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Gewichtszunahme in den Wechseljahren: So steuern Sie erfolgreich dagegen

Zu einer der unschönen Begleiterscheinungen gehört die Gewichtszunahme in den Wechseljahren. MADAME.de erklärt, warum Sie zunehmen und was Sie dagegen tun können

Frau läuft am Strand entlang
Bewegung ist wichtig, um die Gewichtszunahme in den Wechseljahren einzudämmen. Wie wäre es mit einem Spaziergang am Strand? iStock

Warum Gewichtszunahme in den Wechseljahren?

Zu einem der lästigsten Symptome in den Wechseljahren gehört die Gewichtszunahme. Viele Frauen zwischen 45 und 55 Jahren leiden unter den Extra-Kilos, die nur schwer wieder in den Griff zu bekommen sind. Doch warum gehört das Zunehmen zum Älterwerden dazu? Und was hat die Hormonumstellung mit dieser Tatsache zutun?

Wenn die Eierstöcke ihre Funktion einstellen, ist es nicht selten, dass Frauen zunehmen - dabei essen sie nicht mehr oder weniger als vorher auch. Problem hierbei ist nicht die Hormonumstellung per se, sondern viel mehr der sinkende Grundumsatz, der mit dem Älterwerden einhergeht und sowohl Frauen als auch Männer betrifft. Wenn die Muskelmasse im Alter abnimmt, sinkt auch der Kalorienverbrauch. Wir merken diesen Vorgang allerdings nicht sofort, essen wie gehabt weiter und der Überschuss wird im Fettgewebe abgespeichert.

Dicker Bauch durch die Wechseljahre möglich?

Wo sich mit jungen Jahren die Extrapfunde noch an Hüften und Po sammelten, tummeln sich diese fortan am Bauch und bringen so das gewohnte Selbstbild ins Ungleichgewicht. Der Grund ist das veränderte Verteilungsmuster: Statt einer weiblichen Birnenform (Fettpolster an Hüfte und Po) entsteht eine Apfelform mit dickerem Bauch, die vor allem bei den Männern vorzufinden ist. Verursacht wird dies durch die Hormonumstellung. Wenn das weibliche Sexualhormon Östrogen abnimmt, sind die männlichen Hormone - das Testosteron - im Überschuss. Das Bäuchlein ist also leider nur noch eine Frage der Zeit.

Gewichtszunahme in den Wechseljahren: Was tun?

Die Rechnung ist ganz einfach - zumindest in der Theorie: Ab Anfang der 40er Jahre nehmen Frauen schneller zu. Weniger essen - demnach den Kalorienverbrauch verringen - plus Bewegung sind die beste Lösung, um die Gewichtszunahme zu stoppen. Dass dies in der Praxis nicht immer so einfach ist - dafür muss man sich nur einmal den stressigen Alltag mit Familienleben, Job und Sozialleben ansehen. Dennoch können Betroffene mit einfachen Tricks, ein paar Kalorien am Tag einsparen:

  • Nehmen Sie fortan immer die Treppe und verzichten Sie auf den bequemeren Fahrstuhl oder die Rolltreppe.

  • Wer nur Kleinigkeiten besorgen muss, sollte lieber zu Fuß gehen, als ins Auto zu steigen. Spart Benzin und schont die Umwelt!

  • Bauen Sie Sporteinheiten in Ihren Alltag ein. Das reduziert nicht nur Ihr Bauchfett, sondern hält Sie und Ihre Muskelstärke bei Kräften.

  • Wer sich unsicher ist, wie und mit was er am besten anfängt: Ziehen Sie auch gerne Experten zurate. Mediziner, Fitnesstrainer und Ernährungsberater klären auf und sorgen für zusätzliche Motivation.

Ernährungstipps in den Wechseljahren

Einer der wichtigsten Bausteine für mehr Vitalität und ein gesundes Körpergewicht ist die Ernährung. Diese sollte auch an die neuen, ungewohnten Umstände angepasst werden, um möglichst schnelle - aber vor allen Dingen langfristige - Ergebnisse zu erzielen:

  • Ersetzen Sie ungesundes Fett durch pflanzliche Öle; Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl eignen sich hervorragend dazu.

  • Meiden Sie Fertigprodukte und kochen Sie lieber selbst und frisch. Sie wissen, was in Ihren Mahlzeiten steckt und laufen nicht in Gefahr, zu viel Zucker und Konservierungsstoffe, also Dickmacher, zu sich zu nehmen.

  • Kohlenhydrate innerhalb der Mahlzeiten reduzieren. Ersetzen Sie diese einfach durch mehr Beilagen wie Gemüse.

  • Eine ausgewogene Ernährung ist wichtiger denn je und sollte vor Folgendes beinhalten: Vollkornprodukte, Proteine und gesunde Fette. Ausreichend Obst und Gemüse ist unabdingbar, um die Gewichtszunahme in den Wechseljahren einzudämmen.

Übrigens: Wenn Sie mehr über die Ernährung in den Wechseljahren wissen möchten - hier entlang!

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