Fashion Week Berlin: Die schönsten Mode-Highlights aus der Hauptstadt

Schicke Mode, spannende Geschichten und tolle Menschen: Die Berlin Fashion Week und ihre Highlights.

William Fan und seine ZEN GARDEN Kollektion – sinnbildlich für den Ort der inneren Balance

William Fan und seine ZEN GARDEN Kollektion – sinnbildlich für den Ort der inneren Balance

Modische Highlights aus Berlin

Auch in diesem Jahr präsentierten einige namhafte Designer die Trends für den Sommer 2019 auf der Fashion Week in Berlin. Voller überraschender, emotionaler Momente, spannender Neu-Inszenierungen und auffälligen Farbspektren hat Berlin die Modewoche beendet.

Auf welche Farben, Schnitte und Trends wir uns schon jetzt freuen dürfen? Unsere (nicht nur) modischen Highlights der Fashion Week:

Marc Cain setzt auf afrikanische Haar-Accessoires

Marc Cain zeigte mit der Frühjahr/Sommer 2019 Kollektion „Le Riad“ nicht nur prächtige und leuchtende Farbwelten aus Marrakesch, sondern setzte vor allem Haarschmuck in den Vordergrund: Bunte Bänder und Turbane sahen so unfassbar chic und lässig aus, dass wir unseren Sonnenhut bei der nächsten Hitzewelle definitiv gegen die feinen Accessoires eintauschen. Getragen wurde der Trend zum klassischen Pferdeschwanz, kombiniert mit XXL-Ohrringen. Mehr ist mehr!


Der emotionalste Moment nach der Show: Karin Veit, Geschäftsführerin von Marc Cain, verlässt nach 43 Jahren das Unternehmen und zieht sich ins Privatleben zurück.  

Kräftige (Neon)-Farben und Turbane bei Marc Cain

Kräftige (Neon)-Farben und Turbane bei Marc Cain


Neon – nur anders

Auffällig waren vor allem die Farbwelten der meisten Designer: So ließ sich bei Lena Hoschek, Marc Cain, Marina Hoermanseder, Marcel Ostertag oder auch bei Sportalm Kitzbühel verhältnismäßig viel Neon erkennen – nicht das typische Textmarker-Neon, sondern eleganter aber dennoch lauter.

Tüll und holografische Effekte bei Marina Hoermanseder

Tüll und holografische Effekte bei Marina Hoermanseder


Prima Ballerina: Tüll

Dass Rüschen nicht nur etwas Verspieltes und Süßes haben, hat Marina Hoermanseder mit ihrer Defilé-Kollektion ausnahmslos bewiesen. Glitzernde Oberflächen in  Spektralfarben oder schwarze Gitternetzlinien auf weißem Untergrund, inspiriert vom hypnotisch wirkenden Moiré-Effekt werden mit Volants und seidenmattem Tüll wunderbar in Szene gesetzt. Die handgefertigten Leder-Pieces bleiben fester Bestandteil der  Designs, denen durch den Einsatz eines malerischen Textilmixes eine neue Gestalt verliehen wird. Holografisch inszeniert wurden auch die klassischen Lederröcke von Marina Hoermanseder – wow!


Fließende Silhouetten
Botter: Neu und erfrischend

Botter: Neu und erfrischend

Was die Stofflichkeit anbelangt, dürfen wir uns auf feine, fließende Stoffe, zarte Seide, weite Sleeves (wie bei William Fan) und raffiniertes Layering freuen. Dawid Thomaszewski greift auf fein gestrickten Pullovern die Unterwasserwelt auf und William Fan ergänzt seine typische unverkennbare Silhouette durch körperbetonte Tunnelzüge und Gürtelkorsagen. Natürliche Materialien wie Leinen, Bast, Raffia und Jute dürfen natürlich nicht fehlen.

Geschickt gelöst: Pullover werden lediglich übergeworfen, ohne die Arme in die Ärmel zu fädeln oder locker umgebunden – je einfacher, desto besser.

Newcomer: Botter

Das niederländische Designer-Duo Rushemy Botter und Lisi Herrebrugh, die den Grand Prix du Jury Première Vision des 33rd Festival of Fashion, Photography and Fashion Accessory in Hyères im April gewonnen haben, präsentierte eine Kollektion unter dem Motto „Fish and Fight“ – mit einer riesigen Portion Humor und politschen Statements. Die Kollektion spiegelt den smoothen Kleidungsstil der karibischen Bewohner wieder, Glencheck-Karo mit bunten Fischernetzen sowie blumige Looks waren zu sehen. Erfrischend neu, gefällt uns gut!
Neonfarben, raffinierte Details und der Regenbogen-Kaschmir-Pullover – das Zeichen der Toleranz und Akzeptanz

Neonfarben, raffinierte Details und der Regenbogen-Kaschmir-Pullover – das Zeichen der Toleranz und Akzeptanz