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Kultur

Die schönsten Museums-Restaurants der Welt

Kulturgenuss im wahrsten Sinne: Die derzeit schönsten Museums-Restaurants sind nicht nur echte Hingucker, sondern haben auch kulinarisch einiges zu bieten

Gläser auf einem Tisch im Restaurant
Die schönsten Museums-Restaurants der Welt iStock

Das sind die 4 schönsten Museums-Restaurants der Welt

1. "Rijks“, Rijksmuseum, Amsterdam

Nach dem inspirierenden Weg durch 800 Jahre niederländischer Kunstgeschichte steht Besuchern des Rijksmuseums der Sinn nach leiblichen Genüssen. Im schlicht-modernen Ambiente des "Rijks“ können sie im Philips Wing des Museums ein weiteres Stück Historie erleben – und zwar kulinarischer Natur: Head Chef Joris Bijdendijk (links neben Souschef Yascha Oosterberg) erinnert mit seinen Zutaten an die Zeit, als seine Vorfahren die Weltmeere eroberten. Während die Spanier in ihren Kolonien nach Goldschätzen jagten und die Engländer von einem Weltreich im Zeichen der Krone träumten, suchten die Holländer als erfolgreiche Händler nach neuen Waren und brachten exotische Gewürze wie Zimt, Pfeffer, Curry und Nelken aus den Tropen zurück in die Heimat. Bijdendijks Idee kommt an und wurde mit einem Stern belohnt. Das "Rijks Table“-Menü gibt es – wahlweise zum Lunch oder Dinner – mit drei Gängen für 42 und mit sechs Gängen für 79 Euro.

Stararchitektin Zaha Hadid ließ den Pavillon, der optisch an einen Rochen erinnert, direkt an das neoklassizistische Teehaus anbauen. Und hinterließ der Nachwelt damit im Hyde Park einen weiteren Beweis für ihr unverwechselbares Design. An der Stelle, an der einst Schießpulver gelagert wurde, setzt das Küchenteam von „Chucs Cafe“ heute auf Casual Dining. Auf der Hitliste stehen The Chucs Burger, Calamari mit scharfer Mayonnaise, Rote-Bete-Salat mit Orangen und Schafskäse. Bei schönem Wetter wird auf der Terrasse gefrühstückt, im Sommer gibt’s sonntags Livejazz.

3. "The Norm", Brooklyn Museum, New York

Als Sternekoch Saul Bolton das Konzept für "The Norm“ entwickelte, fand er im bunten Völkergemisch der angesagten New Yorker Neighbourhood die ideale Inspirationsquelle. Von Mexiko über Südostasien bis Middle East – von jeder Küche übernimmt Bolton einzelne Elemente und kreiert, beispielsweise samstags und sonntags zum Brunch, leckere Kleinigkeiten wie gegrillten Lachs in Mango-Salsa oder Muscheln und Chorizo mit Knoblauch, Schalotten und Koriander. Saisonale Zutaten bezieht er von Farmen der Umgebung.

4. "Bey" Fondation Beyeler, Basel

Ernst Beyeler, einer der bedeutendsten Kunsthändler der Nachkriegsära, war 1970 Mitbegründer der Art Basel und eröffnete 1997 außerhalb der Stadt sein eigenes Museum. Während der Renovierung des dazugehörigen Restaurants "Berower Park“ dient das "Bey“ als Café, Bistro, Bioladen und Artshop inklusive Working Spaces und Bibliothek. Mit ihren Vintage-Möbeln, viel Grün und ausgewählten Kunstwerken wirkt die Location wie ein stilvolles Wohnzimmer beziehungsweise ein besonderer Ort der Begegnung.

Dieser Artikel erschien erstmalig im MADAME Magazin 09/19

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