Gesundheit

Erkältung verschlimmern: Mit diesen 5 Fehlern riskieren Sie, dass sie chronisch wird

Eine Erkältung ist alles andere als ein bisschen Schnupfen. Wer sich nicht richtig auskuriert, kann damit rechnen, dass sie chronisch wird. Vermeiden Sie daher unbedingt folgende 5 Fehler

Frau hat eine Erkältung
Zu dolles Ausschnäuzen gehört zu den großen Fehlern bei einer Erkältung Foto: iStock

Es fängt alles mit einer Niesattacke an, gefolgt von Halskratzen und leichten Schluckbeschwerden - eine Erkältung ist im Anmarsch. Wenn Sie der Schnupfen fest im Griff hat, steht die Genesung an oberster Stelle. Vermeiden Sie daher unbedingt diese 5 Fehler, die eine Erkältung unter Umständen sonst chronisch werden lässt.

Vermeiden Sie diese 5 Fehler, um Ihre Erkältung nicht zu verschlimmern

1. Erkältung ausschwitzen

Gehören Sie zu den Menschen, die sich bei einer Erkältung dick einmummeln und einfach unter die Bettdecke kriechen, in der Hoffnung, den Schnupfen so ausschwitzen zu können? Natürlich sollten Sie bei einer Erkältung nicht frieren - viel besser wäre es aber, wenn Sie das Ausschwitzen nur auf die Atemwege beschränken würden. Inhalieren ist hier das Zauberwort. Der heiße Wasserdampf löst das Schnupfensekret und fördert das Abhusten. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft sollte mindestens einmal am Tag drin sein.

2. Zu dolles Ausschnäuzen

Eins steht fest: Das Schnupfensekret muss da weg! Doch nicht immer ist Ausschnäuzen der richtige Weg. Wer sich mit aller Kraft die Nase putzt, riskiert, dass der infektiöse, eitrige Schleim in die Nasennebenhöhle gedrückt wird und so leicht eine Nasennebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung auslösen kann. Besser ist es, die Nase vorsichtig zu reinigen - und manchmal auch einfach hochzuziehen. Die Magensäure tötet die Viren und Bakterien kurzerhand ab.

3. Niesen unterdrücken

Der Niesreflex erfüllt einen wichtigen Sinn und sollte daher (fast) nie unterdrückt werden. Durch das Niesen werden Viren, Bakterien, Dreck und Staub aus der Nase befördert - so können sie gleich viel weniger Schaden anrichten. Niesen Sie immer in die Armbeuge und wenden Sie sich dabei von Ihren Mitmenschen ab. Das zeugt von Respekt und schützt vor weiteren Ansteckungen. Sollten Sie allerdings in einer überfüllten Bahn sein, wenn sich ein Nieser ankündigt, kann dieser ausnahmsweise auch mal unterdrückt werden.

4. Nasenspray zu häufig verwenden

Nasenspray ist für viele Verschnupfte oft der Retter. Vor allem vor dem Schlafengehen sorgt ein Spritzer Nasenspray fürs Durchatmen und einen friedlichen Schlaf. Da spricht auch nichts gegen - solange Sie das Nasenspray nicht mehr als dreimal täglich und nicht länger als eine Woche verwenden. Die Nasenschleimhaut gewöhnt sich viel zu schnell an den kleinen Helfer zum Abschwellen, was die Gefahr birgt, eine Art Abhängigkeit zu entwickeln. Gewöhnen Sie sich das Nasenspray nach einer Woche langsam ab oder ersetzen Sie es durch Inhalieren.

5. Viel zu früh Sport machen

Ein Schnupfen wird viel zu häufig damit abgetan, ganz harmlos zu sein. Doch vor allem, wenn ein Virus hinter der verstopften Nase steckt, sollten Sie mit dem Sport unbedingt warten, bis alle Symptome verschwunden sind. Wer Fieber hatte, ist gut damit bedient, eine ganze Woche zu warten, bis er mit dem Sport wieder losgehen kann. Denn: der Körper ist während einer Erkältung im "Kampf-Modus" und arbeitet unter Hochdruck daran, den Eindringling zu bekämpfen. Wird dann noch Sport macht, steigert die Belastung auf den Köper zusätzlich. Das kann schlimme Folgen haben und sogar mit einer Herzmuskelentzündung enden.