Fair Fashion: Nachhaltige Modelabels

Fair Fashion, Sustainable-Fashion, Eco-Mode, ... verschiedene Begriffe, die alle das Gleiche implizieren: Angesagte Trends, die unter sozialen und ökonomisch-vertretbaren Bedingungen produziert werden. Diese Designer-Labels nehmen sich der Sache an – Fair aber nicht fad!

Fair Fashion: Wichtige Modelabels
Fair Fashion: Wichtige Modelabels (1/12) Getty Images

Fair Fashion: Wichtige Modelabels

Nachhaltige Mode hat sich endgültig vom Öko-Image verabschiede, was die nachfolgenden Labels gekonnt unter Beweis stellen.

MARC O´POLO: nachhaltige Outerwear
MARC O´POLO: nachhaltige Outerwear (2/12) PR

MARC O´POLO: nachhaltige Outerwear

Mit kleinen Schritten zum Erfolg: Für die Herbst-Winter Saison 2018/19 hat sich auch Marc O'Polo mit dem Thema der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Bei Jacken, Parkas
und Mänteln kommt Füllwatte zum Einsatz, deren Polyesterfasern zu 50% aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden. Funktional und nachhalig und ein erster Schritt in die richtige Richtung.

hier: der MARC O’POLO Klassiker aus wasserabweisendem Cotton-Polyester-Twill. Der Kragen ist natürlich aus Faux-fur, ca. 300 Euro

Arket: Langlebigkeit statt Fast Fashion
Arket: Langlebigkeit statt Fast Fashion (3/12) PR

Arket: Langlebigkeit statt Fast Fashion

Das erst im Jahr 2017 gegründete schwedische Label ARKET hat sich zum Ziel gesetzt,den Fokus auf Langlebigkeit in Design und Produktion zu setzen. Das bedeutet, dass der Konsument viele Jahre etwas von seinen liebsten Stücken haben soll. Nachhaltigkeit kann in der Auswahl von naturfasern bestehen, recycelbaren Materialien oder im Hinblick auf Produkte mit langer Lebensdauer. Ebenso relevant ist die Arket ID, die Aufschluss über das Material und die Rohstoffe gibt. So wird dem Konsumenten höchste Transparenz gewährt.

Zum einjährigen Jubiläum präsentiert Arket übrigens das ARCHIV und konzentriert sich damit auf die Kernkomponenten der Garderobe, die die Grundlage ihrer Kollektionen bilden, z.B. das klassische weisse Hemd, der zeitlose Trenchcoat, die perfekte Denim Jeans oder der hochwertige Knit.

Der Griff zu den Klassikern soll auf bewussten Konsum aufmerksam machen. Happy Birthday!

Blanche launcht nachhaltige Denim-Kollektion
Blanche launcht nachhaltige Denim-Kollektion (4/12) PR

Blanche launcht nachhaltige Denim-Kollektion

Das dänische Label Blanche gibt wunderbare Impulse in Richtung Modernität, Zeitlosigkeit und vorallem – Nachhaltigkeit. Nun launcht das Label seine erste Denim Linie, die schöner nicht hätte sein können. Wie ein roter Faden ziehen sich Fransen durch die Kollektion, Schnitte wie High-Waist, Straight Cut oder auch Boyfriend-Jeans geben den Ton an. Das Keypiece ist ein wunderbarer Denim-Mantel, der elegant und lässig zugleich wirkt. Und ja. diese Denim-Pieces sind fair: Die Textilien stammen aus nachhaltiger Produktion und umfassen Bio-Baumwolle sowie GOTS-zertifizierte oder recycelte Stoffe.

Stella McCartney: Kein Leder, kein Pelz
Stella McCartney: Kein Leder, kein Pelz (5/12)

Stella McCartney: Kein Leder, kein Pelz

Designerin Stella McCartney setzt sich seit langer Zeit für das Thema Nachhaltigkeit ein und verfolgt hierbei eine bestimmte Mission. Sie verwendet weder Pelz noch Leder in Ihren Kollektionen und setzt stattdessen auf recycelte Stoffe. Doch auch die kleinen Details zählen: Seit 2010 verwendet die Designerin biologisch abbaubare Sohlen für Ihre Schuhkollektionen. Diese bestehen aus dem Bio-Kunststoff Apinat.

Minimalistisch und fair: Maska
Minimalistisch und fair: Maska (6/12) PR

Minimalistisch und fair: Maska

Das schwedische Label MASKA steht für Nachhaltigkeit und Langlebigkeit. Die ausschließlich natürlichen Fasern und fast alle Kollektionsteile werden in der EU produziert - streng nach dem EU Arbeitsgesetz. Wir sind vernarrt in die minimalistischen cleanen Designs und können wir den schönen Pieces aus Kaschmir, Leinen und Organic Cotton nicht genug bekommen.

hier: Shirt um die 120 Euro, Denim um die 170 Euro

Philomena Zanetti
Philomena Zanetti (7/12) Getty Images

Philomena Zanetti

Julia Leifert und ihr Label Philomena Zanetti verfolgen keine schnelllebigen Trends, stattdessen achten sie gekonnt auf die Übereinstimmung von hohen ökologischen und sozialen Standard. Ethik und Ästhetik werden hier gekonnt vereint; asiatisch inspirierte Lieblingsstücke werden zum Beispiel aus Peace Silk gefertigt – eine Seide, die gewaltfrei gewonnen wird und dessen Tiere weiterleben können. Ihre Kollektionen werden übrigens in Deutschland von Hand gefertigt.

Reformation: Der RefScale

Das Label Reformation nutzt als wichtigen Maßstab den sogenannten RefScale, welcher für die Konsumenten selbst von großer Bedeutung ist. Dieser Maßstab misst von Anfang an bis zum Ende der Herstellung eines Kleidungsstückes den ökologischen Fußabdruck und berechnet exakt die Menge an verbrauchtem Wasser, Kohlenstoffdioxid und was bei der Produktion als Überschuss verschwendet wird. Ebenso legt das Label großen Wert auf Arbeiterschulungen, Frauenpower sowie Windenergie und Recycling. So geht nachhaltige Mode!

Re/done: Die Vintage Jeans
Re/done: Die Vintage Jeans (9/12) Getty Images

Re/done: Die Vintage Jeans

Der kalifornische Online-Shop RE/DONE nimmt alte Levi's Jeans, pflückt diese gekonnt auseinander und bastelt sie anschließend wieder zusammen. Bei dieser Aufbereitung wird unter strengen Bedingungen auf den minimalsten Wasserverbrauch geachtet, sowie weitesgehend auf Chemiekalien verzichtet.

hier: Model Martha Hunt in einer Vintage Jeans von re/Done

Acne Studios
Acne Studios (10/12) Getty Images

Acne Studios

Nicht ohne Grund erfreut sich dieses Liebel an großer Beliebtheit: Das schwedische Label Acne Studios ist Mitglied der FairWearFoundation und hält laut deren “Brand Performance Check” den Großteil der geforderten Standards ein. Demnach bemüht sich das Label zunehmend bezüglich nachhaltiger produktion, ist stets auf der Suche nach verbesserten Arbeitsbedingungen und besucht regelmäßig die Arbeitsstätten. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

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Label KitX aus Australien

Nachhaltige Mode: Beim australischen Label Kitx treffen elegante Silhouetten und Haute Couture-Design auf nachhaltige Materialien. Das Label achtet auf die Rückverfolgbarkeit der Materialien sowie auf ungefährliche Produktionsbedingungen. Auch die Pflegehinweise der Kleidungsstücke basieren auf nachhaltigen und dennoch effizienten Wasserverbrauch.

Nachhaltige Modelabels: Nine to Five

Sehr hochwertige und nachhaltig produzierte Schuhe, Taschen und Accessoires fertigt das Hamburger Label Nine to Five an. Die einfache Idee: Business Accessoires für die Business Frauen unter uns, die extrem cool und nachhaltig produziert werden sollen.

Jedes Kollektionsteil wird in bis zu 15 aufwendigen Fertigungsschritten in kleinen europäischen Manufakturen handgefertigt, unter anderem in der portugiesischen Stadt Porto.

Hierbei werden chromfreies Kalbsleder sowie offenporiges und unlackiertes Bio-Lachsleder verwendet, wobei in jedem Arbeitsschritt darauf geachtet wird, dass ausschließlich umweltfreundliche Stoffe verarbeitet werden. Aus diesem Grund werden zum Beispiel pflanzliche Verfahren wie Rhabarber- und Kastaniengerbung eingesetzt, die das Leder lange haltbar machen.