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Oscars

Gewicht, Preis und Namensgeber: Alle Fakten zur Oscar-Statue

Bald werden die Oscars 2020 verliehen - doch woher hat die goldene Statue eigentlich ihren Namen? Und wie schwer wiegt der Goldjunge? MADAME.de hat alle Antworten

Emma Stone mit Oscar Statur
Wie schwer wohl ein Oscar ist? Emma Stone wird es als Preisträgerin wissen Getty Images

Auf ihn werden am 9. Februar 2020 alle Augen gerichtet sein: den Oscar. Die goldene Statue gilt als der begehrteste Preis in der Filmindustrie - ein Ritterschlag für jeden Gewinner. Doch wie groß ist der "kleine Kerl" eigentlich und aus welchem Material besteht er?

Alle Fakten zur Oscar-Statue

Ganze 34 Zentimeter misst die Statue aus Gold - und zwar nicht irgendein Gold, sondern massives Britanniametall mit einer 24-karätigen Goldschicht. Auf die Waage bringt der Award knapp vier Kilogramm und unter Experten wird sein Gesamtwert auf ungefähr 300 Dollar geschätzt.

Während der Verleihung wird den Gewinnern in den unterschiedlichen Kategorien ein "nackter" Oscar überreicht - sprich, ohne Gravur. Erst nach der Dankesrede, aber noch bevor es zur After Show Party geht, erhält die Statue den Namen und den Titel des Preisträgers.

Der Besitz einer Oscar-Statue ist aber nicht nur eine Ehre, sondern auch mit Pflichten verbunden: Bei Weiterverkauf der Trophäe herrschen strenge Regeln. Sollte ein Oscar-Gewinner oder - nach dem Tod eines Siegers - dessen Erben eine Statue verkaufen wollen, müssen sie zunächst der Academy den Oscar zum Rückkauf anbieten. Und das für einen einzigen Dollar. Diese Regelung soll Rechtsstreitigkeiten untersagen und den Award nicht zu einem Händler-Objekt machen.

Übrigens: Die einzige, jemals offiziell verkaufte Statue wechselte in einer Auktion für 861.542 Dollar den Besitzer. Die Erben von Orson Welles, der in der Kategorie "Bestes Originaldrehbuch" 1942 den Goldjungen gewann, gaben die Trophäe für ein Bietergefecht frei.

Woher hat der Oscar seinen Namen?

Um den Namen der Statue ranken sich die verrücktesten Theorien und viele Schauspieler wollen an der Namensgebung beteiligt gewesen sein. Am wahrscheinlichsten ist diese Vermutung: Margaret Herrick, ehemalige Vorstandssekretärin der Academy, soll beim Anblick des Goldjungen gesagt haben: "Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!"

Aus dem lapidar hingesagten Satz entwickelte sich ein Spitzname, der bis heute als inoffizieller Name für die Academy Awards benutzt wird. Und selbst auf der Bühne heißt es nach jeder Laudatio "And the Oscar goes to..."! Wir sind gespannt auf die glücklichen Gewinner bei den Oscars 2020.

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