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Was macht Glenn Close heute?

Glenn Close wird als Cruella de Vil weltberühmt und hält gleichzeitig einen traurigen Rekord. MADAME.de verrät, was die Schauspielerin heute macht

Glenn Close
Schauspielerin Glenn Close hält den Rekord mit den meisten Oscar-Nominierungen bei keinem einzigen Gewinn Getty Images

Glenn Close: Karriere zwischen Fernsehen und Broadway

Glenn Close wird am 19. März 1947 in Greenwich, Connecticut, geboren. Ihr Vater ist Arzt, der die Chefposition in einem Krankenhaus in der Demokratischen Republik Kongos bekommt. Glenn, ihre Eltern und ihre vier Geschwister pendeln zwischen den Vereinigten Staaten und Afrika. Trotz der Umstände und vielen Reisen geht Glenn ganz normal zur Schule: Sie besucht die High School und anschließend das "College of William & Mary" in Virginia und macht hier ihren Abschluss in Schauspiel und Anthropologie. In ihrem letzten Jahr am College gibt sie ihr Broadway-Debüt - mit 27 Jahren. In den 70er und 80er Jahren ist sie immer wieder in Musicals wie "Love for Love" zu sehen.

Aber Glenn will eigentlich auf die Kinoleinwand: 1980 entdeckt Direktor George Roy Hill die junge Schauspielerin in einem Stück und bietet ihr eine Rolle für den Film "Garp und wie er die Welt sah" mit Robin Williams an. In dem Film spielt sie - obwohl sie nur vier Jahre älter ist - Robins Mutter. Die Rolle bringt ihr nicht nur die erste Oscar-Nominierung ein, sie lässt sie auch in Hollywood ankommen. Immer öfter rufen Agenten an und wollen Glenn für einen Film in einer "mütterlichen Rolle" verpflichten. Das passt der blonden Schauspielerin gar nicht und sie wechselt ihr Image: 1985 spielt sie im Thriller "Das Messer" mit. Eigentlich ist Jane Fonda für die Figur vorgesehen, doch Glenn passt den Produzenten besser.

Erst ein Jahr zuvor gewinnt Glenn Close ihren ersten Tony Award für "The Real Thing" - 1992 folgt ein zweiter Preis für  "Death and the Maiden". Ihre berühmteste Filmrolle spielt sie nur zwei Jahre später neben Michael Douglas: Alex Forrest in "Fatal Attraction".

In den 90ern erregt die Schauspielerin vor allem mit ihrem Auftritt in dem Film "Die Affäre der Sunny von B." - nach einer wahren Begebenheit - für großes Aufsehen. Er handelt von dem Mordprozess von Claus von Bülow und heizt die Gemüter des Publikums sowie die der Angehörigen des Verstorben an. Noch im selben Jahr ist sie in der Verfilmung von "Hamlet" zu sehen.

Mit 44 Jahren spielt Glenn Close in Steven Spielbergs Film "Hook" eine Piratin und fünf Jahre später ist sie abermals in einem Kinderfilm zu sehen: Als Cruella Devil jagt sie den "101 Dalmatinern" hinterher. Der Film bringt ihr 1997eine Nominierung bei den Golden Globes ein. 2000 ist sie in der Fortsetzung des Hundefilms zu sehen.

In den folgenden Jahren wechseln sich Musicals-, Theater- und Fernsehauftritte bei der Schauspielerin ab. 2007 spielt sie zusammen mit ihrer langjährigen Freundin Meryl Streep im Drama "Evening" und tritt parallel in ihrer eigenen Fernsehserie "Damages" auf. Ein Jahr später steht sie in der Carnegie Hall auf der Bühne, sowie für mehrere Broadway-Stücke.

2016 spielt sie in London in einer Produktion der "English National Opera" mit und moderiert im selben Jahr die Tony Awards. Das bringt ihr den Einzug in die "Hall of Fame" des Hauses ein. 2017 ist Glenn Close in der Comedyserie "Sea Oak" zu sehen, die Amazon ausstrahlt.

Glenn Close privat: 3 Ehemänner und 3 Scheidungen

Im Liebesleben von Glenn Close gibt es einige Höhen und Tiefen: Mit 22 Jahren heiratet sie zum ersten Mal. In späteren Interviews beschreibt sie diese Ehe als arrangiert. Zwei Jahre nach der Hochzeit mit Gitarrist Cabot Wade, ließ sich das Paar wieder scheiden. Ihre zweite Ehe mit Geschäftsmann James Marlas hält drei Jahre. Nach der Scheidung beginnt Glenn ein Verhältnis mit dem Produzenten John Starke und wird schwanger: Tochter Annie Starke kommt 1988 zur Welt. Anfang der 90er Jahre trennt sich das Paar.

1995 ist Glenn mit Filmemacher Steve Beers verlobt - heiratet ihn jedoch nie. Allerdings gibt sie die Hoffnung auf die große Liebe nie auf und so nimmt sie 2006 eine dritte Heirat in Kauf: Die Ehe zu David Shaw hält bis 2015.

Trauriger Rekord: Dafür ist Glenn Close bekannt

Dass Glenn Close eine beliebte Schauspielerin ist, steht außer Frage. Ihr CV weist die Zusammenarbeit mit vielen Hollywood-Größen auf und kann sich wirklich sehen lassen. Dennoch begleitet die Amerikanerin auch ein Rekord, der nicht ganz so schön ist: Sie hält die meisten Oscar-Nominierungen - bei keinem einzigen Gewinn. Ganze sieben Mal ist ihr Name unter den Kandidaten gelistet, doch einen Gold-Jungen bekommt sie bisher nicht.

Nominierungen

1983: Beste Nebendarstellerin ("Garp und wie er die Welt sah")

1984: Beste Nebendarstellerin ("Der große Frust")

1985: Beste Nebendarstellerin ("Der Unbeugsame")

1988: Beste Hauptdarstellerin ("Eine verhängnisvolle Affäre")

1989: Beste Hauptdarstellerin ("Gefährliche Liebschaften")

2012: Beste Hauptdarstellerin ("Albert Nobbs")

2019: Beste Hauptdarstellerin ("Die Frau des Nobelpreisträgers")

Das macht Glenn Close heute

Ihr letzter großer Film "Die Frau des Nobelpreisträgers" bringt ihr 2019 eine erneute Oscar-Nominierung. Aktuell ist sie in der Adaption von "Hillbilly Elegy", die auf Netflix läuft, zu sehen. Eine Fortsetzung von "Sunset Boulevard" soll ebenfalls mit Glenn Close stattfinden - aufgrund von Corona werden die Dreharbeiten hierfür allerdings verschoben.

Neben der Schauspielerei setzt sich Glenn Close für mehrere Charity-Projekte ein. Sowohl Umweltschützer als auch Aktivisten von mentaler Gesundheit wissen die Schauspielerin auf ihrer Seite; in der Organisation "BringChange2Mind" ist sie Vorsitzende.

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