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Fernreise

Die 10 schönsten Naturschutzgebiete weltweit

Geysire, Regenwälder und Vulkane - traumhafte Landschaften gibt es auf der ganzen Welt. MADAME.de präsentiert Ihnen die 10 schönsten Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiete weltweit
In den faszinierensten Naturschutzparks der Welt haben außergewöhliche Tiere und Pflanzen ihr Zuhause iStock

Das sind die 10 schönsten Naturschutzgebiete

Unberührte Natur, Artenvielfalt und eine intakte Flora und Fauna - unsere Erde birgt viele Orte voller unentdekter Geheimsnisse. Leider sind einige dieser Gegenden durch menschliche Einflüsse und den Klimawandel sehr bedroht. In Naturreservaten und speziell ausgeschriebenen Gebieten wird die Schönheit des Planeten erhalten. Zum Tag des Artenschutzes am 03. März 2020 hat der Reiseveranstalter Seyvillas faszinierendsten Naturschutzgebiete evaluiert. Wir stellen Ihnen die zehn Schönsten davon vor:

Nationalpark Serengeti

In Tansania, im Osten Afrikas, liegt einer der wohl bekanntesten Nationalparks der Erde. Der Name bedeutet übersetzt "endlose Ebene" - sehr treffend, denn das Schutzgebiet erstreckt sich über 15.000 Quadratkilometer Fläche. Gesäumt von Grassavannen, Flüssen und Wäldern beherbergt das Reservat viele der bekanntesten Tierarten Afrikas, wie Löwen oder Elefanten in freier Wildbahn. Besonders eindrucksvoll: "The Great Migration" - die größte Tierwanderung der Welt. Auf der Suche nach Wasser und Weideflächen durchqueren Millionen von Herdentieren die gesamte Serengeti vom Süden nordwärts – ein Spektakel, das sich jedes Jahr wiederholt.

Nationalpark Torres del Paine

Der berühmteste der 36 Nationalparks in Chile ist der "Torres del Paine" im südlichen Patagonien. Namensgebend sind drei spektakulären Granitfelsen, die das Tor zum Himmel symbolisieren sollen. Weite Teile des Schutzgebietes sind vergletschert - trotzdem wartet der Park mit einer großen landschaftlichen Vielfalt auf: große Seen und Fjorde, aber auch Sümpfe und Graslandschaften. Eine ganze Reihe außergewöhnlicher Tierarten lebt im Torres del Paine - unter anderem Pumas, Nandus und Guanako.

Yellowstone National Park

Knapp 28.000 Quadratmeilen machen den "Yellowstone"-Park im Nordwesten der USA zu einem der größten, nahezu intaktesten Ökosysteme auf der Erde. Ein absolutes Highlight in diesem Nationalpark sind die zahlreichen Geysire - eine heiße Quelle, die regelmäßig bis zu 130 Meter hohe Wasserfontänen in die Luft schleudern. Der berühmte Steamboat-Geysir gilt sogar als Größte der Welt.

Gates of the Arctic National Park and Preserve

Der "Gates of the Arctic"-Nationalpark in Alaska ist ein gigantischer und im Wesentlichen vollkommen unberührter Wildnis-Park. Fernab jeglicher Routen können Besucher über die schier endlosen Weiten des Gebiets wandern und die überwältigende Natur entdecken. Insgesamt sechs nationale Wildflüsse und zahllose kleinere Wasserwege verlaufen durch das Gebiet des Parks und sorgen für eine ausgeprägte Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere.

Nationalpark Plitvicer Seen

In Kroatien, zwischen den Gebirgsketten Mala Kepala und Lička Plješivica befindet sich in herrlicher Lage der Nationalpark "Plitvicer Seen". Das älteste und größte Naturreservat des Landes fasziniert mit atemberaubender landschaftlicher Schönheit . Besonders die 16 kaskadenförmig angeordneten Seen und die dazugehörigen Wasserfälle sind ein Highlight für jeden Besucher und ein eindrucksvolles Fotomotiv noch dazu.

Vallée de Mai Nationalpark

Der "Vallée de Mai"-Park auf den Seychellen ist lediglich knapp 20 Hektar groß und bildet dennoch das grüne Herzstück der Hauptinsel Praslin. Das Tal, in dem das Gebiet liegt, wurde erst 1966 erschlossen. Wegen der traumhaften Abgeschiedenheit und dem mystischen Flair, erhielt das Reservat bald den Beinamen "Garten Eden". Der Nationalpark zählt außerdem seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet hunderten Pflanzen- und Tierarten ein Zuhause – unter anderem der sagenumwobenen Riesenkokosnuss "Coco de Mer", die es ausschließlich auf den Seychellen gibt.

Banff National Park

Ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde, die den rauen, kühlen Charme des Nordens lieben, bietet sich in Kanada. Der "Banff"-Nationalpark sucht mit der Schönheit der Gebirgslandschaft auf der ganzen Welt seinesgleichen. Über 20 schneebedeckte Gipfel ragen teils über 3.000 Meter empor und von ihnen stürzen zahllose Wasserfälle in die Tiefe, die anschließend als Wildbäche durch die einsamen Wiesen rauschen. Der Park wurde bereits 1885 gegründet und gilt damit als der drittälteste seiner Art.

Nationalpark Sächsische Schweiz

Der Nationalpark "Sächsische Schweiz" ist der einzige sogenannte Felsen-Nationalpark Deutschlands und ist vor allem für für seine faszinierenden Sandsteingebilde - mit tiefen Schluchten und hohen Felswänden - bekannt. Waschbären, Biber, Mufflons profitieren von der Ruhe und Abgeschiedenheit des Parks.

Fiordland Nationalpark

Wer vergletscherte Berge und immergrüne Regenwälder an einem einzigen Ort erleben möchte, sollte dem "Fiordland"-Nationalpark in Neuseeland einen Besuch abstatten. Uralte Dschungelgebiete schmiegen sich hier an die eindrucksvollen Berghänge. Wasserfälle stürzen hunderte Meter tief in gewaltige Fjorde und kristallklare Seen spiegeln sich in der Sonne. Nicht dank seiner atemberaubenden Landschaft ist der Park ein Paradies für Reisende.

Fuji Hakone Izu Nationalpark

Nur rund 100 Kilometer von der Hauptstadt Tokio entfernt befindet sich der Nationalpark "Fuji Hakone Izu". Im Zentrum des Parks steht der beeindruckende und weltberühmte Vulkan Fuji: mit 3.776 Metern der höchste Berg Japans und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Mit seiner annähernd symmetrischen Kegelform gilt er als Wahrzeichen des Landes und inspiriert schon seit jeher Maler und Poeten.

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