshalb eine tolle Alternative. Auch mit Pflanzenfarben sind Varianten in der Drogerie oder im Fachhandel für Friseurbedarf erhältlich, die zum Beispiel mit Henna hergestellt wurden. Zwei Dinge gibt es jedoch zu beachten: Klären Sie vorab, ob Sie gegen die Anwendung allergisch reagieren. Hierfür kann 48 Stunden im Voraus etwas Farbe im Nacken oder hinter dem Ohr aufgetragen werden. Sollte ein Hautausschlag oder Juckreiz entstehen, ist von dem Tönungsprozess abzuraten. Zweitens: Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre Haarfarbe nur dunkler, nie heller, tönen können.

  • Strähnchen-Techniken

Ob Balayage, Ombre oder die klassischen Foliensträhnen: Als Alternative zur "richtigen" Coloration sind die Techniken besonders gut geeignet, da sie nicht am Haaransatz angesetzt werden.

  • Ansatz kaschieren

Wer vollends auf die Behandlungen beim Friseur verzichten will, kann sich auch mittels Trockenshampoos und Colorsprays behelfen, um den Ansatz zu kaschieren. Weitere Informationen finden Sie hier!

Haare färben in der Schwangerschaft - ja oder nein?

Da Mediziner und Experten bis dato noch keine fundierten Ergebnisse über mögliche Risiken in Sachen Haare färben in der Schwangerschaft veröffentlicht haben, bleibt es jeder Schwangeren selbst überlassen, ob sie sich der potenziellen Gefahr, dem Kind zu schaden, aussetzen möchte oder nicht. Wer ganz sicher sein will und auf Eitelkeiten innerhalb der zehn Monate verzichten kann, sollte gänzlich das Colorieren aufgeben. Zudem gibt es sinnvolle Alternativen zur Überbrückung .

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