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Fasten: Ein Guide

Schon vor über 2000 Jahren wurde das Fasten eingeführt und beschreibt den Verzicht auf Nahrungsmittel während einer bestimmten Zeitperiode. Welche Methoden es gibt, wie man richtig fastet und was es bringt, haben wir in unserem kleinen Guide zusammengefasst.

Beginn und Dauer der Fastenzeit
Beginn und Dauer der Fastenzeit (1/9) iStock

Beginn und Dauer der Fastenzeit

Die Fastenzeit in der Westkirche beträgt 40 Tage und richtet sich stets nach Ostern. Sie beginnt immer am Aschermittwoch und endet je nach Tradition am Ostersonntag, bzw. in der Nacht zum Ostersonntag. In diesem Jahr geht die Fastenzeit vom 1. März bis zum 16. April. Dies ist die rein religiöse Ansicht.

Allgemein gesehen gibt es verschiedene Methoden, die fernab von der Glaubenseinstellung einen Zeitraum und eine „Ernährungsmethode“ darlegen. In der Regel umfasst das Fasten mindestens 7 Tage.

Wie lange sollte ich fasten?
Wie lange sollte ich fasten? (2/9) iStock

Wie lange sollte ich als Einsteiger fasten?

Die Dauer der Fastenzeit lässt sich nicht verallgemeinern. Je nach Methode, gesundheitlichem Zustand und Ziel (Abnehmen oder Detox) sollte die Dauer individuell mit einem Arzt abgesprochen werden. So minimieren Sie das Risiko, dass der Körper während der Entwöhnungsphase von fester Nahrung schlapp macht. Im allgemeinen sollten Sie sich anfangs auf eine Woche Fasten vorbereiten, je nach gesundheitlicher Verfassung kann das Fasten für Einsteiger auf zwei Wochen auslaufen.

Obstfasten und noch viele weitere Methoden
Obstfasten und noch viele weitere Methoden (3/9) iStock

Obstfasten

Für stark Berufstätige oder Menschen, die keinen Wert auf warme Speisen legen ist das Obstfasten empfehlenswert. Die Dauer beträgt in der Regel eine Woche. Wie der Name schon sagt, besteht die Kur aus Obst und teilweise auch Gemüse. Tipp: Richten Sie sich für mittags einen Obstteller aus drei bis vier verschiedenen Früchten an. Seien Sie dabei kreativ, damit er wunderbar lecker aussieht. Am Abend gibt es leicht gedämpftes Gemüse wie Fenchel oder Karotten. Über den Tag verteilt sollte man mindestens zwei Liter stilles Wasser oder Kräuter- oder Früchtetee trinken.

Das Positive: Obst und Früchte enthalten des Weiteren ein ausreichendes Maß an sämtlichen lebensnotwendigen Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und Enzymen, weshalb die Ernährung an sich gesund ist. Dennoch: Obst enthält viel Fruchtzucker, der sich ungünstig auf den Stoffwechsel auswirkt. Daher sollte diese Kur nicht so oft wiederholt werden.

Basenfasten
Basenfasten (4/9) iStock

Basenfasten

Basenfasten dient dazu, den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Aufgrund von Stress, zu vielen Süßigkeiten oder mangelnder Bewegung gerät der SB-Haushalt aus dem Gleichgewicht. Während des Basenfastens ist Nahrung erlaubt, allerdings kein Alkohol, keine Weizenprodukte, kein Zucker und keine tierischen Fette. Obst, Gemüsebrühe, basisches Müsli und Gemüsesäfte wären hierbei die Grundnahrung.

Fasten nach Buchinger
Fasten nach Buchinger (5/9) iStock

Fasten nach Buchinger

Der Fastende verzichtet vollständig auf feste Nahrung und nimmt lediglich viel Wasser, Tee (mit Honig) und Gemüsebrühe zu sich. Diese Fastenkur lässt sich allerdings sehr schwer in den Alltag integrieren, weshalb eine Beurlaubung von Vorteil wäre. Der Stoffwechsel läuft auf Sparflamme und lässt Fett-Depots sofort verschwinden. Diese Methode ist schnell und effektiv und für all diejenigen geeignet, die ein hohes Maß an Disziplin mitbringen und gesundheitlich fit sind. Optimale Dauer: 1 Woche.

Fasten nach der Milch-Semmel-Kur
Fasten nach der Milch-Semmel-Kur (6/9) iStock

Die F.X. Mayr Kur

Diese Kur ist für jeden geeignet, der häufig unter Verstopfung oder Sodbrennen leidet. Außerdem lässt sich bei dieser Methode ein hastiges Essverhalten abgewöhnen. Sie besteht aus vier Säulen: Der Schonung (Nur Tee und Wasser), der Säuberung (Entsäuerung durch Glaubersalz), der Schulung (Kauen lernen) und der Substitution (Zugabe von Vitaminen). Die „Art“ dieser Kur wird jeweils anders gehandhabt, wobei die „Milch-Semmel-Kur“ häufig ausgeübt wird.

Wichtig: Zwischen den drei Hauptmahlzeiten jeweils mindestens vier Stunden Essenspause lassen.

Fasten Nebenwirkungen
Fasten Nebenwirkungen (7/9) iStock

Nebenwirkungen einer Fastenkur

In den ersten Tagen können vermehrt Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel auftreten, auch trockene Haut oder Konzentrationsschwäche können die Folgen sein. Auch kann der Darm nach dem Abführen verrückt spielen, sodass der Stuhlgang nur langsam nachlässt. Lassen Sie sich gerne von einem Arzt oder Therapeuten begleiten. Dennoch: Die meisten Nebenwirkungen normalisieren sich während der Fastenzeit.

Nach dem Fasten
Nach dem Fasten (8/9) iStock

Nach dem Fasten

Noch wichtiger als die Vorbereitung, sind die Aufbautage nach der Fastenkur. Gewöhnen Sie Ihren Körper wieder langsam an feste Nahrung, kauen Sie sehr gut und essen Sie bewusst. Je nach Dauer der Fastenzeit sollten Sie mindestens 3 Aufbautage einplanen. Beginnen Sie mit leichter Kost wie Bananen oder Äpfeln. Schokolade oder ein 3-Gänge-Menü sollten Sie lieber noch beiseite lassen. Der Darm ist noch nicht in der Lage, das Ganze zu verdauen und auch der Stoffwechsel würde überlastet werden.

Ihr erster und zweiter Aufbautag könnte wie folgt aussehen:

  • Selbstgemacht Gemüsesuppe mit Kartoffeln oder auch Tomatensuppe
  • kleiner Joghurt mit Leinsamen
  • Bananen
  • Möhrensuppe

dritter Aufbautag:

Leichte Couscous-Rezepte



Tipps und Tricks fürs Fasten
Tipps und Tricks fürs Fasten (9/9) iStock

Tipps und Tricks fürs Fasten

Die ersten Tage sind die schwierigsten. Stillen Sie Ihren Hunger stets mit Flüssigkeiten, trinken Sie in kleinen Schlücken und nicht zu heiß. Ruhen Sie sich aus, gehen Sie spazieren oder machen Sie behutsam Entspannungsübungen. Wenn Sie gerne in die Sauna gehen, sollten Sie bis zum 5. Fastentag darauf verzichten, da der Kreislauf instabil sein könnte. Ein wenig anders es sich mit dem Sportprogramm: Yoga, Schwimmen und Pilates ist ab Tag 3 erlaubt, lange Ausdauereinheiten sind jedoch nicht zu empfehlen.

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