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Food-Mythen: Was ist wirklich dran an kuriosen Essensthesen?

Stimmt es eigentlich wirklich, dass die Enden einer Banane giftig sind? Diese und zwei weitere Food-Mythen klären wir auf

Lebensmittel
Food-Mythen: Was ist wirklich dran an kuriosen Essensthesen? Foto: iStock

Im Internet wabern zum Teil wirklich kuriose Annahmen herum, die uns ganz schön verunsichern - vor allem, wenn es um die eigene Gesundheit oder ganz alltägliche Dinge geht. Gerade im Bereich Food behaupten die einen dies und die anderen das. Einige Lebensmittel werden als dick machend, andere gar als schädlich oder gesundheitsgefährdend eingestuft. Und die Widersprüche häufen sich: Belegt die eine Studie die These, so spricht ein anderer Experte dagegen. Mit drei Thesen über Lebensmittel räumen wir nun ein für alle Mal auf und erklären Ihnen, was wirklich dran ist:

3 Food-Mythen und was wirklich an ihnen stimmt:

1. Die Enden einer Banane sind giftig

Es gibt zwei Arten von Menschen auf der Welt: Solche, die die Enden der Banane vor dem Verzehr abbrechen und solche, die sie dran lassen. Ist das Abschneiden wirklich notwendig und befinden sich hier etwa Stoffe, die gar giftig sind? In den Spitzen der Banane befinden sich keine giftigen Stoffe, jedoch mehr Schadstoffe, als im Rest der Banane, was manchmal zu einem bitteren Geschmack führen kann, aber nicht gesundheitsbedrohlich ist.

2. Margarine ist gesünder als Butter

Auf ein leckeres Brot gehört dick und fett eine Schicht Butter, damit es auch richtig gut schmeckt - oder doch lieber Margarine für den leichten Genuss? All jenen, die diese Annahme für Fakt halten, sei gesagt: 100g Butter haben 750 Kalorien und 100g Margarine 745 Kalorien.

3. Sprudelwasser macht dick

Und apropos Studien: Natürlich sind Statistiken und Experten-Meinungen wichtig und stellen meist ganz erstaunliche Dinge vor - jedoch sollten Sie diese immer genau lesen. So fanden palästinensische Forscher der Universität Birzeit in Ramallah heraus, dass Wasser mit Kohlensäure einen anderen Effekt auf unseren Sättigungsgrad hat als stilles Wasser. So verspüren wir mehr Hunger bei Sprudelwasser als bei einem Getränk ohne Gas und nehmen so automatisch mehr Fett, Kohlenhydrate und Co. - im Umkehrschluss also Gewicht - zu uns.