Frisuren für dünnes Haar – die schönsten Schnitte & Pflegetipps

Dem Schopf mehr Fülle verleihen? Mit diesen Frisuren für dünnes Haar gar kein Problem – inklusive der schönsten Pflegerituale und Looks zum Nachstylen

Der Long Bob - eine der beliebtesten Frisuren für dünnes Haar

Der Long Bob - eine der beliebtesten Frisuren für dünnes Haar

Frisuren für dünnes Haar richtig stylen


Feines Haar ist nicht einfach im Styling – vor allem dann nicht, wenn man mehr Volumen erzielen möchte. Hierbei können Pflegeprodukte, Bürsten und das richtige Föhnen helfen, um mehr Fülle der Mähne zu verleihen. Auch die passende Frisur spielt oftmals eine wichtige Rolle, um das vorhandene Volumen zu bewahren und/oder zu optimieren. Erfahren Sie hier alles über die schönsten Frisuren für dünnes Haar und wie Sie Ihre Mähne auch von zu Hause aus mit mehr Fülle verwöhnen können.

Frisuren für dünnes Haar

1. Glätteisen "ghd gold® earth gold Styler" von ghd, ca. 200 Euro 2. Shampoo "Cleansing volumizing paste" von Christophe Robin, ca. 40 Euro 3. Leave-in-Treatment "Bodymass" von Kevin Murphy, ca. 38 Euro 4. Trockenshampoo "Fullness Dry Shampoo" von & other stories, ca. 9 Euro 5. Haarpuder "Powder Spray" von La Biosthétique, ca. 13 Euro 6. Haartrockner "DryCare Prestige" von Philips, ca. 89 Euro


Die beste Pflege für dünnes Haar


Zu wenig oder die falsche Pflege lassen das dünne Haar meist noch feiner wirken. Folge: Der Schopf hängt platt und uninspirierend herunter. Shampoos, Conditioner, Masken und weitere Treatments aus Volumen-Serien können helfen, um dem Haar mehr Dichte und Schwung zu verleihen. Wer nicht nur auf die üblichen Schaumprodukte setzen möchte, kann mit Haarpasten wie der Cleansing Volumizing Paste von Christophe Robin die Mähne shampoonieren. Eine teelöffelgroße Portion des Produkts ins nasse Haar einmassiert, säubert die Kopfhaut und gibt dem Haar direktes Volumen ab. Tipp: Anschließend unbedingt einen Conditioner verwenden – die ungewohnte Konsistenz kann beim Shampoonieren zu Knötchen führen!
 
Das Lieblingsprodukt aus der Redaktion kommt von Kevin Murphy: Leave-in-Treatment Bodymass ist unser Highlight, wenn es um Pflegeprodukte für dünnes Haar geht. Und nicht nur das: Neben der Verdichtung, die vom Haaransatz aus erfolgt, sorgt das Serum auch noch, dass die Haare schneller wachsen!

Welcher Haarschnitt bei feinem, dünnem Haar?


Es klingt erstmal ernüchternd: Lange Haare sind die schlechteste Variante bei Frisuren für dünnes Haar. Denn die Mähne hängt platt herunter und sieht dadurch noch feiner aus, als sie eh schon ist. Auch das Risiko, Spliss oder Haarbruch zu erleiden steigt und macht die Chancen auf gesundes Haar zunichte – Pflegeseren hin oder her. Experten-Faustregel: Je dünner das Haar, desto kürzer sollte es sein! Bei einer feinen Mähne sind deshalb kurze bis mittellange Haare ideal. Als Long Bob, Clavi Cut oder Pixie getragen, kommt das Haar ohne Stufen aus und wirkt dabei auch stets gepflegt. Wer dennoch nicht auf eine Stufung verzichten möchte, sollte darauf achten, dass lediglich die Spitzen durchgestuft sind. Denn auch hier gilt: Je mehr Stufen, desto ausgedünnter wird das Haar! Gänzlich verzichten sollten Sie jedoch auf ein Pony. Das lässt die Vorderpartie und das Deckhaar zu fein aussehen.


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Feines Haar mit Locken austricksen


Weitere tolle Frisuren für dünnes Haar sind Locken-Stylings. Das Schöne daran: Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Varianten- mit dem immer gleichen Ergebnis: mehr Volumen! Schon lässige Beach Waves machen den Schopf sofort fülliger und sind im Handumdrehen auch am Morgen gestylt. Hierzu werden die Haare in nicht allzu viele Partien unterteilt (die Wellen sollen natürlich aussehen). Anschließend wird das Glätteisen strähnchenweise durch die Haare gezogen, an den Spitzen gefaltet und nach hinten gezogen – fertig ist der Look wie frisch vom Strand.
Wer noch mehr Volumen möchte, muss dazu einfach nur die Strähnchen feiner unterteilen. Beim Eintippen des Glätters entstehen statt Wellen, dann Locken.


Frisuren für dünnes Haar richtig föhnen


Wer von Natur aus feines Haar hat, sollte unbedingt auf eine komplexe Föhnroutine setzen, um den Haaren vom Ansatz bis in die Spitzen mehr Struktur zu geben.

Und so klappt’s: Nach dem Waschen die handtuchtrockenen Haare mit einem Volumenspray oder -serum behandeln und kopfüber fast trocken föhnen. Anschließend die Haarpartien unterteilen und mit einer Bürste Ihrer Wahl (Rundbürste empfehlenswert) die einzelnen Partien/Strähnen eindrehen. Den Föhn mit circa 13 Zentimetern Abstand abwechselnd an den Ansatz und an die eingedrehten Spitzen halten. Danach wird der Haartrockner auf die kälteste Stufe gestellt, um die Haare sanft auskühlen zu lassen, bevor sie wieder aus der Bürste ausgedreht werden. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis alle Partien einmal eingedreht wurden. Zum Schluss kann mit einem Haarpuder für maximalen Schwung gesorgt werden. Mit dem Powder Spray von La Biosthétique wird die Pflege einfach aufgesprüht, statt händisch ins Haar gegeben - sie sorgt für ein mattes Finish mit maximaler Fülle.

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Warum Haare dünner werden


Dünnes Haar – nicht nur ein Phänomen, das Männer ab einem gewissen Alter betrifft. Laut einer Studie, die durch die Gfk Marktforschung vollzogen wurde, stimmten über 35 Prozent der Befragten dafür dass „zu dünnes, feines Haar“ die Ursache ihrer Unzufriedenheit mit deren Mähnen sei. Auch Frauen waren darunter. Doch wo hier die Männer einfach auf das Abrasieren setzen (oder eine Haartransplantation in Betracht ziehen), müssen Frauen mit der Pflege, dem Styling und den richtigen Frisuren für dünnes Haar nachhelfen. So verschieden dabei die Maßnahmen sind, so unterschiedlich können auch die Gründe für das feine Haar sein. Die häufigsten Ursachen im Überblick:


Die Gründe für Haarausfall und -verdünnung

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Was Sie dagegen tun können
Gerade wer durch die Ernährungsweise oder den persönlichen Lebensstil an feiner werdendem Haar leidet, hat gute Chancen, das Ausdünnen zu stoppen: Es muss sich hierzu dringendst über die aktuelle berufliche oder private Situation Gedanken gemacht und den „Entschleunigungsknopf“ gedrückt werden. Denn dünnes Haar kann nur der Anfang sein und weitere psychische Erkrankungen zur Folge haben. Schwieriger wird es hingegen bei den Betroffenen, die unter körperlichen Defiziten oder einer erblich bedingten Veranlagung leiden. Nebst einer gesunden Ernährungsweise, sollte man sich auch unbedingt unter ärztlicher Aufsicht versorgen lassen, um gegen Mangelerscheinungen oder Hormondrüsenproblemen vorzugehen. So kann der Haarausfall oder dünner werdendes Haar in wenigen Fällen bekämpft oder zumindest eingedämmt werden.