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Guide: Die besten Restaurants in San Francisco

Ob exquisites Streetfood oder superentspannte Spitzenküche: San Francisco ist für Gourmets die unangefochtene Nummer Eins unter den amerikanischen Metropolen. Das sind unsere aktuellen Lieblingsadressen

Cable Cars fahren in San Francisco auf der Straße
"The City" wird San Francisco auch genannt. Die besten Restaurants finden Sie im Guide iStock

35 Restaurants in San Francisco, die Sie unbedingt probieren müssen:

1. Waterbar

Nach einer Bauzeit von zehn Jahren wurde das großzügige Etablissement mit Blick auf den Pazifik 2008 eröffnet. Seither brummt der Laden. Unter den Bestsellern: 16 Sorten taufrische Austern und die Imperial Plate mit absolut allem, was das Meer zu bieten hat – zum stolzen Preis von 240 Dollar. Von jeder verkauften Auster werden übrigens fünf Cent an die Gemeinde gespendet. 399 Embarcadero South, Tel. 284 99 22

2. Tartine Bakery & Café

Bei einem Besuch in San Francisco entdeckten Elisabeth Prueitt und Chad Robertson die Bäckerei, die gerade schließen sollte. Er übernahm das Brotbacken, sie die Patisserie. Inzwischen gibt es auch eine ausgesprochen feine Küche. Und ein gerade eröffnetes Schwesterlokal: „Tartine Inner Sunset“ (1226 9th Avenue, Tel. 724 50 05). 600 Guerrero Street, Tel. 487 26 00

3. Melissa Reitz

Nach erfolgreichen Zeiten im „Zuni Café“ und in der Bar „Agricole“ findet man die Power- Köchin jetzt im „Locanda“, einem lässigen Lokal im Trattoria-Stil. Hier freut man sich zum Brunch u. a. auf Ausgefallenes wie French Toast mit Pistazienbutter und Erdbeeren. 557 Valencia Street, Tel. 863 68 00

4. Quince

Michael Tusk ist einer der Grand Chefs von Relais & Chateaux. Seine Zutaten stammen von der Fresh Run Farm bei Bolinas, einer der ersten Organic Farms an der Westküste. Seine Interpretation der modernen kalifornischen Küche wurde mit drei Sternen belohnt. Das Ambiente: ein historisches Holzgebäude, das früher einmal als Apotheke diente. Acht- bis Zehn- Gänge-Menü für 295 Dollar. 470 Pacific Avenue, Tel. 775 85 00

5. State Bird Provisions

Junge Leute, die Nachbarschaft und notorische Feinschmecker treffen sich hier zu einer einzigen fröhlichen Dinnerparty. Man sitzt am Tisch oder drängt sich um den Counter und wartet mit Vorfreude auf die rollenden Servierwagen voller – wie Sternekoch Stuart Brioza es ausdrückt – „Dim-Sum-Tapas“ wie Wachteln in Limonenjus, Perlhuhn-Knödelchen mit Entenlebermousse oder Austern mit warmen Kartoffelchips. Hier heißt das Prinzip Sharing- statt Tasting-Menü. 1529 Fillmore Street, Tel. 795 12 72

6. The Proper

Die bekannte Interior- Designerin Kelly Wearstler bewies sehr viel Fingerspitzengefühl bei der perfekten Kombination von Tapeten, Teppichen und Textilien in 131 Zimmern und Suiten. Das Ergebnis ist ein eklektisches Designhotel der Extraklasse. Im Restaurant „Villon“ mischt Küchenchef Mikey Adams sehr harmonisch Kalifornisches mit einem Schuss Mittelmeer. Die Rooftop-Bar auf dem Dach des Flatiron Building war wenige Tage nach der Eröffnung Everybody’s Darling. DZ ab 300 euro, artoftravel.de

7. The Fairmont San Francisco

Old-World-Luxus auf Amerikanisch: von der imposanten Fassade über die beeindruckende Lobby bis zum legendären „Tonga Room & Hurricane Bar“, dem absoluten Place to be während der Happy Hour. Im „Fairmont“ sang Tony Bennett im Dezember 1961 erstmals „I left my Heart in San Francisco“. Zeitgemäß: Bei der Kreation der saisonalen Gerichte für das „Laurel & Court Restaurant & Bar“ kooperiert der Küchenchef mit Farmern der Region. DZ ab 470 euro, fairmont.com

8. Huntington Hotel

Vieles an dem altehrwürdigen Gebäude von 1924 erinnert an die goldenen Zeiten in Kalifornien. Vor allem im Restaurant „Big 4“, wo abends zu Pianomusik Französisches aufgetischt wird wie beispielsweise Zwiebelsuppe, Steak Tartare und Entenmousse. Topmodern: die Wellnesslandschaft auf drei Ebenen. DZ ab 320 euro, huntingtonhotel.com

9. Gary Danko

North Beach zählt zu den teuren Vierteln. Die Dekoration gewinnt durch moderne Kunst und opulente Blumensträuße. Gary Dankos Sterneküche basiert auf den Prinzipien der gehobenen französischen Cuisine mit frischen Zutaten aus der Region. Der Gast kann sich das Drei-Gänge-Menü zu 95 Dollar selbst zusammenstellen. 800 North Point, Tel. 749 20 60

10. Atelier Crenn

Die Bretonin Dominique Crenn ist die einzige Drei- Sterne-Köchin der USA. Nach dem Motto „Poetic California“ bringt sie bezaubernde kulinarische Kunstwerke in 16 bis 18 Gängen auf den Tisch. Geräucherte Algen ruhen auf pulverisiertem Sesam, weiche Mooskissen entpuppen sich als Kichererbsen-Püree, zarte Blüten zieren einen Kranz aus Haselnussspänen. Wer einen der acht Tische buchen möchte, muss lange im Voraus reservieren. Menü pro Person 335 Dollar, die Weinbegleitung 220 Dollar. 3127 Fillmore Street, Tel. 440 04 69

11. The Contemporary Jewish Museum

Den modernen Anbau an das historische Backsteingebäude, der 2008 eröff net wurde, entwarf Daniel Libeskind. Zur jüdischen Kultur gehört jüdische Küche: Im „Wise Sons“ wird sie mit ihren Speiseplan. Ihr Sternerestaurant „Frances“ hat sie nach ihrer Großmutter benannt. Als kompetente Unterstützung steht ihr in der Farm-to-Table-Küche der dänische Küchenchef Chelsea Olsen zur Seite. 3870 17th Street, Tel. 621 38 70

12. The Clift Royal Sonesta Hotel

Stararchitekt Philippe Starck schaff te bei der Restaurierung des rund 100 Jahre alten Luxushotels mit 372 Zimmern und Suiten den Spagat zwischen dem ursprünglichen Art-déco-Stil und der klaren Linienführung des 21. Jahrhunderts. Absolutes Must: ein Late- Night-Drink an der Bar des „Redwood Room“. DZ ab 230 euro, clifthotel.com

13. Californios

Mexikanische Küche mit zwei Sternen. Holzgetäfelte Wände und Lederbänke im Chesterfi eld- Stil unterstreichen das edle Ambiente. In der offenen Küche zaubert Val Cantu raffinierte Gerichte wie Kalbszunge mit Avocado-Püree oder Foie-gras-Eiscreme mit Birne. 3115 22nd Street, Tel. 757 09 94

14. Campton Place Bistro and Bar

Indische Küche ist in der Bay Area auf dem Vormarsch, von Streetfood- Adressen über Curry Houses bis zu Fine Dining. Küchenchef Srijith Gopinathan hat mit seiner Cal-Indian-Cuisine auf Zwei-Sterne-Niveau den absoluten Zenit erreicht, verarbeitet indische Zutaten mit französischen Techniken. 340 Stockton Street, Tel. 955 55 55

15. Coi

Die Zutaten für Erik Andersons Zwei-Sterne-Tasting-Menü (275 Dollar) stammen von der kalifornischen Küste. Von seiner innovativen Seafood-Cuisine hat er sich in jüngster Zeit in Richtung Wild und Geflügel bewegt. Das Fünf- Gänge-Menü bekommt man mittwochs, donnerstags und sonntags für 175 Dollar. 373 Broadway, Tel. 393 90 00

16. Mister Jiu’s

Nach beruflichen Stationen von Bologna bis Schanghai hat sich Brandon Jew am Ende doch am meisten von der Multikulti-Szene seiner Heimatstadt inspirieren lassen. Das Ergebnis sind leichte Speisen wie der Salat aus Bauernpflaumen, Grapefruit, schwarzem Sesam und Erbsenschoten oder so Kurioses wie Hühnerfuß-Pastete auf Sterneniveau. 28 Waverly Place, Tel. 857 96 88

17. Al’s Place

Der Besitzer und Küchenchef des angeblich lässigsten Sternelokals der Stadt, Aaron London, folgt dem Motto „eat me, but not a lot“. Gerichte auf vegetarischer Basis rangieren dabei ganz weit vorne. Besonders begehrt: die Plätze mit Blick in die offene Küche. 1499 Valencia Street, Ecke 26th, Tel. 416 61 36

18. Melissa Perello

Von der Pacifi c Rim Cuisine beeinflusst, wechselt die vielfach ausgezeichnete Köchin saisonal ihren Speiseplan. Ihr Sternerestaurant „Frances“ hat sie nach ihrer Großmutter benannt. Als kompetente Unterstützung steht ihr in der Farm-to-Table-Küche der dänische Küchenchef Chelsea Olsen zur Seite. 3870 17th Street, Tel. 621 38 70

19. China Live

Ein kulinarisches Imperium über mehrere Etagen am Broadway. Unter anderem mit dem Fine- Dining-Lokal „Eight Tables“, wo Küchenchef George Chen mit der fulminanten Chateau Cuisine den Gästen den Mund wässrig macht (Chef’s-Table-Menü für 325 Dollar, Tel. 788 87 88), und dem „Oolong Café“ mit handverlesenen Teesorten. 644 Broadway, chinalivesf.com

20. Pim Techamuanvivit

Für ihre gehobene Th ai Cuisine („Hände weg von Peanut-Sauce“) hat sie sich im Restaurant „Khin Khao“ einen Stern erkocht. À la carte bekommt man hier auch. Unkompliziertes wie Crispy Chicken Sandwich. 55 cyril Magnin Street, Tel. 362 74 56

21. Zuni Café

Wer zum Shopping auf der Market Street unterwegs ist, kommt an dieser Institution nicht vorbei. Auf zwei Etagen eines triangelförmigen Gebäudes fällt das Licht durch die hohen Fenster auf hauchdünne Pizza, knusprige Brathähnchen, klassischen Caesar Salad und eine Handvoll Gäste an der Oyster Bar. 1658 Market Street, Tel. 552 25 22

22. Besharam

Für Galeristen und andere Kreative, die unter dem Dach des Dogpatch Gallery Building zu Hause sind, ist das hippe indische Lokal längst eine Lieblingsadresse. Besonders beim Wochenend-Brunch zieht die Inderin Heena Patel mit köstlichen kleinen Sachen, die gemeinsam genossen werden, alle Register ihrer raffinierten Kochkunst. Die kreativen Cocktails sind ein absolutes Must! 1275 Minnesota Street, Tel. 580 76 62

23. Bar Agricole

Cocktails, Livemusik und eine Farm-to-Table-Philosophie hinter einer feinen leichten Küche mit Spezialitäten wie Heilbutt in Zitronenbutter, hausgemachter Charcuterie oder Kaviar mit Crème fraîche und Thymian- Crackers. 355 11th Street, Tel. 355 94 00

24. Michael Mina

Für Insider die beste Adresse für Fisch und Meeresfrüchte. Das Ambiente ist klassisch-elegant. Die fangfrische Ware stammt aus den kalten Gewässern der Ostküste. Auf der Karte: Menü u.a. mit Riesengarnelen, Thunfischtatar, Babyoktopus, Pasta mit Kaviar. 252 California Street, Tel. 956 96 62

25. Swan Oyster Depot

In dem Ex-Fischladen im Trendviertel Nob Hill geht es laut und zünftig zu. Am Marmortresen gibt es nur 16 Sitzgelegenheiten. Mit genug Platz für große Teller Muschelsuppe, Lobstersalat und Krabbencocktails. 1517 Polk Street, Tel. 673 11 01

26. Benu

Der Koreaner Corey Lee, der bei Thomas Keller in der „French Laundry“ Erfahrungen am Herd sammelte, kombiniert fernöstlich inspirierte American Cuisine zu zahlreichen hervorragenden Weinen und handverlesenen Sake-Sorten glasweise. In der minimalistisch dekorierten ehemaligen Druckerei im Trendviertel SoMa serviert der Drei- Sterne-Koch mit Gänseleber gefüllte Teigtaschen, dekoriert in Karamellpapier gewickelte Austern auf schwarzen Holzschalen. Das 16-Gänge-Menü ohne Getränke kostet 310 Dollar. 22, Hawthorne Street, Tel. 685 48 60

27. Cotogna

In seinem Zweitlokal im Stil einer traditionellen Trattoria setzt Sternekoch Michael Tusk auf Herzhaftes wie Knoblauch-Mortadella mit frittierten Nudelblättern oder Wachteln mit Bohnen und geschmorten grünen Tomaten. 490 Pacific Avenue, Tel. 775 85 08

28. Yuet Lee

Dass man hier noch um Mitternacht mit karamellisierten Spare Ribs, knackigem Gemüse in Austernsauce und einem im Ganzen gebratenen Fisch verwöhnt wird, gefällt auch diversen Chefköchen, die hier häufig nach Dienstschluss auf Kollegen treffen. 1300 Stockton Street, Tel. 982 60 20

29. Bix

Mal Supper Club, mal Saloon, mal ultraschickes Speakeasy: Das Etablissement im 1930er-Jahre-Look ist einen Besuch wert. Der Dining Room mit Fokus auf American Cuisine erstreckt sich über zwei Etagen. Klassiker: das Harry’s Bar Steak Sandwich. Abends Live- Jazz. 56 Gold Street, Tel. 433 63 00

30. Alice Waters

Als Urmutter der Frauenbewegung hat sie Anfang der 1970er-Jahre in Berkeley mit dem Nachbarschafts- Bistro „Chez Panisse“ ihre Karriere begonnen. Danach wurde sie Autorin, Food-Aktivistin und Vizepräsidentin von Slow Food International. Im Restaurant, das inzwischen von Mitarbeitern geführt wird, setzt man auf täglich wechselnde Menüs. Im ersten Stock können die Gäste im „Café at Chez Panisse“ zu kleineren Preisen à la carte essen. 1517 Shattuck Avenue, Tel. 548 55 25

31. Rum & Sugar

In der Bar im Trendviertel Tendernob sind Olga und Natascha die Chefinnen. Zur Unterstützung holten sie Cocktail-Profi Dave Nepove. Er mixt auf Rum-Basis. Aber es gibt natürlich auch Wein und Bier. 823 Geary Street, Tel. 913 79 49

32. Leo’s Oyster Bar

In der 1950er-Jahre-Palm-Springs-Atmosphäre schmecken tropische Cocktails doppelt gut. Mai Tai, Piña Colada oder auch mal etwas Gewagtes wie „Royal Palm“ – Wodka mit Passionsfruchtsaft, Absinth und Bitters. Oder „Bubble Bath“, ein Champagner- Cocktail mit Gin, Lavendel, Zitrus und Rosé. Mit polynesischen Tapas oder Kaviar, Hummer und Austern. 568 Sacramento Street, Tel. 872 99 82

33. Wayfare Tavern

TV-Koch Tyler Florence ist unter die Mixologen gegangen. In der urigen Bar steigt die Goldgräberstimmung mit dem Konsum der tollen Drinks und Cocktails. 558 Sacramento Street, Tel. 772 90 60

34. The Slanted Door

Das kleine vietnamesische Lokal im Ferry Building Marketplace ist Kult. Ob Frühlingsrolle mit Erdnuss-Minzsauce oder Catfish mit Ingwer und Koriander, alles duftet, ist ganz frisch. Dienstags, donnerstags und samstags steht Charles Phan mit einem Imbissstand im Freien. Tel. 861 80 32

35. San Francisco Museum of Modern Art

Mit einem neuen Anbau und Platz für 33 000 Exponate moderner Kunst wurde das Museum 2016 wiedereröffnet. Kulinarisches Highlight ist das Sternelokal „In Situ“. Das „Cafe 5“ im fünften Stock des Museums lässt sich bei schönem Wetter mit einer Rooftop-Bar erweitern. sfmoma.org

Dieser Artikel ist erstmalig in der MADAME-Ausgabe 11/19 erschienen.

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