Gesundheit

Haarausfall in den Wechseljahren: Das hilft wirklich

Leiden Sie auch unter Haarausfall in den Wechseljahren? Das muss nicht sein. MADAME.de präsentiert die besten Tipps und Hausmittel

Frau bürstet sich die Haare
Haarausfall in den Wechseljahren: Das hilft wirklich iStock

Was hilft gegen Haarausfall in den Wechseljahren?

Haarausfall gehört in den Wechseljahren zu den häufigsten Veränderungen des weiblichen Körpers. Zusammen mit Hitzewallungen, Schlafstörungen und Gewichtszunahme zählt man sie aber auch gleichzeitig zu den unbequemsten Symptomen der einsetzenden Menopause. Dass gerade das Ausfallen der Haare viele Frauen belastet ist deshalb kein Wunder und sollte angegangen werden, um das Selbstwertgefühl und das körperliche Wohlfühlgefühl während der schwierigen Zeit aufrecht zu erhalten.

Das Abschneiden der Haare ist dabei meist eine der ersten Reaktionen - und eine der schlechtesten! Denn: Der neue Schnitt ändert nichts an der Tatsache, dass Sie weiterhin Strähnen verlieren. Stattdessen sollten Sie sich lieber auf Ihre Beauty-Routinen, Inhaltsstoffe der Produkte und Ihre Ernährung konzentrieren, um dünnem Haar vorzubeugen.

Übrigens: Angst vor einer Glatze brauchen Sie nicht zu haben. Bei den Frauen beschränkt sich der Haarverlust auf die mittigen Stellen der Kopfhaut. Die seitlichen Längen bleiben also verschont.

Hausmittel gegen Haarausfall in den Wechseljahren

Apfelessig

Apfelessig ist nicht nur ein Abnehm-Garant, sondern auch ein echtes Wundermittel bei hormonell bedingtem Haarausfall. Am besten eignet sich das Hausmittel dabei als Spülung. Mischen Sie dazu einfach im Verhältnis 1:5 Apfelessig mit Wasser und verteilen Sie die Mischung gut auf Haar und Kopfhaut. Nach fünf bis zehn Minuten Einwirkzeit kann die Spülung mit kaltem Wasser ausgewaschen werden.

Arganöl

Nicht umsonst ist Arganöl in vielen Pflegeprodukten für Haut und Haar enthalten: Der Wirkstoff regt die Durchblutung der Kopfhaut an und sorgt gleichzeitig für mehr Feuchtigkeit bei lichten Stellen, sodass die Entstehung von Entzündungen und Juckreiz eingedämpft wird.

Brennessel

Seit Jahrzehnten setzen Experten auf die Wirkung der Brennessel gegen Haarausfall. Auch in den Wechseljahren gehört die Pflanze dank seiner wichtigen Inhaltsstoffe wie Kalium, Kalzium, Eisen, Vitamin B1, B5, C, D und E zu den besten Hausmitteln. In den meisten Fällen kommt der Wirkstoff als Haarwasser- oder kur vor, der mehrmals wöchentlich angewendet werden darf.

Tipps gegen Haarausfall zu Beginn der Menopause

Gesunde Ernährung

Schönes, volles Haar von innen heraus? Das geht - und zwar mit der richtigen Ernährung. Wer gerade an Haarausfall leidet, sollte darauf achten, ausreichend Obst mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt zusichzunehmen. Auch protein- und eisenreiche Lebensmittel wie Fisch oder Hülsenfrüchte stärken die Haarstruktur nachhaltig.

Kopfmassagen

Entweder Sie selbst oder der Frisör können dank einer wohltuenden Kopfmassage die Durchblutung anregen. Zwar kann damit genetisch oder hormonell bedingter Haarausfall nicht bekämpft, aber zumindest vorgebeugt werden.

Haarpflege

Achten Sie bei Ihrer Pflegeroutine auf hochwertige Inhaltsstoffe, die frei von Sulfaten, Silikonen und Parabenen sind. Auch spezielle Shampoos gegen Haarausfall dürfen angewendet werden, um Ihrer Kopfhaut und den Haarwurzeln etwas Gutes zutun.

Vorsicht sollten Sie hingegen beim Bürsten und Färben walten lassen: Zu starkes Ziehen und häufiges Colorieren mit aggressiven Mitteln ist bei Haarausfall in den Wechseljahren eher suboptimal.

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';