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Leben

Fitness-Trend Plogging: Joggen für die Umwelt

Joggen und Gutes tun war noch nie so einfach! Der skandinavische Fitness-Trend Plogging macht’s möglich

Eine Frau joggt durch über die Straße, man sieht sie von hinten
Dank Plogging können Sie bei Ihrer Joggingrunde jetzt auch noch Gutes tun iStock

Was ist Plogging?

Diese neue Fitness-Idee revolutioniert nicht nur die alltägliche Joggingrunde, sondern macht die Welt auch noch ein kleines bisschen besser – und vor allem sauberer! Plogging nennt sich der neue Trend der aus Skandinavien nun auch zu uns nach Deutschland gekommen ist. Der Begriff ist eine Kombination aus dem schwedischen Verb „plocka“, was soviel bedeutet wie „aufheben“, und dem Wort „Jogging“. Menschen, die während des Joggens Müll aufsammeln, nennt man daher auch Plogger. Man sieht sie mit ihren Müllsäcken mittlerweile zunehmend in Parks und auf den Straßen der Großstädte.

Ursprünglich stammt die Idee von dem schwedischen Umweltaktivisten Erik Ahlström, dem 2018 in Stockholm die großen Mengen an Abfall in Parks auffielen. Anstatt den Müll dort einfach liegen zu lassen, beschloss er zu handeln: Kurzerhand begann er Jogginggruppen zu organisieren, die bei ihren Laufrunden den umherliegenden Müll aufsammelten. So wurden auch immer mehr junge Menschen auf die Aktionen aufmerksam und teilten ihre Erfahrungen in den sozialen Medien unter dem Hashtag #plogging. Dank Social Media erlangte der Trend nicht nur in Deutschland Aufmerksamkeit, sondern wurde weltweit bekannt und mittlerweile treffen sich in vielen Städten regelmäßig Gruppen, um beim gemeinsamen Laufen Müll aufzusammeln.

Wie funktioniert der Fitness-Trend?

Ob alleine, zu zweit oder in einer größeren Gruppe – der große Vorteil von Plogging ist, dass jeder mitmachen kann, der auch nur ein bisschen laufbegeistert ist. Das Tempo ist dabei frei wählbar, alternativ ist das Ganze aber auch im Gehen möglich. Wer sich schnell ekelt, sollte bestenfalls Handschuhe oder Desinfektionsspray mitnehmen. So wird das Plogging-Erlebnis wesentlich angenehmer.

Was braucht man fürs Plogging?

Für den Fitness-Trend 2019 benötigen Sie folgende Ausrüstung:

  • ein Laufoutfit mit geeignetem Schuhwerk
  • eine Mülltüte oder einen Rucksack, der innen mit einer Mülltüte ausgelegt wird
  • gut sitzende, reißfeste Handschuhe zum Schutz vor Dreck und scharfen Gegenständen

So macht Plogging fit

Wer hätte gedacht, dass Plogging noch viel intensiver ist, als normales Joggen? Denn hier trainieren Sie neben der Ausdauer auch noch diverse Muskelgruppen. Durch das Bücken werden vor allem Rumpfmuskeln bewegt, die sonst beim Laufen nicht beansprucht werden. Wichtig dabei: Die Gegenstände stets aus der Hocke und nie mit gebeugtem Rücken aufheben, um Verspannungen vorzubeugen und den Rumpf zu stärken. Zudem sollten Sie beim Laufen nicht abrupt stoppen - Das schont die Gelenke. Für eine gleichmäßige Belastung empfiehlt es sich zudem, den Müllsack jeweils abwechselnd in einer Hand zu tragen. 

Wohin mit dem gesammelten Müll?

Je nach Laufrunde und Größe der Gruppe können beim Ploggen einige Kilos an Müll zusammenkommen. Kleinere Mengen an Abfall können in einem Sack neben öffentlichen Mülleimern abgelegt oder in der privaten Mülltonne entsorgt werden. Bei größeren Sammelaktionen empfiehlt es sich, die örtliche Müllabfuhr für eine Abholung zu kontaktieren.

Wo ist Plogging möglich?

Plogging kann jederzeit direkt vor der eigenen Haustür betrieben werden, in Parks, auf den Straßen der Stadt oder auf Feldwegen hinter dem Haus. Oft finden sich für den neuen Fitness-Trend Gruppen zusammen, die gemeinsam zum Müllsammeln loslaufen. In den sozialen Medien existieren mittlerweile auch einige Facebook-Seiten mit Ploggingveranstaltungen.

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