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Die häufigsten Sportverletzungen und wie man sie vermeidet

Es passiert schneller, als man denkt! Kaum verlässt man gut gelaunt das Fitnessstudio, kündigt sich der erste Schmerz im Knöchel oder der unangenehme Muskelkater an. Univ. Prof. Dr. med. Andreas B. Imhoff von dem Klinikum der Sportorthopädie München verrät die häufigsten Sportverletzungen bei Hobbysportlern und gibt Tipps, wie sie sich vermeiden lassen.

Joggen: Schmerzen im Fußgewölbe
Joggen: Schmerzen im Fußgewölbe (1/10) iStock

Joggen: Schmerzen im Fußgewölbe

Nach Laufeinheiten auf dem Laufband oder auch in der Natur kann es zu Fußschmerzen kommen, genauer gesagt zu Schmerzen im Fußgewölbe. Die Ursachen sind fehlende Muskelstützen, die langen Muskeln versuchen mithilfe der Sehnen das Gewölbe aufrecht zu erhalten. Bei einer Überlastung, einem ungünstigen Laufstil oder falschem Schuhwerk können sie dies nicht, es entsteht ein schmerzhafter Druck.
Vorbeugen lassen sich diese Schmerzen nur bedingt: Eine Einlage für die Innenseite des Schuhs und gezieltes Lauftraining mit einem Experten können die Schmerzen jedoch erheblich verringern.

Knieschmerzen beim Sport
Knieschmerzen beim Sport (2/10) iStock

Knieschmerzen beim Sport

Knieschmerzen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Diese treten häufig nach dem Radfahren an der Innenseite der Sehnenansätze oder Außenseite auf. Die Ursachen können trainingsbedingt oder krankheitsbedingt sein. Die falsche Sattelhöhe oder unangebrachte Position des Fußes auf den Pedalen sind Hauptursachen, so Dr. B. Imhoff. Knorpelschäden oder zu breite Hüften können potentielle Krankheitsbilder sein.

Was hilft? Als Faustregel für die Sattelhöhe gilt: Die Ferse muss wenn das Bein gestreckt ist das untere Pedal treffen. Hilft das alles nichts, dann sind physiotherapeutische Maßnahmen notwendig, oder eine adäquate Beratung beim Bikehändler Ihres Vertrauens.

Rückenschmerzen Sport
Rückenschmerzen Sport (3/10) iStock

Rückenschmerzen

Das kennen wir alle nur zu gut. Gerade bei Übungen mit der Langhantel oder mit Gewichten allgemein kann schnell der Rücken schmerzen. Hierbei gilt: Technik als Präventionsmaßnahme ist das A&O. Fehlbelastung, ein krummer Rücken und fehlende Rückenmuskulatur führt zum Quetschen der Bandscheibe und zum Einklemmen der Nerven. Trainieren Sie bei Unsicherheit am Besten mit einem Trainer gemeinsam, der auf Ihren Rücken achtet.

Muskelkater
Muskelkater (4/10) iStock

Muskelkater

Der Klassiker nach Sporteinheiten: Muskelkater. Anders als zunächst immer angenommen entsteht er nicht durch Laktat, sondern durch Mikrorisse in den Fasern. Wasser Einlagerungen sowie ein Anschwellen des Muskels können die Folge sein. Muskelkater lässt sich nicht vorbeugen, erklärt Dr. B. Imhoff. Vielmehr entscheidend ist, wie man damit umgeht: Zunächst sollte die Durchblutung angeregt werden, zum Beispiel durch Saunagänge. Auch kalt/warm-Bäder oder Massagen können den Schmerz schneller lindern, sodass die Risse wieder zusammenwachsen.

Ausfallschritt Sport
Ausfallschritt Sport (5/10) iStock

Muskelfaserriss

Ein Muskelfaserriss ist sozusagen der schlimme Muskelkater. Sie treten häufig im Oberschenkel auf oder am langen Beuger am Sitzbein. Die Ursachen sind plötzliche Bewegungen, bei denen sich der Muskel (zu) schnell anspannt und wieder löst. Ausrutschen bei Sportübungen bei denen man in eine Grätsche fällt sind mitunter Hauptursache. Hier gilt: MRT und Ruhe! Manchmal lassen sich die kleinen Risse sogar auf der Hautoberfläche spüren. Im schlimmsten Fall müssen diese mittels einer OP wieder zusammengeflickt werden.

Schienbeinschmerzen
Schienbeinschmerzen (6/10) iStock

Schienbeinschmerzen

Schmerzen im Schienbein betreffen Laufanfänger oder auch Langläufer, da die Muskeln auf diese Weise überlastet werden. Das sogenannte „Shin-Splinting“ tritt häufig nach Laufpausen auf, da die Wadenmuskulatur nicht optimal trainiert ist. Die richtigen Laufschuhe und gezielte Trainingseinheiten können den Schmerz mindern. Die beste Möglichkeit, um Schienbeinschmerzen vorzubeugen besteht in regelmäßigen Kräftigungsübungen für die Muskulatur der Unterschenkel – vor allem der vorderen Schienbeinmuskeln. Achten Sie darauf, ob Ihr Fuß beim Laufen nach außen knickt. Falls ja, sind dringend neue Schuhe notwendig!

Schulter
Schulter (7/10) iStock

Schulterschmerzen nach dem Sport

Alle Übungen, die über dem Kopf ausgeführt werden, können schnell zu Beschwerden in der Schulter führen. Eine Fehlausführung führt zu einer falschen Belastung der Schulterpartie. Die Schulter ist ein sehr bewegliches Körperteil, das an vier Muskeln geknüpft ist. Diese lassen sich schnell einklemmen, sobald die Bewegung in der Schulter nicht mehr zentriert ausgeführt wird. Beim Tennis, Golf, Handball oder auch beim Schwimmen wird die Schulter stark beansprucht. Ebenso beim über-Kopf-heben von Gewichten. Sollten die Schmerzen immer wieder auftreten, so ist man mit Hilfe einer Physiotherapie schnell vom Schmerz befreit.

Sollte man sich vor dem Sport aufwärmen?
Sollte man sich vor dem Sport aufwärmen? (8/10) iStock

Sollte man sich vor dem Sport aufwärmen?

Aufwärmen vor dem Sport sinkt das Verletzungsrisiko.Die Durchblutung wird gefördert und das Gelenk kann sich freier bewegen. Der Körper erhält bereits in dieser Phase eine hohe Sauerstoffversorgung, die für das wietere Training sehr wichtig ist. 5- 10 min. reichen hierbei absolut aus.

Training Pause
Training Pause (9/10) iStock

Schmerzen beim Training: Was tun?

So diszipliniert Sie auch sind: Treten wiederholte Schmerzen mitten im Training auf, sollten Sie mit der Belastung, die diesen Schmerz verursacht, aufhören. Die größte Selbstüberschätzung beim Training treten in den Fällen wie Schmerzen im Bein, oder Muskelkater auf. Es kann sich bereits im leichte Risse handeln, die bei weiterem Training schlimmer werden.

Verletzung beim Sport
Verletzung beim Sport (10/10) iStock

Die PECH-Regel

Bei Verletzungen ist eine Erstversorgung von hoher Relevanz. Bei Muskel- und Gelenkschmerzen hilft Ihnen die sogenannte PECH-Regel: Pause, Eis, Compression, Hochlagern. Sie dient als erste Hilfe Maßnahme und kann vielleicht schlimmeres verhindern. Das Eis sowie ein angenehmer Druck von außen sorgen für eine Minderung der Schwellung,

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