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Entzündungsfördernd: Diese Lebensmittel schwächen das Immunsystem

Entzündungen im Körper sind dafür verantwortlich, dass wir krank werden. Das Fatale: Viele Lebensmittel begünstigen diese. Deshalb: Finger weg!

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Viele Lebensmittel begünstigen Entzündungen im Körper Viele Lebensmittel begünstigen Entzündungen im Körper Getty Images

Entzündungen im Körper

Die Ernährung beeinflusst entzündliche Prozesse im Körper und sorgt dafür, dass wir uns schlapp, müde und vor allem kränklich fühlen. Das Problem ist, dass man Lebensmittel meistens nicht als Ursache für Entzündungen in Betracht zieht und schnell zum Arzt läuft und sich Antibiotikum verschreiben lässt. Damit wollen wir nicht sagen, dass Sie keinen Arzt zum Rat ziehen sollen. Der Ernährungsplan kann jedoch dazu beitragen, dass Entzündungen im Körper hervorgerufen werden und somit das Immunsystem geschwächt wird.

Diese Lebensmittel sollten Sie niemals roh verzehren

Vor allem das Fett in der Körpermitte sei wie ein hormonell aktives Organ und stelle viele entzündungsfördernde Botenstoffe her. Eine konsequente Kalorienreduktion bestimmter Lebensmittel kann nicht nur beim Abnehmen helfen, sondern auch die Entzündungen reduzieren.

Entzündungsfördernde Lebensmittel

Diese Lebensmittel fördern neben Süßigkeiten und Alkohol Entzündungen im Körper:

Weizen

Weizenproteine können im Darm Entzündungen verursachen, sogar chronische Entzündungen! Allerdings muss es nicht immer Gluten sein. Proteine im Weizen, die sogenannten Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs), können Immunreaktionen im Darm auslösen, die sich vom Darm aus in andere Gewebe des Körpers ausbreiten können. Natürlich bedeutet das nicht, dass jeder auf Weizen negativ reagiert oder zunimmt. Fakt ist jedoch, dass große und häufige Mengen Entzündungen hervorrufen können.

Vorsicht bei Unverträglichkeit

Zucker Ja, auch Zucker ist enzündungsfördernd: Bereits eine kleine Menge reagiert mit dem Hauteiweiß, verklebt die kollagenen Fasern und lässt Pickel auf der Haut erscheinen. Die Blutzuckerwelle lässt den Körper entzündungsfördernde Peptide freisetzen, sogenannte Zytokine. Zudem ist Zucker wie auch Weizen ein säurehaltiges Lebensmittel. Besser drauf verzichten!

Schweinefleisch Schweinefleisch oder generell rotes und fettiges Fleisch wirkt sich entzündungsfördernd. Die vielen tierischen Fette können im schlimmsten Fall zu chronischer Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs führen.

Kuhmilch Laktose-Intoleranz betrifft heutzutage fast jeden, mehr als 75% weltweit leiden darunter (Stand 2012, Tendenz steigend) – kein Wunder also, dass Kuhmilch zu den entzündungsfördernden Lebensmitteln gehört. Vor allem auch Weichkäse führt oft zu Verstopfungen, Durchfall und Magenproblemen. Mit Soja- oder auch Mandelmilch kann man jedoch leckere Alternativen finden.

Lebensmittelzusätze

Dass Fertiggerichte ungesund sind ist nichts neues. Allerdings sorgen die darin enthaltenen Zusätze Mononatriumglutamat und Aspartam für Entzündungen im Körper: Laut Studien des Zentrums für Asthma und Atemwegserkrankungen der Universität in Newcastle können sie zum Beispiel Asthma verschlimmern oder hervorrufen.

Diese Lebensmittel reduzieren Entzündungen

Walnüsse Kokosnuss-Öl Grünes Blattgemüse Rote Beete Lachs Chiasamen

Alle diese Lebensmittel enthalten eine hohe Menge an Antioxidantien, die entzündungshemmend wirken. Darunter fallen Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, esssentielle Fettsäuren, Spurenelemente als auch sekundäre Pflanzenstoffe. Grünes Blattgemüse wie zum Beispiel Grünkohl, Spinat, Pak Choi und Mangold sind reich an Flavonoiden. Das sind pflanzenbasierte Antioxidantien, die den Aufbau von Zellen fördern und somit Entzündungen „heilen“.

Kokos-Öl enthält gesättigte Fettsäuren, die gut zu verdauen sind, die Darmflora schützen und antibakteriell wirken. Ebenso positiv wirkt sich rote Beete auf Entzündungen aus: Sie enthält das Antixodant Betalain, das Zellen „repariert“. Zudem wirkt sie durchblutungsfördernd.

Doch warum helfen Chiasamen? Chia enthält Omega 3 Fettsäure in Form von Alphalinolsäure, die das Immunsystem von der Überproduktion von Cytokinen und Oxidierungs-Molekülen abhält, was zu Entzündungen führen könnte.

Wer bei seiner Ernährung darauf achtet viel Obst, Gemüse, Gewürzpflanzen und gesunden Fette zu sich zu nehmen, der stärkt sein Immunsystem und beugt Entzündungen im Körper vor. Bewegung und Sport können dabei helfen, diese positiven Effekte zu verstärken.

Übrigens: Auf entzündungsfördernde Lebensmittel zu verzichten nennt man auch die Anti-Entzündungs-Diät, mit der man sogar ganz nebenbei Abnehmen kann.

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