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Reise

Geheime Inseln: Diese 5 Inseln sind eine Reise wert

Haben Sie Sehnsucht nach unbekannten Orten? Diese geheimen Inseln sind kaum bereist und einen Aufenthalt definitiv wert

Blick über die Gemeinde Traena in Norwegen – im Hintergrund sieht man die kleine Insel Sanna
Blick über die Gemeinde Traena in Norwegen – im Hintergrund sieht man die kleine Insel Sanna Blick über die Gemeinde Traena in Norwegen – im Hintergrund sieht man die kleine geheime Insel Sanna pexels.com/Picasa

Geheime Inseln als Urlaubsziel

Der aufkommende Reisetrend? Das Besuchen noch möglichst unbekannter und geheimer Inseln, die das pure Lebensgefühl in uns wecken. Die Trendprognose der "Pinterest Top 100" von 2019 zeigt auf, dass das Reisen auf weniger touristisch erschlossene Inseln immer mehr gefragt ist. Doch wo befinden sich die geheimen Inseln, und welche Eigenschaften machen sie so besonders erlebenswert? Wir haben die Top 5 der am wenigsten bereisten Inseln evaluiert und geben Ihnen ganz persönliche Tipps zu Kultur und Erlebnissen mit auf den Weg – auf eine gute Reise!

Diese fünf geheimen Inseln sind einen Urlaub wert

1. Nisyros, Griechenland

Griechenland hat sich in der letzten Zeit immer mehr zu einem sehr beliebten Reiseziel entwickelt. Inseln wie Mykonos oder Santorin sind nicht nur das Ziel zahlreicher Touristen geworden, sondern auch mit ihren weißen Fassaden und blauen Fensterläden zum beliebten Instagram-Fotomotiv.Wem diese Inseln während der Hochsaison zu voll sind, der sollte unbedingt einen Urlaub auf Nisyros ins Auge fassen. Die kleine Vulkaninsel liegt nicht weit von Kos entfernt und ist mit einem Durchmesser von acht Kilometern nicht gerade groß – dafür aber mit einheimischem Flair übersäht! Wer Ruhe, Entspannung und das „wahre“ Griechenland sucht, der wird sich auf dieser Insel pudelwohl fühlen.

Als absolutes Highlight wird der Marktplatz in dem Örtchen Nikia beschrieben: Kleine Cafés, Restaurants und Lädchen versprühen das Flair Griechenlands. Ebenso sehenswert ist das Dorf Emborio, das sich direkt am Kraterrand des Vulkans befindet und somit einen Blick in den Kessel ermöglicht – der Vulkan ist natürlich nicht mehr aktiv. Obwohl die Insel klein ist, hat man die Wahl zwischen Sandstrand und Kiesstrand. Die Stadt Cholchaki bietet neben letzterem auch gute Bedingungen für Windsurfen und Schnorcheln.

Fakt ist: Wer die vielen Hotels und Partymeilen nicht benötigt und eher auf Vulkangestein, einheimisches Essen und Ruhe steht, für den ist Nisyros die perfekte Wahl.

2. Elba, Italien

Bella Italia! Atemberaubende Küsten sowie viel Berg- und Waldlandschaft, machen Elba zum wahren Paradies der landschaftlichen Vielfalt! Auch wenn es die drittgrößte Insel Italiens ist, so ist sie vielen noch unbekannt.

Übrigens: Napoleon ist auf der Insel allgegenwärtig, auch wenn er nur ein knappes Jahr im Exil dort lebte. Die Villa San Martino gehört somit auf die Bucket-List der Dinge, die man gesehen haben sollte – sie war zu dieser Zeit Napoleons Sommerresidenz. Wer Wandertouren mag, der sollte sich den Ausblick des Monte Capanne nicht entgehen lassen – er ist mit rund 1.000 Höhenmetern die höchste Erhebung der Insel, der Aufstieg dauert etwa 2-3 Stunden. Danach können Sie sich verdient am Meer erholen: Der Golfo della Biodola gilt als der schönste Strand von Elba und liegt an der Nordküste zwischen Portoferraio und Procchio.

Fazit: Elba ist eine wundervolle grüne und blaue Oase, Outdoor-Liebhaber werden auf dieser Insel eine große Freude haben.

Wunderschön: Der Sonnenaufgang über Portoferraio auf Elba
Wunderschön: Der Sonnenaufgang über Portoferraio auf Elba Wunderschön: Der Sonnenaufgang über Portoferraio auf Elba iStock

3. Kokosinseln, Australien

Australien hat wundervolle Ecken zu bieten, einige sind sogar noch so geheim, dass sie kaum Menschen zu Gesicht bekommen haben. Die Kokosinseln befinden sich im indischen Ozean und sind mit rund 500 Einwohnern ziemlich überschaubar – dafür jedoch ein wahres Paradies. Die optimale Reisezeit ist Juni bis September, außerhalb dieser Saison ist die Gefahr für Wirbelstürme tatsächlich ziemlich hoch.

Die Inseln sind berühmt für ihre unvergleichbaren Naturressourcen, denn eine Infrastruktur ist hier so gut wie gar nicht vorhanden: Keine großen Hotelblöcke, keine touristischen Einkaufspassagen, sondern pures, einheimisches Flair. Die zwei Atolle, aus denen die Inseln bestehen, machen sie zu einem wahren Taucherparadies – die unglaublichen Unterwasserwelten ließen damals selbst Charles Darwin beinahe atemlos zurück.

Abtauchen in eine andere Welt – klingt großartig, nicht wahr?

Abgelegen: Die Cocos Inseln bei Australien im kristallblauem Wasser
Abgelegen: Die Cocos Inseln bei Australien im kristallblauem Wasser Abgelegen: Die Kokosinseln bei Australien in kristallblauem Wasser iStock

4. Sanna, Norwegen

Sie haben noch nie etwas von Sanna gehört? Kein Wunder, denn diese kleine Insel ist gerade einmal 3.000 qm groß und taucht in den wenigsten Reiseführern auf. Die Insel Sanna ist eine von 1.000 Inseln, die zur Gemeinde Træna gehören, allerdings sind von diesen 1.000 Inseln nur drei Stück bewohnt. Sanna ist vor allem für Musikliebhaber ein wahres Highlight: Dort findet einmal im Jahr das Træna-Festival, das abgelegenste Musikfestival der Welt statt. Die Bühnenkulisse ist ein wahres Kunstwerk: In einer alten Kirche, Zelten sowie Höhlen, geben Musiker ihre Songs zum Besten. Wer sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen möchte, benötigt bei der Anreise viel Geduld: Die Fahrtzeit mit der Fähre beträgt sechs Stunden. Wenn die Anreise geschafft ist, wird man mit viel Charme eines kleinen Fischerdorfes belohnt und sieht den Traenstaven, den 300 Meter hohen Berg der kleinen Insel. Eine geführte Wanderung sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

5. Hiiumaa, Estland

Estland ist per se nicht das favorisierte Reiseziel, die Insel Hiiumaa besitzt jedoch jegliches Potential dazu. Hiiumaa ist die zweitgrößte Insel Estlands, mit 50 Prozent Waldanteil – langweilig wird es in der Natur allerdings keineswegs. Übrigens steht hier auch einer der ältesten Leuchttürme der Welt, der seit 1531 ständig in Betrieb ist. Wir empfehlen eine Anreise im Winter, da Sie die Insel dann über Europas längste Eisstraße erreichen können – so beginnt die Anreise schon mit einem Highlight. Übernachten können Sie zum Beispiel im Hotel und Restaurant Viinaköök, das den berühmt-berüchtigten „Hiiumaa-Wildschweinbraten“ mit Sauerkraut und Beeren serviert. Lecker!

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