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Hautpflege

Dünne Haut: Ursachen und Pflegetipps

Pergamenthaut, wie die dünne Haut im Gesicht auch genannt wird, ist keine Seltenheit bei Frauen. Wie diese entsteht und was Sie dagegen tun können

Frau hat Creme auf den Wangen
Dünne Haut: Ursachen und Pflege-Tipps Foto: iStock

Wie entsteht dünne Haut?

"Dünnhäutig werden" - eine Redensart, die nicht nur auf unser Nervenkostüm übertragen werden kann, sondern auch auf den Zustand unserer Haut. Einer der Hauptgründe von dünner Haut ist der natürliche Alterungsprozess, vor dem niemand verschont bleibt. Neben dem Gesicht sind dann vor allem der Hals, das Dekolleté, die Hände und Füße betroffen. Ihnen sollte eine besondere Pflege zugeschrieben werden, denn den Arealen sieht man das Älterwerden am stärksten an. Weitere Ursachen für Pergamenthaut können zudem sein:

  • Die Kollagen- und Elastinbildung ist gestört

  • Hormonbedingte Dünnhäutigkeit

  • Die Feuchtigkeitsproduktion der Haut ist zu gering

  • Der Stoffwechsel ist verlangsamt

  • Schlechte Luft

  • Viel Stress

  • Nikotin- und Alkoholkonsum

  • Lebererkrankungen und Diabetes

Symptome bei Pergamenthaut im Gesicht

Als eines der ersten Symptome, die dünne Haut beschreiben, lassen sich die verstärkten Rötungen im Gesicht identifizieren. Auch die sehr gute Sichtbarkeit von feinen Äderchen, die überwiegend im Bereich der Wangen und Nase vorzufinden sind, sind ein eindeutiges Anzeichen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob auch Sie an Pergamenthaut leiden, sollte der Kneif-Trick angewendet werden. Demnach kneifen Sie die Gesichtshaut, vorzugsweise im Wangenbereich, für einige Sekunden zusammen. Bleibt eine gut sichtbare Falte zurück, haben Sie Gewissheit, dass es sich hier um dünne Areale handeln muss.

Was hilft bei dünner Haut?

Keinesfalls müssen Betroffene Pergamenthaut hinnehmen. Auch wenn der Hautalterungsprozess per se nicht aufzuhalten ist, diesem vorzubeugen, ist kein Fehler. Wie so oft spielt dabei eine gesunde Ernährung und ausreichend viel Wasser trinken - am Tag mindestens 1,5 Liter - eine große Rolle. Aber auch die Aufnahme von wichtigen Mineralien wie Kupfer, Zink, Jod, Vitamin A, B2, C, Niacin und Biotin ist essenziell - zur Not auch mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln.

Was unbedingt in Maßen genossen werden sollte - und das nicht nur bei dünner Haut: Sonne. Sie beschleunigt nicht nur das Älterwerden der Haut, sondern zerstört die Hautbarriere nachhaltig. Ein Lichtschutzfaktor innerhalb der Tagescreme, die ganzjährig verwendet werden kann, ist empfehlenswert; genauso wie Sonnencreme während des Sonnenbads.

So pflegen Sie Pergamenthaut richtig

Ob Körper oder Gesicht - bei dünner Haut sollte das Waschgel oder die Seife durch ein sanftes Öl zur Reinigung ausgetauscht werden, um der Haut nicht noch mehr Feuchtigkeit zu entziehen. Auch beim Wärmegrad des Wassers ist der Regler von heiß auf lauwarm zu stellen.

Geht es um die Pflegecreme, sind parfümfreie Produkte empfehlenswert, die zusätzlich mit Vitamin E oder Hyaluronsäure angereichert sind, um der Haut noch mehr Feuchtigkeit zurückzugeben.

Verzichten sollten Betroffene hingegen auf Make-up, Foundation, Puder und Co., den diese trocknen die Haut zusätzlich aus und sorgen nur für weitere Empfindlichkeiten.