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Eingerissene Nagelhaut: Die besten Tipps, damit sie sich nicht entzündet

Eingerissene Nagelhaut ist äußerst unangenehm und kann schnell in einer Nagelbettentzündung enden. Was Sie bei akut eingerissener Nagelhaut tun können, und wie Sie sie zukünftig vermeiden, erfahren Sie hier

Bei eingerissener Nagelhaut hilft die richtige Pflege
Bei eingerissener Nagelhaut hilft die richtige Pflege iStock

So entsteht eingerissene Nagelhaut

Vor allem ein Wechsel der Jahreszeiten (oder der Ausbruch eines neuartigen Virus à la Corona) ist oft Schuld an eingerissener Nagelhaut. Natürlich nicht allein, aber der Umstand, dass die Luft draußen kühler wird, während drinnen die Heizung powert, reizt die Nagelhaut und trocknet sie aus. Häufiges Händewaschen, wie viele von uns es zur Zeit tun, fördert die Austrocknung der Haut zudem.

Aber auch die falsche Pflege begünstigt ein Einreißen. Zwar sollte die Nagelhaut regelmäßig zurückgeschoben werden, aber nicht zu rigoros. Wird die sensible Hautpartie schon bei der vermeintlichen Pflege verletzt, steigt die Gefahr, dass sich das Nagelbett direkt entzündet.

Das können Sie bei eingerissener Nagelhaut tun

Fangen wir mit einer Sache an, die Sie bei eingerissener Nagelhaut niemals tun sollten: Sie einfach abziehen. Jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß, wie schmerzhaft (und blutig) das Abreißen der Haut sein kann. Eine Entzündung ist da vorprogrammiert.

Weichen Sie die betroffene Stelle lieber in warmem Wasser ein, bis die Haut schön weich ist. Schneiden Sie dann mit einer sterilisierten Nagelschere den groben, eingerissenen Teil der Haut ab. Um die Heilung zu unterstützen, und den lädierten Nagelbereich zu schonen, tragen Sie etwas Wundheilsalbe auf die gerissene Stelle auf und wickeln Sie anschließend ein Pflaster um den Finger.

Das Pflaster ruhig mehrmals am Tag wechseln, damit es nicht durchwässert oder sich Keime bilden. Bereits am nächsten Tag sollte die eingerissene Nagelhaut an der Stelle wieder viel besser aussehen.

Was tun, wenn sich die eingerissene Nagelhaut doch entzündet?

Eine Entzündung in dem Bereich der Nagelhaut macht sich durch einen pochenden Schmerz bemerkbar. Auch eine Rötung und Schwellung sind häufig zu beobachten. Entzündete Nagelhaut sollte mehrmals täglich mit einem antiseptischem Spray behandelt werden. Außerdem schützt auch hier ein Pflaster vor dem Eindringen weiterer unerwünschter Bakterien und Keime. Gegen den Schmerz hilft es, den Finger ruhig zu stellen, und so wenig wie möglich zu belasten.

Verschlimmert sich die Entzündung, oder sollten Sie anfangen, sich regelrecht krank zu fühlen, muss unbedingt ein Arzt oder Dermatologe aufgesucht werden, der ganz gezielt gegen die Entzündung vorgehen kann. Eine Nagelhautentzündung ist zwar unangenehm, sollte im Normalverlauf aber keine weiteren Krankheitsanzeichen hervorrufen.

So vermeiden Sie eingerissene Nagelhaut zukünftig

1. Verzichten Sie aufs Nagelkauen

Ob Stress hinter der unschönen Angewohnheit steckt oder einfach Langeweile: Nagelkauen verletzt nicht nur den Nagel, sondern oft auch die Nagelhaut. Außerdem hat infektiöser Speichel, zum Beispiel während einer Krankheit, ein leichtes Spiel, in die Wunden einzudringen und diese zu entzünden.

2. Cremen Sie die Hände regelmäßig ein

Feuchtigkeitspflege ist die beste Vorbeugung gegen eingerissene Nagelhaut. Damit Sie das Eincremen der Hände nicht vergessen, am besten direkt neben dem Seifenspender in Bad oder Küche auch eine Tube Handcreme deponieren. So folgt nach jedem Händewaschen das Eincremen fast automatisch.

3. Gönnen Sie Ihren Fingern eine intensive Übernacht-Kur

Sobald Sie merken, dass Ihre Hände mal wieder mehr geleistet haben als sie sollten (Gartenarbeit, Großputz, intensives Abwaschen), verwöhnen Sie die beanspruchte Nagelhaut mit einer Portion Extra-Pflege, die über Nacht besonders gut wirkt. Massieren Sie vorm Schlafengehen dazu das Nagelbett samt umliegender Nagelhaut mit einer reichhaltigen Nagelhautpflege ein. Besonders beanspruchte Finger freuen sich über etwas mehr Pflegeprodukt - welches sie, eingewickelt in ein Pflaster, über Nacht besonders gut aufnehmen können.

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